Abgesehen davon, dass es in den USA mittlerweile Gebetsgemeinschaften an Tanksäulen gibt, um den Benzinpreis herunterzubeten (ob diese Tanksäulen als Folge des Gebets nun nach vorne oder hinten umfallen oder die Gallonenanzeige beginnt zu zittern, ist nicht überliefert) - heute berichtet die Frankfurter Allg. Sonntagszeitung (F.A.S.) von tragischen Seiteneffekten der hohen Benzinpreise. Der Eselpreis (als Zugmaschine für den Acker) ist in Folge der explodierenden Rohölpreise in der Türkei massiv nach oben gegangen - von 26 Euro für einen Esel auf 180 Euro.
Nennt mich sentimental: mich hat das irgendwie traurig gemacht (genau wie die 4 Euro für einen Hamster oder die 50 Cent für einen Goldfisch in Zoohandlungen). 26 Euro - das ist zweimal die Komplettreinigung mit allem pipapo fürs Auto in der Waschstraße hier in Eschweiler. Und dafür ein Tier? Ein Esel? Irgendwie sind die Maßstäbe aus den Fugen geraten und Nebensächliches ist zentral geworden und Natürliches und Normales nebensächlich und billig. Aber immerhin kostet der Esel nun so viel wie eine Spielekonsole… eine kleine…
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