Archiv

Artikel getaggt mit ‘Vollmacht’

John Eldredge: ein Gebet der Vollmacht und Hingabe für jeden Morgen

10 Februar, 2009 wegbegleiter 13 Kommentare

Ich mag John Eldredge. Man mag nicht alles in seinen Männerbüchern und sonstigen geistlichen Wegbegleitern teilen, aber er regt an und macht Mut zu einem kraftvollen, sensiblen und verwegenen Leben in der Vollmacht Gottes. Er weiß um unser verzagtes und verletztes Herz und führt es in die Heilung und in die Kraft hinein. Und letztlich in die Aktion – denn Eldredge ist kein typischer „Ich und mein Gott“-Innerlichkeitsapostel! Mir haben seine Bücher gut getan. Ich kann sie nicht immer lesen, in manchen Phasen wären sie genau das Falsche, in anderen dagegen sind sie Balsam für mich.

Was mich besonders angerührt hat, in seine Ehrlichkeit, mit der er auch seinen eigenen Weg beschreibt, mit sich selbst und mit seiner Frau. Er musste lernen, sich selbst vor Gottes Angesicht im Gebet die geistliche Wahrheit zu sagen und diese auszusprechen, um ihr so prägende Kraft im Leben zu geben.

So hat sich bei ihm ein Gebet (auch theologisch) immer weiter entwickelt, dass er jeden Morgen betet und dass in der deutschen Ausgabe seines Tagebuchs nicht mit abgedruckt wurde, obwohl es in der englischen Originalausgabe vorhanden ist. Aber man findet es auch auf seiner Homepage hier zum download (in englischer Sprache) und ich habe mir mal die Mühe gemacht, es zu übersetzen, für dich zum Service auch zum download! Die Übersetzung mag hier und da holpern, manchmal muss man auch frei übersetzen, damit es schön klingt, mir hilft jedenfalls dieses Gebet und der Kampf gegen den Widersacher und den inneren Schweinehund ist enorm, wenn es darum geht, es jeden Morgen zu beten. Aber es tut gut! Lad es dir herunter und genieße es – ob in Deutsch oder Englisch.

Kategorien:geistliches Leben Schlagworte: , ,

Kraft und Vollmacht…

4 November, 2007 wegbegleiter 8 Kommentare

Über meinem Schreibtisch (besser gesagt gegenüber) hängt nun seit einiger Zeit ein Bibelvers, der mir immer wichtiger wird. Und der sich zunehmend bewahrheitet und deutlich macht: nein, es geht nicht vor allem um Wissen und Worte, es geht um die Kombination:

Worte plus Taten durch Vollmacht und Zeichen (Wunder)

Je länger und mehr ich NT lese, desto mehr wird mir deutlich, wie verkürzt eine reine Textbezogenheit intellektueller Art ist. Sie endet schnell in einem religiösen Geist und in aufgeblasenem Theoriewissen. Paulus schreibt (das ist mein Schreibtischvers):

Ich würde es nicht wagen, auf etwas anderes stolz zu sein als auf Christus, der die anderen Völker durch mein Reden und Tun zu Gott geführt hat. Ich habe sie gewonnen durch die Wunder, die als Zeichen Gottes durch mich geschahen und durch die Kraft des Heiligen Geistes (Römer 15,18.19)

Wie sind wir eigentlich je auf die Idee gekommen: lehre nur das reine, nüchterne Evangelium und die Leute finden zu Gott? Erzähl nicht von dir, mach dich nicht zum Thema! Das mag ja alles so grob richtig sein – aber es muss flankiert werden von einer Person, die das mit ihrem Leben in allem Beschränkung auch verkörpert (DU! ICH!), und die damit rechnet und es auf dem Plan hat, durch Gottes Vollmacht Wunder zu tun, kurz: mit Dingen zu rechnen, die wir sonst nicht auf dem Plan haben. Haben wir den Mut, darum zu beten? Damit zu rechnen? Oder argumentieren wir solche Stellen theologisch weg? Dabei hängt es eben nicht am Wort – sondern an der Kraft. Ich wünsche dir einen kraftvollen Wochenanfang. Und untersuche das NT auf solche und ähnliche Stellen – du wirst sie reichlich finden…