Meine Frau (Isa) geht mit Ole (4) gestern durch die Stadt. In einem Schaufenster liegen Pailletten zum Dekorieren von Röcken etc.
Ole: “die will ich haben”.
Isa: “Männer tragen doch keine Röcke. Brauchst du nicht!”
Ole: “Doch: Männer tragen auch Röcke!”
Isa: “Wo hast du denn das mal gesehen?”.
Ole: “Das haben wir mal zusammen in Köln gesehen, da war ich noch in deinem Bauch!”….
Und nach langem Nachdenken fiel uns ein: ja, wir waren als Paar (mit einer hochschwangeren Isa) in Köln zum Bummeln (seitdem nicht mehr) und haben dort en passant zwei Männer mit Röcken gesehen (in Köln nicht sooo ungewöhnlich). Wir haben nie wieder drüber gesprochen, noch waren wir seitdem mit Ole in Köln. Er kennt Köln auch gar nicht!!
Wir waren fasziniert und es bestätigen sich die Bibelstellen, in denen Gott bereits vom Kind im Mutterleib redet, ja mit ihm redet, es segnet…
Und es wurde für mich im Laufe der letzten 24 Stunden zu einem prophetischen Bild. Denn wie oft sind wir für uns selbst oder für die Menschen in der Gemeinde ungeduldig und erwarten Aufbrüche, Durchbrüche… kurz: Wiedergeburten (das erste Mal oder die vielen kleinen Male, die im Laufe des Lebens noch erfolgen…). Und es passiert scheinbar nichts. Gut: es mag auch sein, dass nichts passiert, dass Verstockung da ist, aber Gott hat versprochen, dass sein Wort Frucht bringt, egal wie. Und vielleicht sind wir in einer solchen Phase einem Kind im Mutterleib nicht unähnlich, das bereits viel mehr aufnimmt und verwertet, als wir nur erahnen können – obwohl der eigentliche Durchbruch, die Geburt noch auf sich warten lässt…
Die Welt ist nicht nur, was wir sehen, das hat mir dieses Erlebnis wieder deutlich gemacht (obwohl ich das vom Kopf und von der Physik her auch weiß!). Und Entwicklungen laufen auch nicht immer sichtbar ab – aber sie laufen ab, so wie der Baum, der im Winter Kraft tankt und dann – obwohl er vorher fast tot aussah – kraftvoll durchbricht. Habe Geduld mit dir und anderen. Gott spricht auch zu Kindern im Mutterleib…
Lieber Wegbegleiter, deine Gedanken haben mich an ein Gedicht erinnert, das mir vor längerer Zeit einmal “in die Feder geflossen” ist. Für mich ein Bild dafür, wie wir “in Gott” heranwachsen und immer mehr zu dem Menschen werden, der bei Gott zur Ruhe und zu seiner Bestimmung kommt. Vielleicht passt es ja zu deinem Bild.
GEWAGTER VERGLEICH
Ruhend
im stillen Lebensraum
tief in Dir
in der Schwebe gehalten
geborgen
in Schwerelosigkeit
Deinem Gang
mit meinen kleinen Bewegungen
nachspürend
hinwachsend
zu meiner wahren Gestalt
unter Deinem Herzen
geschützt
vor Tönen und Bildern
die mich atemlos machen
neigst Du Tag und Nacht
Deine Stimme mir zu
so gehst Du
mein Gott
schwanger mit mir
@Maschenka: wunderschön! Danke! Macht auf eine schöne Weise ruhig…
Wow … bin dankbar für diesen Post
[...] Sonntag, 11 Januar 2009 Christof und Isa haben ein sehr schönes Erlebnis und dazu Christof ein prophetisches Wort. [...]
huii – das ist STARK, SEEEHR STARK!
ja, ich erinnere mich, wie unsere Kinder manchmal mit faszinierender Weisheit gesprochen haben – unbefangen, tief und wahr…
diesen ist das Reich Gottes.
btw – wo sind die Nöselheimer, die gerne diskutieren?
Danke Wegbegleiter, auch mir macht dein Post Mut – auszuharren wo ich, wo andere auf Durchbrüche warten, weiterhin erwartungsvoll zu sein. Und es zeigt mir, wie wichtig es ist, schon vor der Geburt dem noch ungeborenen Baby eine Atmosphäre des Willkommenseins zu geben (ich schreibe absichttliche nicht zu vermitteln
).
[...] gerade auf einen wunderbaren Beitrag gestoßen: Christof und seine Frau haben erlebt, wie Gott zu Kindern im Mutterleib spricht und welches prophetische Bild damit verbunden ist. Ich finde dieses Erlebnis sehr berührend [...]
sehr krass.
Voll krass. Bin sprachlos (= selten). Und Maschenkas Prosa ist wunderschön.
Ich frage mich ob dieser Bericht der Wahrheit entspricht dh wie viel hier hineininterpretiert wurde ist ungewiss *gg* man weiß nie
@hebamme: ähem? Der Dialog hat so statt gefunden und Ole konnte nichts von den beiden Männern im Rock wissen, wo ist denn nun das Problem? Die geistliche Deutung ist selbstredend eine prophetische Deutung und unterliegt immer menschlichen Fehlern. Allerdings bekommt man als Christ irgendwann ein Empfinden dafür, wann Gott etwas meint und wann man sich selbst was zusammen reimt. Aber wie immer gilt: es ist zu prüfen.
Mich hat sehr berührt, wie sowas funktioniert, dass Ole (nicht geboren) so was gesehen hat und das ein Vierjähriger sich dann auch noch erinnert…
… und zwar geprüft
Das alleine ist Wunder genug, das alleine ist Realität in eine noch nicht hineingeborenen (also unsichtbare) Welt. Die prophetische Auslegung ist hinzu eine sehr schöne. In der Tat jedoch, ob ich ich sie für mich persönlich annehmen kann und ob es von Gott für mich persönlich auch so gewollt ist, sei geprüft. Wichtig in erster Linie, es ist für Christof ein persönliches Reden Gottes und durch die Weitergabe seines Zeugnisses auch ein Reden Gottes an mich
Das ist ein starkes Erlebnis, welches Du beschreibst – und seine geistliche Deutung ist ebenso aufregend!
Aber völlig unabhängig davon, ob Ole nicht durch irgendeinen Zufall doch etwas gehört haben könnte – ich zweifle nicht an Deiner Darstellung -, wird in Deinem Bericht auch das Vertrauen Eures Kindes deutlich, schon immer dazu gehört zu haben zu Euch und Eurem Leben! Das ist mindestens genauso wertvoll und wichtig.
Mein Mann und ich haben in dem Jahr bevor wir unser erstes Kind bekamen eine Reise nach Japan unternommen und erzählten Jahre später Freunden davon. Da schaltete sich unser inzwischen fast sechsjähriger Sohn ein und meinte mit absoluter Sicherheit, auch dabei gewesen zu sein. Wir sagten, dass er doch noch gar nicht auf der Welt war. Seine Antwort:
“Da war ich noch ein Ei !” Die Rede ist hier tatsächlich von einem Follikel im Ovar! So hat S. es damals gemeint. Wir hatten ihm anlässlich meiner dritten Schwangerschaft, die er sehr bewusst miterlebte, die biologischen Prozesse erklärt …
@Rika: einfach nur toll! Faszinierend!
Lieber Christof,
das ist wirklich interessant. Von einem solchen Erlebnis hatte ich bisher noch nicht gehört. Aber es bestätigt, die mir seit langem bekannte Wahrheit, dass die präexistente Geist – Seele des Menschen den Embryo „umschwebt“.
Wie wir aus der Bibel wissen (1, Mose 25,22-26, Jer. 1,5, Luk. 1,13-17 u.v.a.) ist der Mensch bereits vor der Geburt eine ganz bestimmte Individualität, die nicht das erste Mal auf der Welt ist (Mt. 17,12-13). Sogar die Gene „bestätigen“ es
( http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/search/label/Der%20Ursprung%20der%20Pers%C3%B6nlichkeit ).
So berichtete eine Frau von einem langgehegtem Kinderwunsch. Sie hat einestages die Gewissheit, dass eine weibliche Seele “dicht neben” ihr stehe. “ Ein Spüren, dass sich ein Mädchen inkarnieren würde und die unausgesprochene Frage, warum oder worauf sie bloß wartet.” Da immer noch nichts geschieht, stellt sich bei ihr das Bedürfnis ein zu einem Heiligen zu beten und darum zu bitten, dass die Seele sich inkarnieren dürfe. Zehn Monate später wurde schließlich ein kleines Mädchen geboren…
Auch gibt es Kinder, die ihren Eltern berichteten, wer sie in einem früheren Leben einmal gewesen waren. Zahlreiche Fälle wurden wissenschaftlich erforscht und die Angaben der Kinder als zutreffend bestätigt.
Hier findest Du mehr:
http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/
@Manfred: eieiei, da mischt sich aber Einiges. Ich will diese Diskussion hier gar nicht anstoßen, aber Reinkarnation ist biblisch nicht belegbar, im Gegenteil: wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht! (Hebr. 9,27). Der einzige Beleg, den du lieferst (Mt 17), ist keiner, da würde sich jeder Jude drüber – äh – schlapp lachen. Wiedergeburt ist laut Joh 3 eindeutig eine Wiedergeburt aus dem Geiste während des Lebens. Und dann noch Gebet zu Heiligen (das machen nicht mal streng genommen Katholiken!) – vollkommen neben der biblischen Spur, sorry, aber das ist Esoterik pur plus eine Portion Gnosis. Dies ist nicht der richtige Platz für so was hier…
@ Manfred: Oi VaVoi …
Ich finde es sehr schön, wenn Eltern so aufmerksam ihrem Kind zuhören und sich freuen, dass es “immer” schon zu ihnen gehört hat. In Gottes Vorsehung war auch dieses Kind immer schon bei diesen Eltern.
Was das Erinnerungsvermögen des 4jährigen Sohnes anbelangt würde ich mich eher der Sicht von Rika anschließen und meinen, dass das “hellwache” Bübchen einfach mal was gehört und es innoviert hat – also wirklich meint, damals im Mutterleib die Männer in Röcken gesehen zu haben.
Ich habe auch etwas Unerklärliches erlebt: Bei einem Segnungsgottesdienst bat ich um den Segen für meine vier Enkelkinder – doch kam es mir wie von selbst über die Lippen, dass ich auch das ungeborene Kind segnen ließ. Ich habe nicht gewussst, dass in der selben Zeit mein 5. Enkelkind empfangen wurde – obwohl Sohn und Schwiegertochter noch nicht verheiratet gewesen sind. — Aber gesegnet wurde das Mädchen schon vom ersten Moment der Empfängnis an. Leider ist es noch nicht getauft worden … Wir beten um die Taufgnade für sie.
@Maria: tja, doch ein bisschen gefangen im Weltbild, gelle? Also: wir haben das schon sehr gründlich geprüft, weil wir beide auch von unserer Prägung her (Physikerin und Informatiker) nicht gerade leicht auf solche eher ungewöhnliche Gedanken kommen, und konnten uns selbst nur nach langem Grübeln erinnern, dass da zwei Männer waren, die wir ganz nebenbei gesehen haben. Ole war noch nie (außerhalb des Mutterleibes) in Köln. Wir haben definitiv nie über diese Männer gesprochen, denn wir haben sie nur im Vorbeigehen gesehen und uns etwas amüsiert. Und nur mal so: Rika hat bewusst geschrieben: sie zweifelt nicht an der Darstellung. Also: wir haben es bedacht und sind zum Schluss gekommen: das ist echt. Muss man natürlich nicht glauben, kann man aber. Segen!
@ Rika
Liebe Rika,
euer Erlebnis ist mindestens genauso interessant als das, was Christof beschrieb.
Da er inzwischen auf eine Frage antwortete, die ich ihm noch stelle wollte, bleibt mir nur Dich noch etwas zu fragen.
Ein Jahr hat ja bekanntlich 12 Monate, eine Schwangerschaft dauerst aber nur 9, deshalb: Fand die Japanreise innerhalb der 9 Schwangerschaftsmonate statt oder doch schon vorher?
Welche Irrtumsmöglichkeiten würdet Ihr einräumen?
Liebe Grüße
Manfred
Unser Kind ist definitiv erst nach der Japanreise gezeugt worden!
Unser Sohn “erinnert” auch keine Reiseerlebnisse.
Ich wollte mit meinem Beitrag deutlich machen, wie wichtig es für Kinder ist zu wissen: “Ich habe immer schon dazu gehört, selbst als es mich noch gar nicht als Fötus oder gar als Mensch gab. Ich gehöre schon zu meinen Eltern, wenn ich selbst “noch” ein Gedanke Gottes bin …”
Für mich ist das ein ganz großartiger Aspekt kindlichen Vertrauens und zugleich ein Zeichen des Vertauen Gottes in uns als Eltern …
Und um es nochmals klar zu sagen: Ich zweifle nicht an der Geschichte – es gibt eine Menge Phänomene, die wir zwar rational nicht fassen können und die aber dennoch real sind.
Nachtrag:
Um Missverständnissen vorzubeugen, der Ausdruck “gar als Mensch” bezieht sich auf das sichtbare Leben nach der Geburt! Für mich sind Menschen auch schon vor der Geburt Menschen! Hätte es eigentlich gleich so schreiben können!
Liebe Rika, danke für Deine Antworten.
Lieber Christof,
Du bist Dir ganz sicher, dass Ole wirklich die Männer in Röcken damals in Köln gesehen hatte, obwohl „er“ noch „im Mutterleib“ war.
Ich glaube Dir, dass es tatsächlich so wahr. Obwohl man trotzdem Irrtumsmöglichkeiten nicht ausschließen kann und Du keinen Beweis dafür hast.
Da Du selbst überzeugt bist, dann dürftest Du auch keine Schwierigkeiten haben den Erlebnissen Glauben zu schenken, in denen sich Kinder an frühere Erdenleben erinnern. Sie äußerten da nicht nur den Namen, den sie damals trugen, sondern nannten auch Namen der Verwandten, die Ortschaft in der sie lebten und auf welche Weise sie zu Tode kamen. Tausenden solcher Erinnerungen wurde von Wissenschaftlern nachgegangen. In ihrem Beisein wurden die Kinder zu ihren früheren Familien gebracht. Da gab es nicht nur ein gegenseitiges Wiedererkennen, sondern die Kinder erkannten auch die Gegenstände wieder, die ihnen einst gehörten.
Der Psychologe Ian Stevenson (University of Virginia) fasste einige Ergebnisse in den Büchern „Reinkarnation“ und „Reinkarnation bewiesen“ zusammen, die in Deutschland erhältlich sind.
Hier ist also bedeutend mehr Evidenz vorhanden als bei dem von Dir geschilderten Erlebnis! Kann man sie dann leugnen?
Außerdem liegt der Akzent von Hebr. 9,27 auf der einmaligen Notwendigkeit des Opfers Jesu und ist nicht zur Widerlegung der Reinkarnation geeignet, wie auch Theologen zugeben, die sich mit der Reinkarnationsproblematik befasst haben.
Und was die Juden betrifft, so schrieb Flavius Josephus in der „Geschichte des judäischen Krieges“ ( III, 8.5 ) : „ Wisst ihr nicht, dass die, die nach dem Gesetz der Natur aus dem Leben scheiden und die von Gott entliehene Schuld heimzahlen (…) reine Seelen behalten, die erhört werden, und in dem heiligsten Raume des Himmels wohnen , von wo sie im Verlauf der Äonen wiederum in unbefleckte Körper wandern dürfen.“ In großen Teilen des Judentums ist die Reinkarnationslehre selbstverständlich.
Ich wünschte mir von Christen mehr Achtung der Wahrheit als Festhalten an christlichen Denkgewohnheiten, die biblisch unbegründet sind.
Reinkarnation und Christentum widersprechen sich nicht, sondern ergänzen sich.
Hier eine theologisch reine Ausführung zum Thema:
http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/2008/02/das-geheimnis-des-menschen.html
Ich zitiere mal aus wikipedia:
…Dennoch waren im frühen Christentum Reinkarnationsvorstellungen offenbar verbreitet, da sie in der platonischen Philosophie geläufig waren und durch konvertierte Heiden in christliche Milieus eingebracht wurden. Namentlich in den sogenannten gnostischen Strömungen waren sie präsent. Die Kirchenväter wendeten sich jedoch gegen derartige Tendenzen, da sie eine Reinkarnation in mehrfacher Hinsicht als mit dem christlichen Glauben unvereinbar betrachteten, und dies ist bis heute die Haltung der großen christlichen Kirchen. Die Vorstellung der Wiederauferstehung des ganzen Menschen (Leib und Seele) schließt die wiederholte Inkarnation der Seele in verschiedenen Leibern wie auch die Erlösung der vom Körperlichen befreiten Seele (im Platonismus) aus, und die Erlösung des Menschen durch die Gnade Gottes wird im allgemeinen als unvereinbar mit Karma-artigen Gesetzmäßigkeiten in diversen Reinkarnationslehren angesehen. Nach dem Verschwinden der christlichen Gnosis spielte Reinkarnation daher lange Zeit keine Rolle mehr im Christentum. Abgesehen von den Katharern im Mittelalter trat sie erst in der Neuzeit wieder auf, und erst seit dem 19. Jahrhundert häufen sich die Versuche, derartige Lehren auch mit der Bibel kompatibel zu machen.
Nun: erstens war der von dir zitierte Josephus kein christlicher Lehrer, sondern ein zu den Römern übergelaufener Jude… zudem schreibt derselbe Artikel, dass die Reinkarnationsvorstellung durch die jüdische Mystik und die Kabbala hinzugekommen sei. Das wiederum entspricht ja dem obigen Auszug zur christlichen Reinkarnationslehre – sowie unbiblisches Gedankengut dazukommt (Gnosis, Platonismus, Abwertung des Leibes), entstehen solche Irrlehren.
Lieber Christof,
von einer Irrlehre könnte man gegebenenfalls noch reden, solange eine Lehre ausschließlich durch den Glauben zu erfassen wäre.
Nun ist aber nicht (nur) durch philosophische Spekulation, durch Überlieferung, durch Phänomene, sondern durch die Wissenschaft klar erwiesen, dass es die Reinkarnation gibt.
Darüber, dass die Erde eine Scheibe sei, wofür sich bibl. Belege finden, wird heute auch nicht mehr diskutiert.
In gleicher Weise kann die Frage “Reinkarnation – Ja oder Nein?” nicht mehr zur Debatte stehen.
Reinkarnation ist eine Tatsache, die auch Christen akzeptieren müssen, wenn sie nicht wirklichkeitsfremd sein wollen.
Ich habe ausdrücklich auf Dein Erlebnis mit den viel besser bezeugten Reinkarnationserlebnissen in Verbindung gebracht und bitte Dich, Dich aufrichtig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das verlangt die Wahrhaftigkeit.
LG
Manfred
@Manfred: spätestens an dieser Stelle ist endgültig Schluss. Wenn Reinkarnation “wissenschaftlich” bewiesen ist, warum liest man nichts davon, warum wird nicht in wissenschaftlichen Publikationen über nicht-Reinkarnations-Religionen Hohn und Spott ergossen, denn dann wären sie ja alle widerlegt! Sorry, aber das ist lächerlich. Es ist immer dasselbe Schema: ein paar Eingeweihte haben den Durchblick, die Masse und der mainstream ist doof und unerleuchtet. Was ziemlich genau der Definition von Esoterik entspricht. Habe ich echt keine Lust mehr drauf.
Ian Stevenson wird bei Esoterik-Verlagen verlegt und ist hoch umstritten. Die Frage ist, wenn er solch bahnbrechenden Erkenntnisse gemacht hat, warum gehören sie nicht längst zum mainstream? Ich zitiere mal aus einem Bericht über Stevenson:
Das sieht Professor Paul Edwards von der New School of Social Research in New York anders. Er bezweifelt die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Kinder, weist Stevenson in einzelnen Fällen suggestive Fragestellungen nach und macht falsche Übersetzungen als Fehlerquelle aus. Als Ursachen für die Behauptungen der Kinder nennt Edwards eine oft religiöse Erwartungshaltung bei den Eltern, Geltungsbedürfnis und manchmal auch nur simple Geschäftemacherei. Sein Fazit: “Stevensons Hauptproblem ist, dass er die (angeblichen) Fälle von Wiedergeburt nicht erforschen, sondern beweisen will …”
Tatsächlich sprechen entscheidende Faktoren gegen Reinkarnation. Über 90 Prozent aller bekannten Fälle von Kindern, die sich an ein Vorleben erinnern wollen, ereignen sich in Regionen, in denen Wiedergeburt zum Glauben gehört. Wäre Reinkarnation tatsächlich ein Teil der menschlichen Existenz, müssten sich die Fälle eigentlich ohne Rücksicht auf die Religion der Eltern ereignen.
Tja. Ich beende das hier, es ist einfach zu abstrus. Da bin ich doch gerne wirklichkeitsfremd.
Hallo Manfred,
das Thema Reinkarnation spielt überhaupt keine Rolle mehr, egal ob es ein Gegenstand des Glaubens ist, ob beweisbar oder nicht!
Es ist – wie so Vieles – spätestens seit Golgatha ein Nebenkriegsschauplatz, der die Menschen vom eigentl. geistl. Faktum ablenken soll: Jesus befreit!
Man kann ihn in kein wie auch immer geartetes Weltbild oder religiöser Denke integrieren – entweder / oder!
Auch im Hinduismus (Veden) wird gelehrt, dass es gleich wieviele Leben man in dem Bemühen um Läuterung durchläuft, immer DIE GNADE ist, die letztlich erlöst und NIE der eigene Wandel – selbst die Reinsten werden durch ihre Reinheit begrenzt und haben kein “Recht auf Befreiung”!
Also was soll der Tamtam dann noch, wenn Jesus dich JETZT erlösen will und kann?!
Hier ist unsere Wahrhaftigkeit gefragt!
Segen
Lieber Bento,
Das ist eben der Denkfehler vieler Christen. Sie meinen, dass sie durch die Gnade aus dem Gesetz des Karmas (der Tat und Tatenfolge) befreit wären. Dabei sagt Paulus, der „Verfechter „der Gnade: „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Gal. 6,7).
Das ist genau das Karmagesetz. Nicht die Gnade zählt, sondern die Taten.
Die Menschen haben sich durch ihre sündigen Taten keine Erlösung verdient. Deshalb bietet ihnen Jesus als Geschenk die Erlösung an. Dieses Geschenk wird im Glauben ergriffen.
Der Glaube führt dadurch zum Unterlassen der Sünde. Wo keine Sünde mehr geschieht, wird die Erlösung erfahrbar. Die Erfahrung des Heils ist also eine Folge des Nichttuns der Sünde.
Wo weiter gesündigt wird, entstehen auch weiter die negativen Folgen der Sünde. Mag sich derjenige erlöst nennen oder nicht.
Es kommt also darauf an, dass der Glaube eine tatsächliche Wirkung zeigt.
Wenn man sich uns Christen anschaut, dann sieht man, dass wir doch noch sehr fehlerhaft sind. Folglich werden wir die Heiligung in weiteren Leben fortsetzen.
Hier Beispiele von Menschen, die das getan haben:
http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/2008/03/das-rtsel-der-heiligen.html
Duhuu Manfred? Möchtest du nur posten um immer wieder deinen geheimnisdesmenschen-Link zu positionieren?
Liebe Sabina,
nein, das nicht. es ist aber passend.
Viel lieber wäre mir eine ehrliche, aufgeschlossene Diskussion.
Man kann Reinkarnation nicht einfach abhaken ohne sich mit ihr gründlich zu beschäftigen. Einfach nur mal kurz nach irgendwelchen Texten im Internet gogglen, wie es Christof machte und seine Positionen nicht in Frage stellen lassen, ist zu oberflächlich.
Jesus sagt: Die Wahrheit wird uns frei machen, und wir werden die Wahrheit erkennen. Wie aber soll man Wahrheit erkennen können, wenn man überhaupt kein Interesse an der Wahrheit hat? Seine subjektiven Ansichten über sie stellt?
ach, lieber Manfred, ich glaube da unterstellst du was, wenn du sagst “mal kurz nach irgendwelchen Texten im Internet googlen” usw.. Bisschen mehr Intelligenz traue ich da einem weltoffenem und studierten Pastor schon zu. Und die ehrliche und aufgeschlossene Diskussion bietet man dir ja und wird nicht verweigert.
Eine Frage an dich, auf die ich hier keine Antwort haben möchte: Darf man dich in Frage stellen? Stellst nicht auch du subjektive Ansichten hier dar?
Warum ich keine Antwort haben will? Weil ich das Gefühl habe, diese Diskussion hat bald nichts mehr mit “ehrlicher Aufgeschlossenheit” zu tun (denn die Antworten sind ja schon längst gekommen), sondern bewegen sich ins offtopic-Nirvana … und am Ende ist alles verwässert.
“Die Wahrheit wird uns frei machen” – wohl wahr und der Zeitpunkt wird kommen.
sorry Manfred, ich kann dir da nicht folgen…
mir scheint aber, du hast da was falsch verstanden mit der vollkommenen Heilstat Jesu, die ein Fakt ist, unserem Glauben daran, der das für uns persönlich wirksam macht und unseren daraus folgenden Taten, die nur geschehen können WEIL wir erlöst sind…
naja, aber das ist mehr was für nen Glaubensgrundkurs und gehört hier echt nicht hin
apropos “Geheimnis des Menschen” – es gibt nichts geheimnisvolles und keine Rätsel mehr, es ist alles offenbart!
Segen
@Manfred: sorry, aber wenn du mir Oberflächlichgkeit unterstellst, ist Schicht im Schacht. Ich kenne die Bibel gut genug, dass sie nicht Reinkarnation lehrt. Und wenn man den von dir als super-wissenschaftlich zitierten Autor aus Interesse als irrelevant bezeichnet und wenn man ihn dann mal probehalber googelt, auf nichts Seriöses trifft, dann ärgert dich das. Verständlich. Wenn es aber seriös wäre, würde ich psychologische Fachmagazine erwarten etc… aber das sind ja alles Ungläubige und Uneingeweihte. Dein ganzer Habitus hier im Forum ist der eines Menschen, der gar nicht diskutieren will, denn er hat seine Meinung schon gebildet. Reinkarnation ist wissenschaftlich. Punkt. Wer das nicht glaubt, ist doof und ein Ignorant. Tja. An diesem Axiom trennen sich unsere Wege und somit ist Diskussion unmöglich. Deswegen beende ich sie hier und du bitte auch, dein link ist oft genug aufgetaucht.
@wegbegleiter:
Jetzt auf einmal ist eine Diskussion nicht möglich wegen Manfred? Einpaar Kommentare vorher war die Diskussion aber von dir abgebrochen worden und zwar aus den selben Gründen die du jetzt Manfred vorwirfst: “… sorry, aber das ist Esoterik pur plus eine Portion Gnosis. Dies ist nicht der richtige Platz für so was hier…”
Und wer sich mal mit der Bibel ernsthaft beschäftigt hat, weiß, dass es in der Bibel nur so von Synkretismus wimmetl!
@hebamme: also: Manfred vertritt eine Extremposition, die so wahrscheinlich von 0,5% der Theologen vertreten wird, insofern ist die Frage, wer hier versucht, mit welchen Motiven was durchzudrücken. Und zum Synkretismus: auch da gehen die Lehrmeinungen weit auseinander und ich teile diese deine Meinung nun mal nicht. Was mich an solchen Diskussionen nervt: sie gehen grundsätzlich und sofort weg vom Thema und es geht um das Durchdrücken von Meinungen. Nur: dazu sind Kommentare nun mal nicht da. Ich schreibe einen Artikel und lade Menschen ein, die Gedanken konstruktiv weiter zu denken. Wenn mir dann jemand letztlich vorwirft, ich sei ein oberflächlicher Ignorant, weil ich die wissenschaftlich bewiesene Reinkarnation nicht annehme – dann ist Schicht im Schacht.
Sehen wir es doch mal anders herum, hebamme, ich habe diese abgedrehten Kommentare hier zugelassen und nicht sofort gelöscht. Hätte ich vielleicht konsequenterweise tun sollen. Wenn diese Offenheit dann missbraucht wird, um eine absolute Nischenmeinung kundzutun und immer wieder mit der eigenen tollen Blogadresse zu schmücken, dann nervt das doch gewaltig. Und jetzt ist Schluss mit dieser Diskussion über Reinkarnation, sonst erledigt den Rest der Spamfilter, ganz einfach.
@wegbegleiter:
Also ich habe mir seine Kommentare durchgelesen und muss sagen sie nicht extremistisch empfunden zu haben, deine Antworten aber sehr wohl. Gleich war die rede von einer Irrlehre – dabei kann man von keiner Lehre sprechen, beides ist Glaubenssache! Und was Manfred und Reinkarnation betrifft ist zu sagen, dass es so wissenschaftlich gar nicht gefestigt ist, wie er behauptet. Bezüglich durchdrücken der Meinungen – lese dir doch bitte deine Kommentare mal durch … und bezüglich Wortbedeutung v. Kommentaren – ein Blick auf Wikipedia dürfte genügen.
Trotzdem alle Achtung, dass du dich so für die Öffentlichkeit öffnest!
@hebamme: um es endlich mal zu beenden. Wenn meine Position extremistisch ist, dann sind wohl 99,9% der Christenheit extremistisch, wenn sie nicht an Reinkarnation glauben. Ok, damit kann ich leben. Wenn ich an der einen oder anderen Stelle süffisant wurde, dann lag das schlicht daran, dass Manfred hier mit der wissenschaftlichen Beweisbarkeit die Megakeule rausholt, die in etwa auf dem Niveau von der Beweisbarkeit von UFOs liegt. Da kann ich allerdings nicht ernst bleiben. Es ist einfach ein Unterschied, ob Manfred sagt: fast alle (der Christen) sind ohne Erkenntnis (also 99,9%) und wenige haben die Erleuchtung (0,1%) oder ob ich sage: sorry, kannst du ja glauben, aber ich halte mich dich zu den 99,9%, die nicht von einer Reinkarnation ausgehen. Wenn du das als Extrem bezeichnest, habe ich bisher den Begriff “extrem” immer anders gefüllt. Deswegen muss ich hier nichts durchdrücken, ich muss nur zum common sense stehen, mehr tu ich nicht (allerdings ist es ja heutzutage nicht pc, zu EINER Wahrheit zu stehen).
Und auch sorry: Reinkarnation in der Bibel zu behaupten ist Irrlehre. Das mag Manfred anders sehen, aber ich sehe und benenne es so. Speziell seine letzte Äußerung macht deutlich, dass er die Gnadenlehre des NT komplett außen vorlässt, nach der der Mensch vor Gott durch Christus komplett (sic!) gerechtfertigt ist, d.h. Gott sieht den Menschen als rein an, auch wenn dieser sündigt. Darin steckt die eigentliche Befreiung von aller Werkgerechtigkeit. Manfred dagegen behauptet,man könne ja die Sünden nicht alle sein lassen und deswegen müsse man sie im nächsten Leben abtragen. (die beiden Zitate: “Die Erfahrung des Heils ist also eine Folge des Nichttuns der Sünde”. – das ist grob falsch! Die Erfahrung des Heils widerfährt uns in dem Moment, in dem wir uns unter das Kreuz stellen und Vergebung empfangen! – “Wenn man sich uns Christen anschaut, dann sieht man, dass wir doch noch sehr fehlerhaft sind. Folglich werden wir die Heiligung in weiteren Leben fortsetzen”. – ja, Mahlzeit, dann ist Christus umsonst gestorben, wenn es doch nicht ganz reicht…). Das nenne ich Irrlehre. Und dazu stehe ich. Und nicht zu einem wie auch immer gearteten Toleranzdenken, das sagt: achja, alle glauben ja nur irgendwas…. ist ja alles irgendwie gleichwertig… nö! Manfred kann seine Meinung haben, er kann seinen Weg gehen, aber ich habe auch das Recht, mein Urteil darüber zu fällen. Und können wir jetzt bitte wieder on topic gehen?
Denn eigentlich ging es mir um ein Erlebnis, das die biblischen Worte verdeutlicht, dass ein Kind im Mutterleib ansprechbarer ist, als wir in unserem Denken oft vermuten. Mehr nicht.
Mich hat das sehr beeindruckt. Was hat man doch für eine Verantwortung, wenn man ein Kind unter seinem Herzen trägt. Glaube auch, die kriegen vorgeburtlich mehr mit als man so weiß.
Ich weiß von dem Sohn einer Bekannten: die Mutter hörte während der Schwangerschaft sehr gern den “Frühling” von Vivaldi. Als der Sohn geboren und kaum agieren konnte, stellte er sich den “Frühling” auf Kassette an! Da war er erst knapp 1 Jahr alt! ju.bo
Es ist echt “faszinierend”, wenn man Kinder in den ersten Lebensmonaten/Lebensjahren beobachten – begleiten darf!
Danke für die Darstellung, die mich in meinem Vertrauen bestärkt, dass Gottes Wege recht seltsam sein können, uns an sich zu ziehen, dass sie aber immer richtig sind.
Es ist schade, dass es Menschen immer wieder gelingt, die Aufmerksamkeit vom geistlichen / prophetischen Wort auf irgendeine Randdiskussion zu ziehen…
@herbie132: da hast du wohl recht. Mir macht das teilweise zu schaffen, wie Dinge zerredet werden…
@Wegbegleiter
Ich weiß nicht, warum ich an die Begegnung von Johannes dem Täufer und Jesus – jeweils noch im Mutterleib – denken musste, als ich den Beitrag gelesen habe. Und ich weiß auch nicht, ob das jemanden interessiert, dass dies so war.
Das ist interessant! Ich las heute in der Bibel die Beschneidung von Johannes. Dort heisst es über Johannes: Du wirst sein (Jesus) Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken. Ich stellte mir die Frage: Was ist damit gemeint, die Erfahrung des Heils? Kommt das Heil nicht von Jesus? Welche Erfahrung machte das Volk? Ist die Erfahrung des Heils die Busse die Johannes predigte? Ich finde das super spannend und freue mich mehr darüber zu hören.
Hallo Wanderer! Ich denke es geht da um die Erfüllung der Prophetie des AT, in der es im Buch Jesaja (Jesaja 40) heisst, dass der, der vor dem Messias kommt, seine Wege eben macht und ihm so den Weg bereitet. Ohne den Propheten kein Messias, ohne den Messias kein Heil…;-)
Ja das dachte ich erst auch, doch es steht explizit erfahren. Also irgendwie erleben, unmittelbar spüren. Wenn es so ist wie du sagst, wäre Johannes nicht unbedingt nötig gewesen denn es gibt ja genügend Propheten die Jesus angesagt haben. Natürlich ist das vorangehen des Johannes noch eine Unterstreichung aller Prophetien, aber Juristisch gesehen hätten die anderen gereicht. Ich denke es muss noch mehr bedeutung in diesem einten Prophetenwort des Zacharjas liegen. Vielleicht komme ich ihm noch auf die Spur.