“Dieselbe Sonne, die das Eis zum Schmelzen bringt, kann den Ton steinhart machen!” (BIll Johnson) - und so ist es auch mit Gottes Werk in dieser Welt, an dir und mir. Auf unser Herz, auf unsere innere Haltung kommt es an, ob wir von Gottes Geist und Gottes Willen weich und formbar werden oder eben hart und unbeweglich.
Das ist spannend bei alten Leuten zu beobachten, die mit Jesus gegangen sind - manche sind immer härter und enger geworden, andere weicher, barmherziger, weiter und dabei nicht weniger wahrhaftig. Man bewegt sich immer in eine der beiden Richtungen - in welche du?
Sind die die immer härter geworden sind, wirklich “mit Jesus gegangen” wie du es ausdrückst? Mit Jesus gegen, heißt das nicht, das Herz sprechen zu lassen, die Macht der Liebe in die Welt zu bringen? Aber werde ich dann hart?
Gute Rückfrage - aber ich möchte eben Menschen erst einmal nicht Ihren Glauben absprechen, andererseits: wenn es das Lebensziel eines Christen ist, Christus ähnlicher zu werden, bei allem Stückwerk, dann muss sich ein Leben, dass ins Gegenteil geht, natürlich fragen lassen, ob es wirklich ein Leben mit Christus gewesen ist… tja…
..also diese Härte sehe ich eigentl. meißtens bei den “Schriftgelehrten” entstehen, die - wie zu Jesu Zeiten - peinlich auf die Einhaltung aller Einzelheiten achten und so das Grosse und Ganze etwas aus den Augen / aus dem Herzen verlieren…
ob sie dazugehören brauchen wir GsD nicht zu beurteilen - ich denke aber schon, so ein Leib hat sehr erstaunliche “Einzelteile” und die Knochen müssen nunmal härter sein, als das Herz…
Korrekt - die Pharisäer haben bei dem spannungsreichen Dualismus Liebe und Wahrheit die Wahrheit zu stark betont und so läuft es auch heute noch. Das Bild mit den Knochen und dem Herzen ist fein, aber ist es wirklich so? Sind die Weherufe Jesu gegen die Pharisäer folgenlos?Wie gesagt: GsD müssen wir das nicht für die Ewigkeit beurteilen, aber: wir müssen Menschen in unseren Gemeinden manchmal vor deren Härte beschützen und also doch auch zu Urteilen kommen…