Vom Segen der Gemeinschaft!?

13 08 2008

“Es wird leicht vergessen, dass die Gemeinschaft der Christen ein Gnadengeschenk aus dem Reich Gottes ist, das uns täglich genommen werden kann. Darum, wer bis zur Stunde ein gemeinsames christliches Leben mit anderen Christen führen darf, der preise Gottes Gnade aus tiefstem Herzen!” (Dietrich Bonhoeffer)

Eine komische Zeit ist das, wo eine solche Aussage schon fast anstößig zu sein scheint. Immer wieder liest man es in den Blogosphäre hier und dort: verbindliche Gemeinde sei nicht so wichtig (setze wahlweise Gemeinschaft, Bewegung oder Kirche ein). Individualismus macht sich auch in christlichen Reihen breit. Bis hin in Freikirchen hört man Stimmen, die sagen: ach, Gemeinde ist für mich zweitrangig, ich lebe meinen Glauben vor allem für mich. Oder: Abendmahl ist eine Sache zwischen mir und Gott (was de facto einer Leugnung des Leibes Christi gleich kommt). Oder: ach, ich springe mal zu dieser mal zu jener Gemeinde, was mir halt gerade gut tut (und was ist, wenn Gott gerade mal nicht meinen Bauch pinseln will, sondern krass hinterfragen?). Oder: diese Gemeinde betont mir zu sehr die Liebe Gottes, wir wechseln in die neue, geile city church, die betonen mehr die Vollmacht (wobei doch Vollmacht ohne Liebe immer in Despotismus und Wichtigtuerei endet).

Mich verwirren diese Stimmen, sie machen mich wütend und traurig zugleich, denn so spalten wir den Leib permanent weiter. Und schwächen ihn. Der Zersplitterung der Gesellschaft droht die Zersplitterung der Denominationen zu folgen (nach amerikanischem Vorbild, wo sich Gemeinden teilweise nur in einer theologischen Frage dritten Ranges unterscheiden, aber gerade deswegen dringend einen eigenen Laden aufmachen müssen). 

Was steht wohl dahinter? Ich will ja gar nicht den Frust und die Verletzungen leugnen, die Gemeinden auch bewirken können! Und es gibt sehr wohl gute Gründe, eine Gemeinde oder Kirche zu verlassen (Machtmissbrauch, theologische Schieflagen und Liberalismus in erstrangigen Fragen, Heuchelei, mangelnde Bereitschaft zur Reformation), aber wird heute nicht zu schnell gezappt? Weg mit der einen Gemeinde, hin zur nächsten? Oder gleich unverbindlich frei schwebend bleiben? Ich pflege keinen Kulturpessimismus - ich vermute schlicht ein geistliches Problem dahinter: mangelnde Demut und Selbsteinsicht, zu wenig innere Weite, fehlende Bereitschaft zur Integration von Bestandteilen, die nicht die eigenen sind. Fallen dir noch Gründe ein? Es wäre wichtig, einen geistlichen Gegenpol zu setzen, denn es gibt keinen Glauben außerhalb des (ja, auch sichtbaren!) Leibes Christi.





Abmeldung für 3 Wochen!

18 07 2008

So, du lieber Leser meines Blogs. Wir gehen als Familie in Urlaub. Der erste richtige Urlaub seit Merles Geburt und der schweren Zeit mit ihr am Anfang. Geblieben ist eine quietschfidele und süße Maus, die breit grinsend und ziemlich rosa durch die Gegend krabbelt, immer auf der Suche nach der Klobürste oder anderem Unsinn. Mir kommen die Tränen, wenn ich bedenke, dass ein großer Prozentsatz der Kinder mit diesem schweren Herzfehler bereits im Mutterleib getötet werden - bis kurz vor der Geburt.

Egal wie: wir sind urlaubsbedürftig. Und danach geht es mit frischem Schwung weiter und hinein in einen heißen Herbst mit vielen interessanten Themen und Gedanken. Abfahrt ist: Samstag morgen - heute werden ich also noch Kommentare beantworten und freue mich über deinen Segenswunsch und vielleicht auch das eine oder andere Gebet für uns als Familie in dieser Zeit. Danke dir fürs Lesen im letzten Jahr und für manche Begleitung in schwerer Zeit - bis bald!





Abmeldung für drei Tage…

22 06 2008

So. Italien-Spanien ist strunz-langweilig. Ich gehe in die Heia. Davor ein paar persönliche Worte. Wenn die dich nicht so interessieren (was ok ist, wenn du theologische Gedanken erwartest), dann klick den Beitrag einfach weg. Zustand: weiterhin und zunehmend ziemlich erschöpft. Müde. Ausgepowert. Morgen (Montag) geht es für drei Tage nach Düsseldorf - zu einem Seminar des WDR, der neue Leute für seine Andachten im Radio sucht und nun auch bei den Freikirchen vorbei schaut. Spannend. Aber Programm und Training von morgens bis abends. Das erschreckt mich etwas. Gott wird zeigen, was dran ist. Aber der Kräfte-level tendiert erschreckend gegen Null. Viel gearbeitet, viel investiert und in dem allen immer wieder die manchmal bohrende Frage: wann kümmert sich eigentlich mal jemand um mich? Manchmal ist es nur noch ein Funktionieren… und es fehlt die Umarmung, die ehrliche Wertschätzung, das offene Ohr, die Ermutigung, einfach so als Mensch… Aber in all dem geschieht innerlich auch ganz viel… und auch Lustiges und Kraftvolles… ich kriege trotzdem meinen Melancholischen und das trotz eines hervorragenden österreichischen Veltliners gerade…;-) 

Bis Donnerstag dann - und ich freue mich über dein stützendes Gebet. 





Sind Christen Sünder? Nein!

19 06 2008

Was treibe ich im Augenblick so? Äußerlich: Medialer Overkill wegen meines Buches innerhalb von zwei Wochen: gestern Radioaufnahmen im ERF (Calando - Ausstrahlung Mitte August), nächste Woche Rundfunkschulung beim evangelischen Rundfunkbeauftragten für den WDR in Düsseldorf, übernächste Woche Donnerstag Fernsehaufnahmen für Cafe Aperto (Bibel-TV) - Ausstrahlung 10.8., 22 Uhr. Gut, für die Rundfunkschulung bin ich vom BFeG vorgeschlagen, hat also nix mit dem Buch zu tun, die suchen neue Sprecher für die Morgenandacht WDR1-WDR5 (können wir nicht irgendwie WDR4 umgehen?). Und sonst?

… beschäftige ich mich zunehmend mit der Frage: wer bin ich eigentlich in Christus. Bin ich immer noch ein Sünder? Und das Faszinierende ist vom Neuen Testament her: nein, ich bin kein Sünder mehr. Ich sündige immer noch (1.Joh 1), aber ich bin kein Sünder mehr. Hier ist die Unterscheidung zwischen Tat und Identität wichtig und entscheidend - wenn auch für westlich gepolte Menschen schwer geistlich umzusetzen, denn wir identifizieren und oft mit unseren und über unsere Taten! 3 Stellen kennt das NT noch, die darauf hindeuten könnten, dass Christen noch Sünder sind (Identität) - aber alle drei sind meines Erachtens doch bei näherem Hinsehen auf die Zeit vor der Hinwendung zu Christus gemünzt. Und auch wenn es mir noch unklar erscheint, wie man solche schönen Einsichten für sich umsetzt (jenseits der intellektuellen Befriedigung, etwas Schönes erkannt zu haben - wobei das sicherlich nicht neu ist…), bei dem Thema bleibe ich mal dran. Gibt also irgendwann mal eine Predigt oder so…

Irgendwelche Tipps oder Anmerkungen?





Die große Gefährdung: der Islahm

31 05 2008

Die größte Gefährdung des Christentums geht vom Is’lahm aus: der Gottesdienst is lahm, das eigene geistliche Leben is lahm, der Hauskreis is lahm … (frei zitiert aus dem aktuellen dran)

Und das Gegenmittel? C.S. Lewis: “Gott ist wild, wissen Sie?” - sich der leidenschaftlichen Kraft des wilden Gottes und seines Sohnes aussetzen und sich selbst mit allen Bildern und Blockaden loslassen. Angst? Zurecht. Aber es lohnt sich. 





Leidenschaftlicher Glaube - leidenschaftliche Gemeinde

21 04 2008

Ich sondere heute mal keine Weisheiten ab. Sondern Fragen. Fragen, die mich bedrängen. Fragmente, deswegen verzeih den vielleicht etwas konfusen Stil (außerdem ist es mitten in der Nacht und die Frage hält mich seit vielen Tagen wach und macht mich zunehmend traurig und ratlos und leer). Wie entsteht in einer Gemeinde eigentlich Leidenschaft? Ok, das könnte man nun reduzieren auf die Frage: wie entsteht eigentlich leidenschaftlicher Glaube. Da würde ich antworten - so aus der lamäng, wie der Rheinländer sagt - durch Gottes Geist und das Hören auf ihn und das Erfülltsein mit ihm. Durch Zeit mit Gott - in seinem Wort, im Gebet. Durch radikal offene Gemeinschaft. Aber ist das alles ein Garant für Leidenschaft? In meinem Leben nicht. Vielleicht bin ich aber auch zu schwach dafür, habe meinen geistlichen Zugang nicht voll erwischt, oder was auch immer… ich habe eine Leidenschaft für Gemeinde, für Jesus, für die frohe Botschaft - aber ich bin nicht immer leidenschaftlich.

Nun erwarte ich eigentlich keinen permanenten spirituellen Rausch - das wäre eher pathologisch und der Glaube verkäme zur Droge oder zur Magie. Eins von beidem. Aber kann man die Leidenschaft des Glaubens so einfach hochrechnen auf Gemeinde? Auf diesen gemischten Gemeindekörper, in dem bei uns im Augenblick so viel an so vielen kleinen Stellen passiert - aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, irgendetwas steht mächtig gleichzeitig auf dem Gas - und auf dem Bremspedal? Da quietschen die Reifen, es lärmt gewaltig und der Gummibelag entwickelt mächtig Rauch - aber so richtig voran geht es nicht… man schätzt die Gemeinschaft, man schätzt die Angebote der Gemeinde, man schätzt die hochwertigen Gottesdienste (auch wenn man durchaus hier und da keinen Stress damit hat, einfach mal weg zu bleiben), die Gemeinde wächst nett vor sich hin und trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein Motto dran wäre: reduce to the max - reduziere auf das Maximum. Vielleicht ist weniger mehr?

Wie entsteht eine gemeinsame Leidenschaft für Reich Gottes, für die Verlorenen, die haltlos, wenn auch manchmal erfolgreich durch das Leben taumeln? Stattdessen hetzen manche ohne eine echte Reich-Gottes-Vision durch den Alltag - gefangen und gefressen von den schnöden, aber bedrängenden Alltagsproblemen. Ehe, Geld, Besitz, Kindererziehung… die Liste ist lang und ich finde mich da ja hier und da genauso wieder… Aber Gottes Handeln in diesen Bereichen erwarten? Mhm. Die Hoffnung ist da, aber die Realität?

Nun brauchen Veränderungen Zeit - das weiss ich von mir selbst. Aber ich erwarte einfach mehr. Gott erwartet mehr - denn wir sind ja Kämpfer an seiner Seite für ein neues Reich! Und in den Sendschreiben der Offenbarung lesen wir mehr als einmal: wenn nicht…. dann nehme ich euch den Leuchter weg. Die Zeit ist also keine Schleuderware - und ich möchte Jesu Auftrag gerecht werden. Gelassen, aber direkt und zielstrebig. Schaffe ich selbst längst nicht immer, aber ich träume von einer leidenschaftlichen Gemeinschaft, die eine derartige geistgewirkte Dynamik entwickelt, dass das eigene Taumeln aufgefangen, verwandelt und das Feuer neu entfacht wird. Weil überall Gott sichtbar am Werk ist. Ich liebe diese Gemeinde, ich bin Teil von ihr, ich will ihr dienen und mit ihr wachsen - ich frage nur: was steht denn da auf dem Bremspedal? Fragen halt. Fragmente… - und die Sehnsucht nach einer wahrlich nicht perfekten, aber leidenschaftlichen Gemeinde voller Erwartungen an Gott. 





Individualismus und Einsamkeit

31 03 2008

Heute morgen Beerdigung eines ganz lieben alten und weisen Mannes aus der Gemeinde: Günther. Er hatte sich schwarze Kleidung verbeten und so war die Beerdigung das, was sie sein kann im Kontext unseres Glaubens: eine Mischung aus Tränen und Jubel, aus Zuversicht und Schmerz, der immer dann entsteht, wenn irgendwo ein Loch in uns gähnt, das nie mehr gefüllt werden wird. Aber vor allem: Auferstehung pur. Hebräer 12 gab uns den Ton an - Günther sitzt nun auf den Rängen des Stadions, in dem wir noch unsere Runden drehen und feuert uns an. Eine schöne Vorstellung.

Nach dem Gottesdienst und der Beerdigung dann die Gespräche. Eine Frau: “ach wissen Sie, Herr Pastor, war ein toller Gottesdienst. Ich lebe ja meinen Glauben so für mich, das ist meine Wahrheit und die zwinge ich niemandem auf, aber ich habe meinen Weg gefunden.” Ich habe ihr darauf gesagt, das genau dieser Günther den gegenteiligen Lebensentwurf repräsentiert hat - bewusst und transparent in der Gemeinschaft der Gemeinde lebend ist er umgeben von Kindern, Verwandten und Menschen aus der Gemeinde gestorben. Mitten in einem gemeinsamen herzhaften Lachen… zwischen zwei Tränen…

Ahnen die Menschen eigentlich, wie einsam sie mit “ihrem” Glauben enden werden? Dass Glaube, wenn er denn tragfähig sein will, immer auf Gemeinschaft angelegt ist? Dass Glaube kein spiritueller Alleingang eines autarken Wesens darstellt? Ausreißer werden nicht nur im Sport kurz vor dem Ziel abgefangen! Wie viel Angst haben die Menschen davor, “ihre” Wahrheit hinterfragen zu lassen, dass sie sich eher von der Gemeinschaft fern halten und so fast zwangsläufig irgendwann auch mit “ihrem” Glauben allein sind. Und wenn der Glauben bröselt? Wenn eigentlich der Andere mir Christus sein sollte, weil ich Ihn - den Retter - aus den Augen verloren habe? Ich sage es offen: ich wäre ohne meine Geschwister, vor denen ich auch meine Glaubenskrisen leben durfte und darf - verloren. Einsam nur in Gemeinschaft mit einem kalten Universum. Warum wollen die Leute das so unheimlich gerne? Ahnen sie nicht, dass Individualismus zwangsläufig in Einsamkeit endet? Hier zeigt die Postmoderne neben allem auch Positivem ihr kaltes Gesicht. Gut, dass wir einander haben…

P.S. beim nächsten Eintrag passiert das bei Autoren Unvermeidliche: mein Erstlingswerk “Glauben genießen” (Brockhaus) wird verlost. Zu den Bedingungen - siehe dann dort!





Perlentaucher (Teil 1) - Zitate zum Weiterdenken und -glauben

17 03 2008

Letzte Woche war ein FeG-Treffen einiger Pastoren zum Forum für verheißungsorientierte Gemeindearbeit und ich habe selten eine so hilfreiche und wohltuende Dichte an Spitzenaussagen mitbekommen, an denen ich immer noch knabbere - und die ich hiermit weitergebe.

  • Wenn du Christus im Rücken hast (und das hast du!) - dann stehst du nie mit dem Rücken zur Wand!
  • Die Spannung des Christenlebens fasst sich in einem Satz zusammen: Christus ist souverän gestorben. (Souveränität und Kraft im Glauben passen durchaus mit dunklen und leidvollen Erfahrungen zusammen.)
  • Wollen wir in unseren Gemeinden eigentlich Mitglieder oder Jünger?
  • Wachstum ist Eigenschaft des Reiches Gottes - kein Ziel!
  • Das Ziel des Lebens ist nicht, Christus ähnlicher zu werden, sondern Christus in mir Gestalt und Kraft gewinnen zu lassen.

Viel Spaß beim Weiterdenken und -glauben… - eine gute Karwoche dir.





Komm zum Kreuz! - eine berührende Animation…

13 03 2008

Schön, wenn man so begabte Leute die Daniel in der Gemeinde hat - Graphiker, Kreativling und immer dabei, wenn es um ästhetische Dinge geht (außerdem ein ziemliches Spielkind, wenn man seine Homepage anschaut, die alle paar Wochen ihr Layout ändert…;-).Nun also Karfreitag - suchst du noch eine Animation für den Gottesdienst? Suchst du eine Verdeutlichung von Ostern, die unter die Haut geht? Die eben andere Saiten in dir anschlägt als “nur” den Intellekt? Dann bieten wir als FeG dir den besonderen - und kostenlosen - Service für einige Tage, diese Flash-Animation herunter zu laden, zu entpacken und zu genießen. Möge Ostern dein Herz berühren und dich unter das Kreuz führen. Dort wartet die Freiheit!





Symbole, ihre Kraft und der Glaube

26 02 2008

Heute morgen - zwischen all den sachlichen Artikeln - ein herrlicher Satz im Feuilleton des FAZ zu einer Folk-Sängerin: Ihren Texten zu lauschen ist, als beobachte man tanzenden Staub in einem Sonnenstrahl…Und prompt spannt sich eine ganze Vielfalt von Gedanken, Eindrücken, Gerüchen, Stimmungen im Inneren auf. Bildhafte und poetische Symbole sind wichtig für eine ganzheitliche Wahrnehmung dieser Welt. Die Bibel verwendet sie verschwenderisch - unsere westliche Kultur hat sie weitgehend abgeschafft, versachlicht oder durch Technizismen ersetzt. Leanne Payne schreibt zurecht in ihren Büchern, dass wir das Symbolsystem für die unsichtbare Welt verloren haben. Die Bibel hatte es noch. Wir machen z.B. aus dem ganzheitlich sinnlichen und auch geheimnisvollen Abendmahl der Bibel eine nüchterne reformatorische Abendmahlsfeier zur reinen Erinnerung an Geschehenes. So als schaue man sich sepia-farbene Fotos vom Opa an und seufzte dabei. Dabei ist da viel mehr hinter und wir brauchen die Wiederentdeckung der Symbole - denn sie erreichen unser Herz.Man schaue nur mal in die Pfingstgeschichte, Apg2, dort tauchen Wind, Feuer und ein fröhliches Sprachenwirrwarr auf. Innerhalb von wenigen Versen. Kein theologischer Vortrag - sondern symbolreiche Aktion. Danach kommt dann der Vortrag. Das erste schließt das Herz auf (oder regt es auf), das zweite unterfüttert das Erlebte. Vielleicht brauchen wir performances und Aktionen und anschließend saftige Predigten? Aber das Wesentliche muss vorher beginnen - in der Wiederentdeckung der Symbole.