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	<title>Wegbegleiter - Fährtensucher - Wellenreiter</title>
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	<description>In den Fußspuren des Rabbis - Gemeinsam unterwegs mit Christof Lenzen</description>
	<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:42:37 +0000</pubDate>
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		<title>Vom Umgang mit alten Gedanken und Erlebnissen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:41:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[time machine]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einer Woche steht neben meinem Computer eine schicke Festplatte und diese beinhaltet die so genannte Time Machine. Mein iMac legt automatisch und für mich nicht wahrnehmbar Backups an und auf Knopfdruck kann sehr elegant jede noch so alte Datei, die einmal weggeworfen wurde wiederhergestellt werden. Das ist faszinierend, effektiv und très chic! Keine Daten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Seit einer Woche steht neben meinem Computer eine schicke Festplatte und diese beinhaltet die so genannte <strong>Time Machine</strong>. Mein iMac legt automatisch und für mich nicht wahrnehmbar Backups an und auf Knopfdruck kann sehr elegant jede noch so alte Datei, die einmal weggeworfen wurde wiederhergestellt werden. Das ist faszinierend, effektiv und très chic! Keine Daten gehen verloren - kein Photo, keine mail, alles ist wiederherstellbar. Für einen beruflichen Rechner eine unabdingbare Sache. Aber natürlich kommen mir da wieder geistliche Gedanken und Bezüge&#8230;</p>
<p>Wie ist das eigentlich mit <strong>unseren</strong> Gedanken und Erlebnissen? Auch diese werden abgespeichert und auch wenn sie vermeintlich vergangen sind - sie sind noch da! <strong>Zeit heilt keine Wunden</strong> und löscht auch keine Erlebnisse. Bei einem passenden Auslöser kommen die alten Kamellen wieder hoch und prägen erneut das Leben, ziehen herunter, drücken nieder. Jeder Mensch kennt das. Und irgendwann ist die innere Festplatte, unsere Seele (im hebräischen Sinne, also unsere näphäsch) einfach überfüllt, aber anstatt nun die alten Daten zu überschreiben (wie das time machine machen würde), kommt es zum Ausbrennen, zum Zusammenbruch, zur Depression. In der Depression ist ja im Wortsinn etwas niedergedrückt worden - unsere Seele vergisst aber nie, unser Körper übrigens auch nicht. Was ist also die Lösung für dieses Dilemma? Dass wir irgendwann an einen Punkt geraten, an dem wir innerlich überfüllt sind und nicht mehr ein und aus wissen?</p>
<p>Ich taste mich heran und vielleicht ergänzt du in den Kommentaren deine Gedanken. </p>
<ol>
<li><strong>Regelmäßige Seelenhygiene</strong>. Seelsorge, richtig verstandene Beichte, aber auch ein gesundes Maß an Gedankenkontrolle (was sage ich da eigentlich gerade? Welcher Gedanke kommt mir da eigentlich gerade - soll ich diesen durchlassen in meine Seele?). Gedankenkontrolle (man spricht im Mönchtum von der Türwächterübung) vermittelt der eigene Seele: ich achte auf dich, ich lasse nicht zu, dass dich alles zumüllen darf. Dabei wird der Gedanke nicht bekämpft, sondern gelassen abgewiesen. </li>
<li><strong>Tagebuch</strong>. Im Tagebuch dürfen Gedanken zur Schrift werden und damit an Kraft verlieren. Tagebuchschreiben hat eine lange therapeutische Tradition. Es tut gut, sich Gefühle und Erfahrungen von der Seele zu schreiben&#8230;</li>
<li><strong>Gebet</strong>. Gott um Heilung der Gedanken bitten und ihm bewusst die Prägungen anvertrauen. Er kann aus Mist noch Diamanten formen&#8230;</li>
<li><strong>Ausrichtung auf den Nächsten</strong>. Ich mache die Erfahrung, dass Gemeinschaft gut tut. Der Mensch wird am Du zum Ich (Buber) - und so erlebe ich in schweren Phasen, das mir Menschen gut tun (ohne dabei das Schwere zu verdrängen). Natürlich nicht alle Menschen. Sondern Menschen, die aufbauen, die es gut meinen, mit denen man schweigen kann und lachen und weinen. Anderen gehe ich in solchen Momenten eher aus dem Weg - aus Selbstschutz. </li>
<li><strong>Bewusst gute Gedanken und Prägungen pflegen</strong>. Seine Seele mit Positivem füttern. Die dunkle Sicht verdunkelt auch Dinge, die gar nicht dunkel sind. &#8220;Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er die Gutes getan hat!&#8221;</li>
<li><strong>Nicht kämpfen, sondern loslassen</strong>! Die dunklen Dinge, die mich bedrängen, sind nicht mein Feind (ich rede hier nicht von Kräften der unsichtbaren Welt - diese gehören mit Autorität bekämpft!) - sie sind Teil von mir. Ich kann aus ihnen lernen. Ich kann sie loslassen in die Hände Gottes, der damit etwas anfangen kann. Kämpfe ich gegen innere Regungen mit <strong>Gewalt</strong>, schade ich mir selbst und mache Teile in mir zu einem noch größeren Problem. Kurz: es ist ok, mal nicht gut drauf zu sein und eine Krise zu haben. Lassen wir nicht unser Seelenleben von Denken der dauergrinsenden Glückssucher infizieren - große Teile englischer Popmusik wären ohne Melancholie nicht entstanden&#8230;</li>
<li>Hast du noch mehr Tipps? Dann los&#8230;;-)</li>
</ol>
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		<title>Alles ist erleuchtet oder: der Gott der kleinen Dinge</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 07:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>

		<category><![CDATA[Caussade]]></category>

		<category><![CDATA[Lorenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor mich jetzt jemand aufgrund der Titelzeile des Pantheismus bzw. der Religionsvermanschung bezichtigt. Der Titel ist natürlich ein Wortspiel (wer den doppelten Ursprung der Titelzeile löst, bekommt einen Gummipunkt und eine Extra-Erwähnung in den Kommentaren&#8230;;-) Aber hinter dem Wortspiel steckt ein durchaus ernster Gedanke, der mich dieser Wochen wieder umtreibt, zumal ich mich wieder intensiver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bevor mich jetzt jemand aufgrund der Titelzeile des Pantheismus bzw. der <strong>Religionsvermanschung</strong> bezichtigt. Der Titel ist natürlich ein Wortspiel (wer den doppelten Ursprung der Titelzeile löst, bekommt einen Gummipunkt und eine Extra-Erwähnung in den Kommentaren&#8230;;-) Aber hinter dem Wortspiel steckt ein durchaus ernster Gedanke, der mich dieser Wochen wieder umtreibt, zumal ich mich wieder intensiver mit dem Buddhismus beschäftigte (für einen Vortrag in der FeG Kierspe morgen Abend).</p>
<p>Mal so ein paar Fragen: Haben wir es verlernt, Gott in den kleinen Dingen wahrzunehmen und zu hören? Erwarten wir vielleicht zu schnell das Spektakuläre und Große und sind nicht einmal fähig, unsere geistlichen Sensoren auf das Kleine auszurichten? Fehlt uns eine Form und eine Lehre Form der Achtsamkeit? Wird uns deswegen vielleicht das Große nicht anvertraut, weil wir das Kleine schon nicht wahrnehmen und verdauen? Rhetorische Fragen, denn ich denke: Ja! In der christlichen Tradition findet wir eine heilige Achtsamkeit auf die kleinen Dinge, z.B bei Bruder Lorenz oder bei Jean-Pierre de Caussade. Mir fiel die Schönheit dieses Gedankens wieder auf, als ein Mitglied unserer Gemeinde mit vor einigen Wochen ein Glaubenerlebnis schickte und dieses auch am Sonntag in unserer Gemeinde erzählt hat. Es handelt von einem wichtigen Punkt des Glaubens bzw. der Erkenntnis mitten in einem ganz normalen Moment&#8230; ich ziehe mich dann mal zurück und gebe Achim das Wort&#8230;.:-)</p>
<p><span style="color:#0000ff;">Ich schleppe seit einigen Monaten ein paar grundlegende Fragen mit mir herum. Z.B. wie der Glaube und die Naturwissenschaften sich einander vertragen. Besonders der Punkt &#8220;Entstehung der Erde und der Menschheit&#8221; aus naturwissenschaftlerischer und biblicher Sicht widerspricht sich etwas. Wie konnte Gott Leiden in der Welt schon zulassen, bevor Adam und Eva in die Frucht bissen. Das passt einfach nicht. Auch die Sündenvergebung macht ja erst mit dem Sündenfall Sinn. Was ist mit all den Menschen, die jahrhunderttausende vor Abraham gelebt haben und immer noch neben dem Judentum und Christentum existieren. Und wenn ich das schon nicht verstehe, wie soll ich so was anderen klar machen. Die Wissenschaftliche Sicht finde ich logischer als die biblische. Meine Zweifel sind dementsprechend groß.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Als ich da nun mit meiner Familie in einem einsamem Bachtal irgendwo in der Mitte Korsikas saß, dachte ich wieder über diese Thematik nach und betete ich zu Gott: &#8220;Bitte gib mir eine Antwort auf die Frage nach &#8230;&#8221;. Aber ich konnte das Gebet nicht zu Ende bringen, weil Anika (oder war es Arik, ich weiß nicht mehr genau) mich unterbrach und ich erst mal was anderes tun musste. Danach versuchte ich erneut das Gebet zu formulieren, aber eine Wespe kreiste bedrohlich nah um meine nackten Füße. O.k. dann also mein dritter und damit vorerst letzter Versuch, weil ich das dann eh schon als Antwort gedeutet habe. Ich setzte also wieder zum Gebet an, da unterbrach mich Ayleen: &#8220;Papa, kannst du mir was vorlesen?&#8221;. Resigniert gab ich dieses Gebet vorerst auf und griff nach Christof Lenzens Buch &#8220;Glauben genießen&#8221;. Nach wenigen Zeilen stolperte ich über den Vers von 1. Korinther 8, 1: &#8220;Aber Erkenntnis macht hochmütig, nur die Liebe baut auf.&#8221;</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Oder mit meinen Worten: wenn ich glaube die Antwort gefunden zu haben, macht mich dass an dieser Stelle hochmütig/rechthaberisch. Nur die Liebe bringt mich weiter.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">So wie dieser Vers einen Perspektivwechsel erfordert, so ist auch Gottes Antwort auf meine Frage eine aus einer Richtung die ich mal wieder nicht erwartet habe. Natürlich macht mich diese Antwort nicht glücklich, weil ich immer noch das nicht sehe, was ich sehen will. Aber wahrscheinlich ist die Sicht für meine engstirnige Blickrichtung eh versperrt, weil meinen Primatenhirn diverse Sensoren fehlen.</span></p>
<p><span style="color:#0000ff;">Gott sagt mir:&#8221;Siehst du, ich antworte. Aber du kannst die Wahrheit jetzt noch nicht begreifen. Versuch&#8217;s so lange mit Liebe&#8221;.</span></p>
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		<title>Die versteckte Not der Seele: Scham.</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 06:40:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Scham]]></category>

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		<description><![CDATA[Das beschäftigt mich gerade im Rahmen meiner Predigtvorbereitung für Sonntag: Scham. Nicht das Schamgefühl, das uns gesunde Grenzen einhalten lässt - nein: die Scham, die im Tiefsten eine Empfindung auslöst: Ich bin ein Fehler. Die Scham, die genau diese vermeintlich fehlerhafte Identität durch eine äußere Hülle des Wohlverhaltens überdeckt (wie auch immer der jeweilige soziale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Das beschäftigt mich gerade im Rahmen meiner Predigtvorbereitung für Sonntag: <strong>Scham</strong>. Nicht das Schamgefühl, das uns gesunde Grenzen einhalten lässt - nein: die Scham, die im Tiefsten eine Empfindung auslöst: <strong>Ich bin ein Fehler</strong>. Die Scham, die genau diese vermeintlich fehlerhafte Identität durch eine äußere Hülle des Wohlverhaltens überdeckt (wie auch immer der jeweilige soziale Kontext Wohnverhalten definiert&#8230;).</p>
<p>Es ist diese versteckte Scham, die einen aggressiv reagieren lässt, wenn man von einem Autofahrer auf der Autobahn gedrängelt wird - denn dieser vermittelt dadurch versteckt: <strong>du</strong> bist ein Nichts, <strong>ich</strong> bin ein Jemand - verschwinde aus meinem Weg. Und genau diese oft überhaupt nicht realisierte Scham blockiert auch Freude im Glauben, letztlich wird sogar das Heil bedroht. Denn wer seine minderwertige Identität schützen will, der wird sie nur ungern öffnen vor dem Vater - schambesetzte Menschen können Geschenke nur schwer annehmen, auch das Geschenk der Gnade&#8230;</p>
<p>Und letztlich macht Scham eins: sie lässt einen um sich selbst und das eigene Ego kreisen. Deswegen fühlen sich schambesetzte Menschen in Gemeinden und Gemeinschaften wohl, in denen man sie Opfer sein und/oder ihre fromme Show bzw. Schutzschicht hochziehen lässt (wie auch immer die gefärbt ist: evangelikal, charismatisch oder kirchlich). Das Evangelium lehrt aber eins: Verantwortung übernehmen für das (auch verletzte) Ich, es freiwillig vor Jesus hingeben und Ihn Mittelpunkt sein lassen. Kann es sein, dass die Scham tiefer und in häufiger in uns sitzt, als wir denken?</p>
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		<title>Kopfschütteln über god&#8217;s own country&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 13:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zeitfragen]]></category>

		<category><![CDATA[Amerika]]></category>

		<category><![CDATA[Antichrist]]></category>

		<category><![CDATA[Einreisebestimmungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Saß heute morgen im Auto auf dem Weg zum Pulmologen (bitte nachschlagen&#8230;;-), als in WDR2 eine längere Reportage über die neuen Einreisebestimmungen in die USA mein Kopfschütteln hervorrief. Zitat aus dem Beschluss des Kongresses, der nun umgesetzt wird: Einreisende geben bei Betreten amerikanischen Gebiets ihre Privatsphäre auf. Laptops, Palms werden eingezogen, kontrolliert und pauschal sämtliche Daten kopiert - inklusive vertraulicher und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Saß heute morgen im Auto auf dem Weg zum <strong>Pulmologen</strong> (bitte nachschlagen&#8230;;-), als in WDR2 eine längere Reportage über die neuen Einreisebestimmungen in die USA mein Kopfschütteln hervorrief. Zitat aus dem Beschluss des Kongresses, der nun umgesetzt wird: Einreisende geben bei Betreten amerikanischen Gebiets ihre <strong>Privatsphäre</strong> auf. Laptops, Palms werden eingezogen, kontrolliert und pauschal <strong>sämtliche</strong> Daten kopiert - inklusive vertraulicher und privater Daten wie Bankdaten, Schriftverkehre etc. Erscheint dem untersuchenden Beamten ein Passwort verdächtig oder werden Verschlüsselungstechnologien entdeckt, so kann das Laptop ohne Vorwarnung eingezogen und durch Verwendung einer speziellen Säure vernichtet werden. Der Einreisende kann während der Untersuchung, die Stunden dauern kann, <strong>ohne konkrete Verdachtsmomente</strong> festgehalten und verhört werden. </p>
<p>Ähem. Mal so ne Frage. Wie kommt es eigentlich, dass das &#8220;Vorzeigeland&#8221; der Christen immer mehr den Kontrollzwang und das Machtgehabe des Antichristen entwickelt? Mich macht so was wütend - weil Amerika ein wunderschönes Land voller toller Ideen und Menschen ist. Freiheit wird aber zunehmend die von konservativen think tanks und Lobbyisten diktierte und <strong>beschnittene</strong> Freiheit. Amerikanische Geschäftsleute klagen nun gegen das neue Gesetz. Machen christliche Gemeinden dort auch den Mund auf? Wenn sie in die Bibel schauen und einfach mal vergleichen&#8230;? Weiß das jemand?</p>
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		<item>
		<title>Gesundes Selbstbewusstsein</title>
		<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/08/23/gesundes-selbstbewusstsein/</link>
		<comments>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/08/23/gesundes-selbstbewusstsein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 07:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Minderwertigkeitsgefühle]]></category>

		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dialog gerade am Frühstückstisch:
Ole (knapp 4): darf ich auf dem Klavier klimpern?
Isa und Christof (Alter wird verschwiegen): ja, warum nicht?
Einige Minuten später: Mamaaa, kannst du Wickie auf dem Klavier vorspielen?
Isa müht sich am Klavier durch die komplexe Tonfolge&#8230;
Ole (etwas ungeduldig, aber lieb): Komm, lass mich mal!
Während mir vor Lachen das Müslibrötchen aus der Hand fiel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Dialog gerade am Frühstückstisch:<br />
</em>Ole (knapp 4): <strong>darf ich auf dem Klavier klimpern?</strong><br />
Isa und Christof (Alter wird verschwiegen): <strong>ja, warum nicht?</strong><br />
Einige Minuten später: <strong>Mamaaa, kannst du Wickie auf dem Klavier vorspielen?</strong><br />
<em>Isa müht sich am Klavier durch die komplexe Tonfolge&#8230;</em><br />
Ole (etwas ungeduldig, aber lieb): <strong>Komm, lass mich mal!</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-221" src="http://wegbegleiter.files.wordpress.com/2008/08/dsc00198.jpg?w=283&#038;h=378" alt="" width="283" height="378" />Während mir vor Lachen das Müslibrötchen aus der Hand fiel, kam ich ins Grübeln. Erfreut habe ich wieder mal bemerkt: wir haben Ole eingesundes Urvertrauen und Selbstbewusstsein mitgegeben. Das macht ihn manchmal anstrengend, aber es ist einfach gut. Er packt Dinge einfach an und probiert sie. Wenn es schief geht, schimpft er herum und macht es einfach nochmal. Und nochmal. Selbstverurteilung? Keine Spur. Ich? Ich bin klasse!! So ist Ole und so ist er gut. Und doch&#8230;</p>
<p>&#8230;ist es eben bei gar nicht vielen Menschen so <strong>selbstverständlich</strong>. Nun gibt es eine ungesunde Kreiserei um das Ich und die eigene Psyche, ich bin durchaus der Überzeugung, dass man dem so genannten inneren Kind auch mal einen Tritt in den Hintern geben muss. Aber man sollte es auch vorher entdeckt und gewürdigt haben! Die Mischung macht&#8217;s. Selbstreflexion ist kein Selbstzweck und auch nicht Ziel, sie ist nur Instrument und Teil des Weges, um als Mensch zu <strong>reifen</strong>. Doch die Beobachtung bleibt: viele Menschen arbeiten sich ab am Urvertrauen, am Selbstbewusstsein. Krebsen herum in Selbstverdammung und Zwängen. Mir geht es zumindest immer wieder mal so, auch wenn die Tendenz deutlich nach oben zeigt&#8230;</p>
<p>Was kann unser Glaube in diesem Bereich wirken? Jenseits wahrer, aber wenig hilfreicher Aussagen wie: du darfst dich selbst annehmen, weil Gott dich annimmt. Oder: deine Würde ist die eines Königskindes. Das ist wahr - aber erreicht es den verletzten Personenkern? Ich beginne, den Weg zu erahnen&#8230; Was sind deine Gedanken und Erfahrungen?</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wegbegleiter.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wegbegleiter.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wegbegleiter.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wegbegleiter.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wegbegleiter.wordpress.com/220/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wegbegleiter.wordpress.com/220/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wegbegleiter.wordpress.com&blog=1298518&post=220&subd=wegbegleiter&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Gottes Liebe erfahren!</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 08:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Liebe Gottes]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin seit einiger Zeit an einem Thema dran, das mich ungemein beschäftigt: wie erfahre ich Gottes Liebe, die ja transzendent ist, aber ein immanentes Ziel hat, nämlich dich und mich. Was kann ich erwarten, was nicht? Habe ich Blockaden? Überspanne ich meine Erwartungen? Muss ich irgendwas anders machen, um mehr emotional und sinnlich berührt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Bin seit einiger Zeit an einem Thema dran, das mich ungemein beschäftigt: <em><strong>wie erfahre ich Gottes Liebe, die ja transzendent ist, aber ein immanentes Ziel hat, nämlich dich und mich</strong></em>. Was kann ich erwarten, was nicht? Habe ich Blockaden? Überspanne ich meine Erwartungen? Muss ich irgendwas anders machen, um mehr emotional und sinnlich berührt zu werden von dieser Liebe?</p>
<p>Fragen, die sich langsam lichten und schönen Einsichten Platz machen. Da ich hier nicht alles wiederholen will, verweise ich einfach auf die Diskussion bei und mit meinem lieben Mit-Blogger <strong>Achti</strong>, der <a href="http://theo-blogie.blogspot.com/2008/08/gott-lieben-teil-2.html" target="_self">genau dieselben Fragen durchackert</a> und sich so seine Gedanken macht und da entsteht gerade ein Dialog, in den du doch einsteigen könntest&#8230;;-)</p>
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		<title>Bento zu Gast - eine Überraschung an einem ganz normalen Sonntag</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfach nett: man beginnt zu predigen und erblickt plötzlich ein grinsendes Gesicht im lauschenden Gemeindevolk, das man irgendwie kennt, aber doch nicht so richtig&#8230; sehr irritierend. Hinterher: natürlich, es ist Bento, der Portugiese, einer meiner feinen Blog-Bekanntschaften. Einfach so vorbei gekommen auf seinem Deutschlandtrip, dann noch zusammen spontan Mittag gegessen und Espresso geschlürft und dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Einfach nett: man beginnt zu predigen und erblickt plötzlich ein grinsendes Gesicht im lauschenden Gemeindevolk, das man irgendwie kennt, aber doch nicht so richtig&#8230; sehr irritierend. Hinterher: natürlich, es ist <a href="http://www.bento-bernd.blogspot.com/" target="_self">Bento, der Portugiese</a>, einer meiner feinen Blog-Bekanntschaften. Einfach so vorbei gekommen auf seinem Deutschlandtrip, dann noch zusammen spontan Mittag gegessen und Espresso geschlürft und dabei gute Gespräche gehabt. DAS drückt aus, was Reich Gottes auf persönlicher Ebene ausmacht: weltweit sind wir vernetzt durch den Heiligen Geist und egal, wo wir aufeinander treffen: die innere Verbindung ist da. Faszinierend. Beglückend. Unkompliziert. Schön, dass du da warst!</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wegbegleiter.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wegbegleiter.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wegbegleiter.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wegbegleiter.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wegbegleiter.wordpress.com/216/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wegbegleiter.wordpress.com/216/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wegbegleiter.wordpress.com&blog=1298518&post=216&subd=wegbegleiter&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Erschrecken vor Gott?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 07:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mmmh. Morgen predige ich über Hananias und Saphira (Apg 5,1ff), eine der wohl härtesten Geschichten des Neuen Testaments. Die Reaktion der jungen Gemeinde war: Erschrecken. Ehrfurcht. Stille. Schweigen. Auch so zeigt sich Gott! Jede Sünde wird vergeben, aber Heuchelei und Scheinheiligkeit leugnet das Kreuz. Und das führt in den Tod. Auch heute noch - zumindest geistlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Mmmh. Morgen predige ich über Hananias und Saphira (Apg 5,1ff), eine der wohl härtesten Geschichten des Neuen Testaments. Die Reaktion der jungen Gemeinde war: Erschrecken. Ehrfurcht. Stille. Schweigen. Auch so zeigt sich Gott! Jede Sünde wird vergeben, aber Heuchelei und Scheinheiligkeit leugnet das Kreuz. Und das führt in den Tod. Auch heute noch - zumindest geistlich. Gott haut drauf und macht deutlich: meine Gemeinde (zum ersten Mal im NT wird sie hier <em>ekklesia</em> genannt) ist unendlich wertvoll und kein Raum für Heuchelei und frommes (vorgespieltes) Leistungsdenken.</p>
<p>Und wie sehen wir Gott? Bei allem Evangelium, bei aller Gnade: ist er unser Westentaschengott? Unser Lebensaufbauer und -erfüller? Hat er uns im Griff oder wir ihn? Ich glaube: ein so heiliges Erschrecken (das selbst ein Lobpreislied im Mund ersterben lässt) ist <strong>echte</strong> Anbetung und Würdigung dessen, was Gott ist. Und vor dieser Folie strahlt die Liebe und Gnade des Vaters umso heller auf&#8230; müssen wir dieses Erschrecken, Erstaunen und Verstummen neu erlernen? Um so in die Liebe hinein zu wachsen?</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wegbegleiter.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wegbegleiter.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wegbegleiter.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wegbegleiter.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wegbegleiter.wordpress.com/214/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wegbegleiter.wordpress.com/214/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wegbegleiter.wordpress.com&blog=1298518&post=214&subd=wegbegleiter&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Segen der Gemeinschaft!?</title>
		<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/08/13/vom-segen-der-gemeinschaft/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 10:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gemeinde und Privat]]></category>

		<category><![CDATA[Zeitfragen]]></category>

		<category><![CDATA[Bonhoeffer]]></category>

		<category><![CDATA[Gemeinde]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es wird leicht vergessen, dass die Gemeinschaft der Christen ein Gnadengeschenk aus dem Reich Gottes ist, das uns täglich genommen werden kann. Darum, wer bis zur Stunde ein gemeinsames christliches Leben mit anderen Christen führen darf, der preise Gottes Gnade aus tiefstem Herzen!&#8221; (Dietrich Bonhoeffer)
Eine komische Zeit ist das, wo eine solche Aussage schon fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p><span style="color:#0000ff;">&#8220;Es wird leicht vergessen, dass die Gemeinschaft der Christen ein Gnadengeschenk aus dem Reich Gottes ist, das uns täglich genommen werden kann. Darum, wer bis zur Stunde ein gemeinsames christliches Leben mit anderen Christen führen darf, der preise Gottes Gnade aus tiefstem Herzen!&#8221; (Dietrich Bonhoeffer)</span></p></blockquote>
<p>Eine komische Zeit ist das, wo eine solche Aussage schon fast anstößig zu sein scheint. Immer wieder liest man es in den Blogosphäre hier und dort: verbindliche Gemeinde sei nicht so wichtig (setze wahlweise Gemeinschaft, Bewegung oder Kirche ein). Individualismus macht sich auch in christlichen Reihen breit. Bis hin in Freikirchen hört man Stimmen, die sagen: <em>ach, Gemeinde ist für mich zweitrangig, ich lebe meinen Glauben vor allem für mich</em>. Oder: <em>Abendmahl ist eine Sache zwischen mir und Gott</em> (was de facto einer Leugnung des Leibes Christi gleich kommt). Oder: <em>ach, ich springe mal zu dieser mal zu jener Gemeinde, was mir halt gerade gut tut</em> (und was ist, wenn Gott gerade mal nicht meinen Bauch pinseln will, sondern krass hinterfragen?). Oder: <em>diese Gemeinde betont mir zu sehr die Liebe Gottes, wir wechseln in die neue, geile city church, die betonen mehr die Vollmacht</em> (wobei doch Vollmacht ohne Liebe immer in Despotismus und Wichtigtuerei endet).</p>
<p>Mich verwirren diese Stimmen, sie machen mich wütend und traurig zugleich, denn so spalten wir den Leib permanent weiter. Und schwächen ihn. Der Zersplitterung der Gesellschaft droht die Zersplitterung der Denominationen zu folgen (nach amerikanischem Vorbild, wo sich Gemeinden teilweise nur in einer theologischen Frage dritten Ranges unterscheiden, aber gerade deswegen dringend einen eigenen Laden aufmachen müssen). </p>
<p>Was steht wohl dahinter? Ich will ja gar nicht den Frust und die Verletzungen leugnen, die Gemeinden auch bewirken können! Und es gibt sehr wohl gute Gründe, eine Gemeinde oder Kirche zu verlassen (Machtmissbrauch, theologische Schieflagen und Liberalismus in erstrangigen Fragen, Heuchelei, mangelnde Bereitschaft zur Reformation), aber wird heute nicht zu schnell gezappt? Weg mit der einen Gemeinde, hin zur nächsten? Oder gleich unverbindlich frei schwebend bleiben? Ich pflege keinen Kulturpessimismus - ich vermute schlicht ein <strong>geistliches</strong> Problem dahinter: mangelnde Demut und Selbsteinsicht, zu wenig innere Weite, fehlende Bereitschaft zur Integration von Bestandteilen, die nicht die eigenen sind. Fallen dir noch Gründe ein? Es wäre wichtig, einen geistlichen Gegenpol zu setzen, denn es gibt keinen Glauben außerhalb des (ja, auch sichtbaren!) Leibes Christi.</p>
<img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/wegbegleiter.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/wegbegleiter.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/wegbegleiter.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/wegbegleiter.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/wegbegleiter.wordpress.com/212/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/wegbegleiter.wordpress.com/212/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=wegbegleiter.wordpress.com&blog=1298518&post=212&subd=wegbegleiter&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wieder hier in meinem Revier&#8230;</title>
		<link>http://wegbegleiter.wordpress.com/2008/08/09/wieder-hier-in-meinem-revier/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 09:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wegbegleiter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>

		<category><![CDATA[geistliches Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Ok, lange genug hat das Blog geschwiegen - nun ist wieder Zeit, durchzustarten in einen heißen Herbst, in dem viel von Gott zu erwarten ist! Ist es eigentlich auch sonst immer, man vergisst es nur leicht und gibt sich allzu leicht dem Prinzip des spannungslosen Fließens hin, einem geistlichen Selbstmord auf Raten. Was erwartest du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ok, lange genug hat das Blog geschwiegen - nun ist wieder Zeit, <strong>durchzustarten</strong> in einen heißen Herbst, in dem viel von Gott zu erwarten ist! Ist es eigentlich auch sonst immer, man vergisst es nur leicht und gibt sich allzu leicht dem Prinzip des spannungslosen Fließens hin, einem geistlichen Selbstmord auf Raten. Was erwartest du vom Rest des Jahres und von Gott im Besonderen, sag doch mal! <em><strong>Wir empfangen nichts, weil wir nicht bitten und wir bitten nicht, weil wir nichts erwarten oder glauben, wir packten es selber&#8230;</strong></em></p>
<p>Kurzinfo Urlaub: gut war es, spannend vor allem (wenn auch nicht unbedingt <strong>erholsam</strong> - aber das ist halt mit kleinen Kindern so). In so manchen Begegnungen mit Gott - meist nachts bei Windstärke 8 auf einer Mole stehend und den beleuchteten Schiffen nachsehend (Cuxhaven-Döse) hat der einfach so einiges an Fragen geschlossen oder umgeworfen, neue Blicke eröffnet und neugierig gemacht. Wird sicherlich in den nächsten Monaten immer wieder mal hier einfliessen. Anstrengend, aber gut.</p>
<p>Wer mein Gesicht auch mal in Bewegung sehen wollte: morgen Abend (Sonntag) bin ich Gast bei <strong>Café Aperto</strong> auf Bibel-TV (22 Uhr), wir auch noch ein paar Mal wiederholt. Ich finde solche Ankündigungen immer irgendwie peinlich und mit dem Geruch des Narzisstischen behaftet - aber manche wollten das wissen.</p>
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