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Wie unser kaputtes Verhältnis zu Autorität den Glauben versaut

Gestern mit einem Lehrer gesprochen. „Wenn ich meinen Schülern sage: das machst du jetzt nicht, das ist falsch – dann fangen die an zu diskutieren und wollen das nicht wahrhaben!“. Gestern mit einem Pastorenkollegen gesprochen: „Ich habe zwei jungen Erwachsenen aus unserer Gemeinde klar gemacht, dass ich ihr Zusammenleben vor der Ehe nicht in Ordnung finde von Gottes Wort her und nun werde ich mit Schmähreden überzogen“.

Sicher – das sind Extremfälle, die aber immer alltäglicher werden. Wenn an der VHS Selbstverteidigungskurse angeboten werden mit der Zielgruppe: „Polizeibeamte, Lehrer, Sozialarbeiter“ – dann ist was faul im Staate Dänemark. Unser Verhältnis zu jeder Form von Autorität ist zerstört, untergraben, pervertiert. Kein Wunder nach reichlich missbrauchter Autorität im letzten Jahrhundert in Deutschland. Aber auch bewusst gefördert. „Autorität muss verdient werden“ – diesen Spruch habe ich von klein auf gehört. Und er hat seine wahre Seite. Die Kehrseite ist: jede Autorität muss sich permanent beweisen und wird bei Versagen gnadenlos gekippt, gemeuchelt, verlacht, degradiert. Das Problem ist: so hat sich Gott Autorität nie gedacht

Timotheus muss sich nicht beweisen, er hat respektiert zu werden – trotz seiner jungen Jahre, das mahnt Paulus an. Gott gibt autoritative Strukturen in Gemeinden, Ehen, Beziehungen hinein – nicht um Hierarchien aufzubauen, die den Machtmissbrauch ermöglichen. Sondern um Freiräume zu schaffen, in denen Menschen leben und gnadenvoll (sprich: ohne sich dauernd beweisen zu müssen) handeln können. Wir verbinden damit sofort Wert, Gott verbindet damit funktionierende Beziehungen und Freiräume der Gnade… wie sagte mal ein Kollege zu mir: „die Gemeinde wählt eine Leitung, von der sie nicht geleitet werden will“. Wie wahr – wenn auch Gott sei dank nicht immer. 

Aber was macht das mit unseren Gemeinden und mit unserem Glauben? Wenn Autorität per se verdächtigt wird? Wenn Lehrer keine Luft zum Atmen mehr haben und körperlich attackiert werden. Wenn Polizisten in Zivil ohne Bewaffnung von jungen Ausländern (sorry: Menschen mit Migrationshintergrund) zusammengeschlagen werden und gerade weibliche Polizistinnen nicht mehr ernst genommen werden. Leider kein Klischee, sondern statistische Realität, auch wenn es nicht pc ist. Wenn Gewalt gegen Eltern zunimmt.

Diese Entwicklung macht auch vor dem Glauben nicht halt. Wenn hilfreiche Strukturen in der Gemeinde missachtet werden – dann leidet der Leib. Und was ist mit der Autorität Gottes? Wollen wir mit dem auch dauernd diskutieren (wobei er das eine Zeit lang mitmacht, wie die Bibel zeigt – man muss aber damit rechnen, in Fischbäuchen zu landen)? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es für die Glaubensreife durchaus hilfreich ist, wenn man Gefühle zwar wahrnimmt, aber nicht zu ernst nimmt, sie vor allem nicht zu kleine Diktatoren des Ichs werden lässt und statt dessen der Autorität Gottes und seiner Realität des Reiches Gottes den Vorrang und den absoluten Gehorsam gibt. Gottes Liebe will uns verändern. Ja. Aber ab und zu muss man auch mal den Finger aus dem Po nehmen, um es mal drastisch auszudrücken, den Hintern hoch kriegen, gehorchen und loslegen. 

Autorität ist verdächtig. Diese Haltung ist als Bodensatz längst bei allen unter 65-jährigen angekommen. Was macht das mit unserem Glauben? Wenn wir uns Autorität nicht mehr unterstellen können? Bleibt Gott davon wirklich unberührt? „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.“ (Joh 14)


Kategorien:geistliches Leben
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    13 Februar, 2009 um 9:59 | #1

    “Ich habe zwei jungen Erwachsenen aus unserer Gemeinde klar gemacht, dass ich ihr Zusammenleben vor der Ehe nicht in Ordnung finde von Gottes Wort her und nun werde ich mit Schmähreden überzogen”.

    Mich würde in diesem Zusammenhang ja mal interessieren WIE er das gemacht hat.

    Ein Beispiel aus meiner ehemaligen Gemeinde, eine Frau, psyhchisch stark angegriffen, hat einen Mann (Nichtchristen) kennengelernt, in einer Bar!! Sie Christin, er Nichtchrist. Die beiden haben sich ineinander verliebt und er begann sich für den Glauben zu interessieren. Auch er war psychisch nicht stabil, aber gemeinsam ging es ihnen besser, also verbrachten sie viel Zeit miteinander.

    Beide waren nicht mehr die Jüngsten und hatten schon einiges an negativer Lebenserfahrung hinter sich, ihr Vertrauen war stark geschädigt. Dann zogen sie zusammen. Ich habe das alles verfolgt und hatte keinerlei Zweifel dass hier Gott seine Finger im Spiel hatte. Inzwischen fand auch er zum Glauben und war begeistert bei der Sache. Allerdings die Gemeindeleitung hatte Bedenken wegen des Zusammenziehen, sie fragte mich nach meiner Meinung.

    Ich sagte: ‘Ich habe überhaupt keine Probleme damit und bin der festen Überzeugung Gott auch nicht. Die Zwei müssen im Zusammenleben erst mal erfahren, dass sie sich aufeinander verlassen können. Die heiraten auch, hab’ einfach mal Vertrauen.’ Das soll kein Freibrief sein, aber in diesem speziellen Fall habe ich es genauso erlebt und die Beiden haben geheiratet.

    Diese Themen sind genau die Themen wo man von beiden Seiten so richtig schön viel falsch machen kann. Ich stimme dem Artikel ansonsten zu!!! Autoritäten haben es heutzutage schwerer. Allerdings habe ich auch beobachtet dass ECHTE Autorität, die immer auch gekennzeichnet ist von Liebe, weniger Probleme damit hat. Manche meinen es braucht das Auftreten eines Feldmarschalls um leiten zu können, aber gerade in diesen Dingen habe ich Jesus immer sehr liebevoll im Umgang mit ‘Sündern’ erlebt. Laut hingegen wurde er überwiegend an anderen Stellen, die ich, glaube ich, nicht aufzählen muss.

    Gerade geistliche Autorität hat in den letzten Jahren so viel Schuld auf sich geladen, dass ich mir wünschen würde, dass darüber auch mal ein echtes Bedauern zu hören ist und zwar von denen die es betrifft. Kein stellvertretendes Bekenntnis, davon gibt es genug. Ich denke nicht nur in der Weilt, auch hier greift das Saat und Ernte – Prinzip.

    Ich glaube aber in einer Gemeindeleitung wo Gott regiert, wird ihr auch Respekt entgegengebracht. Wir hatten einen ganz jungen Pastor und haben ihn heiß und innig geliebt, weil seine Predigten direkt aus dem Herzen Gottes kamen. Keiner hatte Probleme ihn als Autorität anzuerkennen. Er wusste worum er sich kümmern musste und was er getrost Gott überlassen durfte.

    Das war nur ein kurz Blick auf die andere Seite ohne deinem Beitrag widersprechen zu wollen. :-)

  2. 13 Februar, 2009 um 10:10 | #2

    Hi zurück! Ja, ich teile deine Anfragen: ethische Probleme müssen immer im Einzelfall angegangen werden und dass es dabei behutsam und barmherzig zugehen muss, sollte selbstverständlich sein. Der von mir zitierte Pastor ist ein sehr vorsichtiger Mensch…;-) – aber dennoch deutlich.

    Um das klar zu machen: es gibt geistlichen Missbrauch. Er ist furchtbar. Leitungen machen brutale Fehler vor allem da, wo sich Einzelne zu Machthabern und Diktatoren aufspielen. Ohne wenn und aber. Aber das war eben nicht das Thema hier, sondern genau die andere Seite (hast du ja auch so gesagt…;-). Und dennoch hängen sie zusammen. Denn warum brennen so viele Leiter aus? Warum meinen sie, sich dauernd beweisen zu müssen? Warum haben sie nicht der Freiraum, Fehler zu machen? Auch denke ich: Weil heilsame Strukturen nicht beachtet werden und das Grundvertrauen in die Autorität fehlt. Ich habe Pastoren und Älteste erlebt, denen von Leutchen aus der Gemeinde der Heilige Geist abgesprochen wurde und auch DAS ist geistlicher Missbrauch. Daran knabbern die noch heute in einigen Fällen.

    Back to the topic: mir ging es ja auch um die Frage: was macht das denn mit unserem Glauben, sprich: wie gehen wir mit der Autorität Gottes um?

  3. Andreas Wendt
    13 Februar, 2009 um 10:48 | #3

    Seltsam, es hat noch nie jemand die „Autorität“ eines Automechanikers hinterfragt, wenn der sagte, die Bremsbelege müssen erneuert werden.

    Warum? Weil wir ihm vertrauen. Sogar mehr als einem Arzt, wo wir eher noch mal eine „zweite Meinung“ hören wollen.

    Die Krise des Umgangs mit Autoritäten scheint mir in einer Krise des Vertrauens zu liegen. Daran sind jene, die Vertrauen missbraucht haben, sicher mit schuld. Im Vertrauensindex, der einmal im Jahr veröffentlicht wird, sind ADAC und Feuerwehr weiter Spitzenreiter.

    In Predigten sage ich manchmal: Gott ist der Hersteller des Lebens, er weiß, wie man am besten damit umgeht.
    Das bestreiten wohl die wenigsten, nur wenn es dann darum geht, wo wir Gott reden hören und was er sagt, wollen viele nochmal eine „zweite Meinung“ hören. Warum? Wahrscheinlich einfach, weil sie wissen, dass es sie gibt.

  4. Valentin
    13 Februar, 2009 um 11:00 | #4

    Interessantes Thema…
    Auch in unserer Gemeinde machen es die Leute der Gemeindeleitung teilweise sehr schwer, indem sie ihr einfach nicht vertrauen, bzw. sie nicht als von Gott eingesetzte Autorität akzeptieren. Auch ich ertappe mich oft dabei, dass ich einfach nur den Menschen sehe und nicht das Amt.

    @ home: Bei uns in der Gemeinde würde es größte Probleme geben, wenn sich ein Pärchen entscheiden würde, vor der Ehe zuzammen zu ziehen. Und ich finde das auch gar nicht so verkehrt, weil:

    - Es ist davon auszugehen, dass die beiden nicht „rein“ bleiben, bis zur Hochzeit, wobei das natürlich auch ohne Zusammenleben sein kann

    - Zusammenziehen passt in die heutige Zeit, aber seien wir mal ehrlich, steht davon irgendwas in der Bibel? Steht da irgendwas von aus Freundschaft zusammenleben oder ist da immer die Rede von Ehe? Ist das nicht die „wilde Ehe“?

    - Wenn wir Christen zusammenziehen um es mal auszuprobieren, worin unterscheiden wir uns noch von der Welt?

    –> Ich denke wir machen es uns zu einfach, wenn wir sagen, wir probieren es mal, vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht.

    Frage: Was hätte Jesus, oder Paulus geraten, wenn man sie gefragt hätte?

    Ich glaube Paulus hätte sogar von Unzucht geredet…

    Nichts für ungut, ist aber meine Meinung… :-)

  5. 13 Februar, 2009 um 12:33 | #5

    Jetzt bitte nicht dieses Thema vertiefen, wobei ich da auch bei Valentin bin. Ist aber wirklich offtopic und nur ein Beispiel von vielen!!

  6. Blumenwiese
    13 Februar, 2009 um 5:39 | #6

    Empfehlen kann ich den Beitrag zu Autorität in Wikipedia. Persönlich haben für mich die Menschen Autorität, die am authentischsten sind. Deswegen sind Schüler von ihren Lehreren genervt, weil sie spüren,dass die Lehrer nur ihren Unterricht machen. Die Migranten finden Bullen Sch… weil sie selbst nicht in Deutschland aufgenommen wurden usw usw
    Meine Kinder nehmen mcih ernst, weil sie spüren, dass ich es ehrlich mit ihnen meine.
    Ich wünsche mir das für Pastoren auch. Ich glaube, dass der Pastorenkollege nicht wirklich Intereresse hatte an den beiden jungen Erwachsenen (dies soll kein Richten sein; basiert auf eigner Erfahrung un ddie ist bekanntlich sehr subjektiv )
    Ich glaube, daß dies ein sehr sensibles Thema ist, weil jeder schon mal mit guter und schlechter Autorität zu tun hatte Für mich persönlich ist Jesus der Authentischste, deswegen ist er für mich höchste Autorität.
    PS: ich habe eine Chefin die Jahre jünger ist als ich: Ich denke, es hat auch was mit eigener Entscheidung zu tun, sich dieser Autorität zu unterstellen.
    1. Petrus 2, 18:
    Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Furcht den Herren unter, nicht allein den gütigen und freundlichen, sondern auch den wunderlichen

  7. 13 Februar, 2009 um 5:58 | #7

    @Blumenwiese: da ich wikipedia nicht für die Bibel halte, kann ich dem nur zum Teil folgen. Ich halte diese Erklärung für schlicht an der Realität vorbei. (ist nicht persönlich gegen dich gemünzt, Blumenwiese!)

    Nehmen wir die armen Migranten, ja, mich jammert ja so sehr. Sorry, dass ich hier ironisch werde, aber: Wir reden hier von der dritten Generation der Ausländer bzw. Deutscher mit Migrationshintergrund! Und natürlich ist immer der böse Staat und das System schuld. Und die Migranten wären alle lammfromm, wenn sie integriert wären? Nein. Das hängt dann doch wohl eher am Autoritätsverständnis der „Migranten“ und an ihrem Frauenbild, wenn sie Polizistinnen ignorieren. Natürlich gibt es auch Teilschuld im System – aber bitte keine monokausale Vereinfachung!

    Und auch sorry: ich kenne allein 4 Lehrer in meiner Bekanntschaft, die sich den A…. aufreißen für die Schule und an den Schülern dran sein wollen und trotzdem unter seelischen und teilweise auch körperlichen Angriffen zu leiden haben.

    Also: ich denke wir müssen mal von dieser linksspießigen, politisch korrekten Denke weg (auweia, das setzt Kloppe!) und die Wirklichkeit an den Schulen und auf den Straßen wahrnehmen. Dann sind wir schnell weg von einfachen Erklärungen a la: die Autoritäten sind schuld, weil sie so wenig authentisch sind. Das ist mir zu sehr 68er Ideologie in Reinkultur. Beide Seiten sind Sünder: Autoritäten und diejenigen, die Autoritäten unterstehen und dieses Menschenbild hilft glaube ich, die Wirklichkeit nüchtern wahrzunehmen und beiden Grenzen zu setzen.

    Vielleicht können wir auch mal meinen lieben Pastoren-Kollegen rauslassen – den kenne ich gut und der geht mit so was sehr vorsichtig um und leidet unter solchen Gesprächen selbst am meisten, insofern bitte ich, jede Beurteilung seiner Person zu unterlassen.

    Aber natürlich: jeder – auch ich – hat schon schlechte Erfahrungen mit Autorität gemacht. Ich hatte auch grottige Lehrer, ich kenne unfreundliche Polizisten, ich kenne Pastoren, die unsensibel vorgehen. Haue ich denen deswegen auf die Fresse? Ignoriere ich sie deswegen? Nein. Ich sehe sie differenziert und respektiere sie trotzdem. Also muss es doch multikausaler sein…

    Und authentisch sein – das wäre toll, ja! Aber was ist denn, wenn in Deutschland eine Autorität daneben haut und das offen zugibt? Sie wird medial in die Pfanne gehauen. Da zieht man doch lieber die Maske auf. Ich mache das bewusst nicht in meiner Gemeinde, sondern lebe radikal ehrlich. Hat aber auch für reichlich Gegenwind gesorgt und tut es immer noch… Segen!

  8. Home
    13 Februar, 2009 um 8:03 | #8

    So, obwohl es mich natürlich in den Fingern juckt, werde ich nicht näher auf euere Beiträge eingehen und damit noch weiter weg vom Thema. Habe jetzt schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen. ;-) Nur soviel ich verstehe Wegbegleiter wenn du nicht mehr möchtest dass wir über besagten Pastor reden, denn ähnlich geht es mir zu ‘meinem’ Ehepaar. Auch da haben sich bereits mind. zwei Vorurteile gebildet. Ich hätte das Beispiel gar nicht bringen sollen. anyway

    Zur eigentlichen Frage: Mit der Autorität Gottes habe ich weniger Probleme. Da ist für mich ganz klar, dass er der Boss ist. Manchmal musste er schon härtere Methoden anwenden um mir das wieder in Erinnerung zu rufen. Er hat auch Menschen dazu benutzt, keine Autoritätspersonen im eigentlich Sinn, die aber in diesem Moment die Autorität Gottes hatten mir das zu sagen und das weiß man dann auch.

    Ich finde die Fragestellung schwierig: ‘Wie unser kaputtes Verhältnis zu Autorität den Glauben versaut’ Also ehrlich gesagt, hat es meinem Glauben gut getan mich von falsch verstandener Autorität zu verabschieden. Aber in deinem letzten Block beschreibst du Situationen und da stimme ich dir uneingeschränkt zu, die laufen genauso ab in Deutschland. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Ich sehe das aber als eine Frage des Charakters und des Respekts. Der fehlt und es wird roher, aber ich denke nicht dass sich das ändert. Ich habe sicher ein anderes Autoritätsverständnis, aber ich achte Autorität, ob das Polizei, Lehrer oder Putzfrauchefin ist. Ich kenne auch beide Seiten. Ich war in der Leitung als sich unsere kleine Gemeinde spaltete. Allerdings obwohl es hoch herging, respektlos war keiner. Und ich lernte dass ich loslassen darf. Gott lässt dem Menschen wesentlich mehr Freiraum als der Mensch dem Mensch.

    Ich wollte keine Autorität heutzutage sein und schon gar kein Gemeindeleiter oder Pastor. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern in Anerkennung was zu leisten von ihnen gefordert wird. Und man kann auch beim Thema Missbrauch übetreiben und hinter jeder Bemerkung eine Anspielung vermuten. Alles hat eben 2 Seiten.

  9. 13 Februar, 2009 um 10:19 | #9

    Danke, Wegbegleiter, für diesen starken Beitrag! Das spricht mich ganz sehr an und es ist voll aus der Praxis. Die von dir genannten Beispiele erlebe ich nicht als „Extremfälle“, sondern eigentlich als „normal“. Da triffst du zwei „wunde Punkte“ in unserer Gesellschaft bzw. unseren Gemeinden, aber ich finde es gut, dass du den Mut hast, das zu benennen.

    Und es geht einem manchmal selber so, dass man bestimmte Menschen oder Dinge einfach nicht mehr akzeptieren will. Denkt man dann später drüber nach, bereut man es zutiefst, wie man sich wieder daneben benommen hat. Man erschrickt über sich selbst. Gehorsam und Autorität lernen, ist wirklich manchmal sehr mühsam – auf jeden Fall ist es ein Prozeß! Wir werden das nie ganz in den Griff bekommen, immer wieder versagen, dennoch sollten wir den gesunden Umgang mit Autorität(en) einüben. Hier wurde schon sehr gut dargelegt, dass es ein beiderseitiger Prozeß ist und auch das Thema Vertrauen mit reinspielt, ich kann dies nur bestätigen!

    Ich denke auch, dass Autorität eigentlich erstmal was Gutes ist, die Bibel vertritt ebenfalls diese Sicht.

  10. 13 Februar, 2009 um 10:57 | #10

    @David: ja klar! Mein Artikel klingt vielleicht ein wenig selbstbewusst nach der Masche: mich betrifft das nicht! Das ist nicht der Fall, ich reflektiere mich selbst da kritisch, weniger in Beziehung zu Autoritäten wie Polizisten als in der Tat geistliche Autorität und im besonderen zu Gott. Ich bin schon ein ziemlich störrischer Esel manchmal…;-). Ich bewundere Leute, die Gott blind vertrauen und auf sein Wort hin…. aber ich bin da auf dem Weg.

    @Home: hey, kein schlechtes Gewissen bitte! Und in der Tat: es ist unglaublich wichtig für die eigene Reife, sich von falschen Autoritäten zu verabschieden. Was nimmt Macht über mein Leben ein? Wem räume ich diese Macht ein? Das sind wichtige seelsorgerische Fragen! Und manchmal muss man solche falsche Autoritäten bewusst rausschmeissen…

    Generell: der Missbrauch verbietet nicht den Gebrauch. Wir Deutschen neigen einfach zu sehr zum entweder-oder. Es ist eine Vergottung menschlicher Autorität, wenn man von ihr verlangt, dass sie perfekt sein muss. Und manche menschliche Autoritäten vergotten sich selbst, indem sie genau das für sich in Anspruch nehmen. Autorität ist nicht Autorität, weil sie Leistung bringt und fehlerlos ist. Sondern weil Gott sie will. Generell können sich Menschen entfalten, wenn man ihnen vertraut und ihnen etwas zutraut. Da aber Autoritäten unter Pauschalverdacht stehen und die Unschuldsvermutung meist nicht mehr gilt („der muss es doch böse meinen!“), schrumpft dieser Entfaltungsraum in sich zusammen und nicht wenige Autoritäten treten dann unkontrolliert um sich und greifen zu absolut unangemessenen Methoden, um Autorität auszuüben. Dadurch entstehen Verletzungen. Dass immer wieder auch in christlichen Gemeinden Machtmenschen genau diese einsetzen und missbrauchen, das ist leider so… aber es ist nicht die Regel.

  11. 14 Februar, 2009 um 9:19 | #11

    Ich überlege gerade, wie das Verbot des Zusammenlebens vor der Ehe biblisch zu begründen ist. Ich überlege weiter und glaube mich zu erinnern, dass zu biblischen Zeiten Zusammenleben und Ehe ein und dasselbe war. Das, was wir heute unter Ehe verstehen, also die amtliche Sanktionierung, die zuerst die Kirche und heute der Staat vornimmt, hat keine biblische Grundlage. Oder irre ich mich? Wenn nicht, ist es durchaus richtig zu fragen, ob nicht die Autorität falsch liegt und sich damit disqualifiziert. Und damit sind wir wieder beim Thema.
    Noch eine Anmerkung: Ich bin in der DDR großgeworden und manchmal in der Situation gewesen, die Autorität anzuzweifeln und mich auch zu widersetzen. Nicht immer, aber oft wegen meines Glaubens. Manchmal ist Glauben nämlich antiautoritär und subversiv. Und das ist auch gut so.

  12. Hans
    14 Februar, 2009 um 10:40 | #12

    Danke, lieber Christof, für dieses prophetische Wort, das exakt zur gegenwärtigen Situation meiner Gemeinde paßt. Der Pastor und die Ältesten stehen hier nicht hoch im Kurs; es herrscht permanentes Mißtrauen in Teilen der Gemeinde, und es wird der Gemeindeleitung Machtmißbrauch unterstellt. Da wird sogar dem Pastor vorgeworfen, daß er die sonntägliche Predigt zur Meinungsmanipulation nutze. Ehrlich, da vergeht einem die Lust am Dasein eines Gemeindehirten …

  13. Thaimo
    14 Februar, 2009 um 11:16 | #13

    Hallo Wegbegleiter,
    die angefuehrten Beispiele finde ich persoenlich ein bisschen ungluecklich gewaehlt. Denn ich finde es generell gut, wenn Schueler Autoritaeten HINTERFRAGEN. Wo kommen wir dahin, wenn Schueler oder Studenten das nicht tuen wuerden? Blindes Folgen einer Autoritaet, egal in welcher Position, lehne ich ab.

    Ebenso finde ich gut, wenn Kinder/Teenager/Gemeindemitglieder meine/Deine/des Seelsorgers Autoritaet hinterfragen, im zweifelsfall aus dem Bauch raus anders handeln, Erfahrungen sammeln, auch schlechte… ggf. zurueck kommen zu Dir/zu mir/zu der Autoritaet, um sich anzulehnen, Kraft zu tanken, neuen Mut zu fassen. Dann aber ist die Autoritaet nicht mehr gegeben durch Status, Titel o.ae. sondern sie ist tiefer verwurzelt, gewachsen durch Vertrauen, Liebe,…

    Ich lebe in einem Land in dem das Hinterfragen einer Lehrkraft, eines Arztes, etc. leider undenkbar ist und in dem eben diese gegebene Hirarchie (durch Geburt, Bildung…) im Leben niemals gebrochen werden wuerden. Die Folge ist, stupides Auswendig lernen in der Schule und Indoktrinieren ist fuer den Lehrenden ein leichtes Spiel. Dieses Land wird niemals einen gewissen „Bildungslevel“ ueberschreiten, denn das Autoritaere System verbietet das. Ebenso wuerde die Entscheidung eines Arztes niemals hinterfragt werden, auch nicht, von einem anderen Arzt… In den 90er-Jahren gab es aufgrund dieses Autroritaetsdenkens vermehrt Flugzeugabstuerze in Asien (weil der Co-Pilot der falschen Entscheidung des Kapitaens nicht widersprochen hat). Erst durch Schulungen von westlichen Beratungsfirmen wurde diesem Problem ein Ende gesetzt. Sehr interessantes Thema im uebrigen.

    Ansonsten wuerde ich den Begriff Autoritaet in deinem Artikel gerne durch Respekt austauschen. Meine Eltern und meine guten Lehrer sah ich nie als Autoritaet an, weil sie niemals autoritaer waren, sprich niemals dieses eingefordert haben. Wenn ein Lehrer gut war, habe ich im Respekt gezollt, so wie ich meinen Eltern und ebenso einem guten Seelsorger Respekt zolle. Aber eine Autoritaet ist fuer mich tatsaechlich lediglich mein Glaube – nicht an eine Person geheftet, sondern nur an Gott allein. Etwas an das ich mich anlehne, wenn es mir schlecht geht, etwas, das mir den Weg weisst, das mich gegleitet. Und das kommt ganz alleine aus mir heraus, wird von mir respektiert und autorisiert mich zu leiten und zu begleiten. Und manchmal wird dieser Glaube von einem guten Seelsorger bestaerkt oder gepflegt :)

    Das moechte ich auch gerne meinen Kindern lehren. Hinterfragen, ausprobieren, den Mund aufmachen, wenn sich etwas falsch anfuehlt, und „JA, ueber alles kann diskutiert werden!“ Und immer mit einem richeren Hafen im Ruecken (der ich gerne sein wuerde, als Mutter, zusammen mit meinem Mann – der aber auch gerne ihr Glaube, ein Seelsorger oder eben eine von ihnen „gewaehlte Autoritaet“ sein kann), der jederzeit angelaufen werden kann. So bin ich aufgewachsen und so tat mir das gut. Ich habe in meiner Kindheit und Jugend zu viele Menschen getroffen, die ihre Autoritaet ausgenutzt haben um Willen zu brechen, Macht auszuueben und Angst einzufloessen… und ja, da waren auch „gute Christen“ darunter und angesehene Lehrer :(

    Ich habe mich ein bisschen verheddert, mit meinen Worten. Aber im Grunde wollte ich sagen „Respekt/Autoritaet muss man sich tatsaechlich verdienen1″

    Danke fuer diesen Artikel. Hat mich fuer eine Stunde sehr „wach“ gehalten ;-)

  14. Home
    14 Februar, 2009 um 11:46 | #14

    @David und Wegbegleiter: Na, da beneide (im positiven Sinne) ich euch zwei schon darum: Das Wesentliche in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen, ist definitiv nicht meine Stärke.
    @Valentin: In diesem Fall habe ich kein Problem mit einer völlig anderen Meinung. Aber privat würde es krachen. :-D ;-)

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    14 Februar, 2009 um 11:48 | #15

    Sowas Blödes!

    Sollte natürlich eine Zustimmung eurer Beiträge sein! Finde ich sehr gut! Fast eine kleine Predigt!

  16. 14 Februar, 2009 um 2:04 | #16

    Hallo, der Titel interessierte mich – und hier im Kommentarbereich stoße ich auf etwas, das ich so nicht unwidersprochen lassen möchte:
    „Nehmen wir die armen Migranten, ja, mich jammert ja so sehr. Sorry, dass ich hier ironisch werde, aber: Wir reden hier von der dritten Generation der Ausländer bzw. Deutscher mit Migrationshintergrund! Und natürlich ist immer der böse Staat und das System schuld. Und die Migranten wären alle lammfromm, wenn sie integriert wären? Nein. Das hängt dann doch wohl eher am Autoritätsverständnis der “Migranten” und an ihrem Frauenbild, wenn sie Polizistinnen ignorieren. Natürlich gibt es auch Teilschuld im System – aber bitte keine monokausale Vereinfachung!“

    Warum sind es denn insbesondere die Migranten der Dritten Generation, die sich so aufführen? Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es eher an der Integration denn an der Herkunft liegt. Aber man hat diesen jungen Leuten beigebracht, dass Autoritäten out sind, das ist eine deutsche, „moderne“ Einstellung – mit denen man dann auch die Erziehung ihrer Eltern erfolgreich entwertet hat.
    Näheres: http://alienineurope.wordpress.com/2009/02/07/islam-als-integrationshindernis/
    Danke fürs Lesen und für die Gastfreundschaft auf diesem blog.

  17. 14 Februar, 2009 um 4:15 | #17

    @carluv: wie gesagt: offtopic. Kurz gesagt: es gibt auch die Eheschließung im Alten Testament im „Tor“ – dann galt die Ehe als rechtsgültig. Einfach so zusammenziehen war im alten Israel gar nicht möglich, das war verbunden mit einem monströs aufwändigen Fest voller herrlicher Rituale. Insofern: es gab und gibt einen festen Punkt, an dem ein Paar als verheiratet galt und gilt. Ansonsten: natürlich gibt es falsche Autoritäten und man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Dem ist zuzustimmen. Da würden allerdings auch 99% der Menschen zustimmen, dass Autoritäten zu hinterfragen sind. Ich fand es allerdings reizvoll, mal die andere Seite zu beleuchten, die genauso gilt und von Gott her erst Recht.

    @Hans: seufz.

    @Thaimo: sorry, sehe ich in einigen Punkten anders. Mir geht es nicht um nicht hinterfragen dürfen. Mir geht es darum, dass heute Autoritäten lächerlich gemacht werden, dass sie nicht mehr gelten. Lehrer werden nicht missachtet, sie werden im gesellschaftlichen Ansehen seelisch missachtet und teilweise auch körperlich angegangen. Das ist leider Realität. Gegenüber Polizisten, Lehrern etc. ist eben kein Respekt mehr da – insofern ist der Begriff austauschbar. Immer mehr Pastoren-Kollegen trauen sich kaum noch, ethisch in ein Leben hinein zu sprechen, weil sie dann hören: du kannst mich mal, du hast mir gar nichts zu sagen. Und sorry – das hat dann nichts mir Reife zu tun, wenn jemand so reagiert, sondern mit einem echten Problem! Da hat der Individualismus und das selbst Gott sein wollen voll zugeschlagen.

    Man kann natürlich immer von beiden Seiten vom Pferd fallen – blinder Gehorsam ist nicht immer gut, aber auch manchmal notwendig. Wenn die Eltern brüllen: Geh nicht auf die Straße, dann sollte das Kind nicht diskutieren wollen, denn sonst ist es schlicht platt. Wenn Gott sagt: du versündigst dich, du ruinierst dein Leben, wenn du fremd gehst – dann muss das nicht diskutiert werden, da tut Vertrauen und blinder Gehorsam sehr gut. Und ich bleibe dabei: wenn sich Autorität jedes Mal beweisen muss und perfekt sein muss – dann kann sie nicht Autorität sein, denn auch sie braucht das Vertrauen, um sich vernünftig zu entfalten. Ein System der Gnade vertraut wohlwissend, dass Fehler passieren. Ein System des Gesetzes verlangt Wohlverhalten und Perfektion – und das wollen wir doch in beide Richtungen nicht, oder?

    Missstände in der Ausübung von Autorität (die passieren, wie ich ja schon mehrfach gesagt habe!) haben meines Erachtens mit schlechten Kontrollmechanismen und mangelnder Transparenz zu tun. Wenn ein Pastor als Alleinherrscher arbeiten kann, seine Ältesten nichts zu sagen haben und der Leitungskreis vom Pastor berufen wird – dann öffnet das dem Missbrauch Tor und Tür. Leitung egal welcher Art muss hinterfragbar sein und deswegen ist das immer wieder meine Frage an Einzelne: wie nimmst du uns als Leitung wahr? Da im Gespräch zu sein und sich auch Kritik von wertschätzenden Menschen anzuhören und sie zu bedenken – das sollte für Autoritäten selbstverständlich sein.

    Dennoch glaube ich: wir fallen im Augenblick in Deutschland eher von der Seite vom Pferd, dass Autoritäten automatisch verdächtigt werden.

  18. Hans
    14 Februar, 2009 um 8:56 | #18

    „Seltsam, es hat noch nie jemand die “Autorität” eines Automechanikers hinterfragt, wenn der sagte, die Bremsbelege müssen erneuert werden. Warum? Weil wir ihm vertrauen. Sogar mehr als einem Arzt, wo wir eher noch mal eine “zweite Meinung” hören wollen.“ (Kommentar von Andreas Wendt)

    Was, wenn der Arzt einen Blinddarmdurchbruch diagnostiziert und die sofortige Operation anordnet? Will der Patient dann immer noch eine zweite Meinung haben?

    Wenn Pastoren und Älteste jemandem sagen müssen: „Du lebst in Sünde. Wenn Du nicht umkehrst, wird dein Name aus dem Buch des Lebens gestrichen!“, und wenn sie dann, als ultima ratio, den Ausschluß aus der Gemeinde ins Gespräch bringen, dann ist das Geschrei groß.

    Das Problem ist, daß immer mehr Leute in unseren Gemeinden immer weniger wissen, was wo in der Bibel steht, und was Gott von uns will. Statt eines Evangeliums des Gehorsams wollen viele Christen lieber ein Evangelium des Gefühls hören. Und dieser verdammte und verfluchte Satan steht daneben und lacht sich ins Fäustchen!

    Kyrie eleison …

  19. 14 Februar, 2009 um 11:13 | #19

    Kommt immer darauf an, was man für Erfahrungen mit Autoritäten gemacht hat. Wenn ich mich verstanden, geliebt und geborgen weiß, dann kann ich mir auch sagen lassen, über für mich Unbequemes nachdenken. Wichtig ist auch die Glaubwürdigkeit und Echtheit, dabei darf der Ermahnende ruhig auch mal Fehler machen und muß nicht perfekt sein. Leider gibt es aber unter bestimmten Berufsgruppen den Hang zur Besserwisserrei und die Sucht einfach Macht zu haben und auszuüben. Solche Menschen wollen gar nicht wissen wie es mir wirklich geht und wo ich stehe. Gott ist anders.

  20. Blumenwiese
    15 Februar, 2009 um 4:31 | #20

    @wegbegleiters Antwort auf Blumenwieses Kommnetar:
    Ok ich distanziere mich von monokausalen Vereinfachungen. Nur noch eine: Unser kaputtes Verhältnis zu Autorität basiert auf dem „Sündenfall“ Mit ein wenig Distanz finde ich meinen Kommentar doch hochmütig nach dem Motto: „Seht her, ich habe die Weisheit mit dem Löffel gefressen und kenne die Wurzel des Problems mit der falsch verstandenen Autorität (Monokausale Vereinfachung).
    „Beide Seiten sind Sünder“. Diesem Zitat stimme ich zu. Ist dies nicht zu monokausal? :-)
    „Vielleicht können wir mal meinen lieben Pastorenkollegne herauslassen“. Sorry,aber du hattest doch das Beispiel mit hinein gebracht. Ich respektiere sehr die Arbeit des Pastors.
    Die Erfahrung mit „schlechter“ Autorität darf kein Freifahrschein sein, um generell Autoritäten wie z. B. Pastoren in Frage zu stellen, genausowenig wenn Autoritäten Fehler machen oder versagen. Es ist wichtig, Autorität anzuerkennen, für sie zu beten und ihnen zu vergeben.
    Deswegen ist dieses „medial in die Pfanne hauen“ nicht der richtige Weg.
    Übrigens: Ich versuche auch radikal ehrlich zu leben und spüre auch manchmal Gegenwind
    „Die Wahrheit wird uns frei machen“ In dieser Hoffnung l(i)ebe ich und für diese Hoffnung l(i)ebe ich

  21. meriam
    6 März, 2009 um 9:10 | #21

    Hallo Wegbegleiter,

    Dieser Kommentar gehört zwar nicht zu diesem Thema, ich wusste aber nicht, wo ich ihn sonst schreiben konnte. Über Jesus.de habe ich deinen Blog entdeckt und ich wollte dir nur kurz sagen, dass ich ihn gerne lese.

    Gruß,
    Meriam, die Niederlande

  22. 7 März, 2009 um 8:57 | #22

    Hi Meriam und ein Gruß in die von mir sehr geliebten Niederlande – schön, dass du mitliest und ich lade dich ein, auch gerne mit zu diskutieren! Tot ziens!

  1. 14 Februar, 2009 um 8:18 | #1