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Artikel getaggt mit ‘weihnachten’

Skandal: Pornos, Sex, Masturbation und die Irrlehren der Charismatiker und Katholiken

21 Dezember, 2008 wegbegleiter 54 Kommentare

Vielen Dank für den Besuch dieses Artikels. Er wird – das kann ich ohne meine prophetische Gabe bemühen zu müssen – der meist aufgerufene Artikel meines Blogs aller Zeiten sein (obwohl man an der Überschrift merken müsste, dass sie aus Absurdistan stammt…). So die Erfahrungswerte nach über 200 Beiträgen, die ich hier schon abgesondert habe. Bei wirklich tiefer schürfenden und persönlichen Themen bricht der Besuch geradezu ein. Von überwiegend Christen wohlgemerkt, denn mein Blog wird von treuen Abonnenten und Lesern einerseits und von jesus.de-Surfern andererseits wahrgenommen (im Schnitt von 400 Leuten täglich). Diese Tatsache schockiert mich, wundert mich aber nicht. Denn neben Menschen mit echten Problemen in den oben genannten Bereichen (wo dürfen sie hin mit ihrem Kummer? Hast du – wenn du dazu gehörst – eine Anlaufstelle, wo du nicht verurteilst, sondern wo dir geholfen wird?) gilt wohl…:

…es ist leicht und verlockend, sich gegenüber solch plakativen ethischen Themen zu positionieren und sich so durch Abgrenzung zu definieren (HA! Habe ich es doch gewusst, die bösen XXX! Wie gut, dass ich anders bin und denke). Definition durch Abgrenzung ist aber immer nur die schlechteste Variante. WOFÜR stehen wir eigentlich? Nur mal so am Rande: Jesus kam jedenfalls – das feiern wir – als kleines unscheinbares Kind auf diese Welt und ist trotzdem aller Ehre wert. Denn die Ehre hängt nicht an der Leistung oder den Etiketten oder an einer dogmatischen Grundposition. Die Ehre hängt an Jesus. Hängt am Sein und nicht am Tun. Problem 2: wer es nicht schafft, das Kleine, Unscheinbare, mit dem Gott kommt, zu ehren und wert zu schätzen, der wird anders herum Probleme haben, wenn Jesus wirklich in Macht und Herrschaft kommt. Darauf warten wir nicht nur im Gedenken, sondern de facto.

Passen wir auf, dass wir über all dem Plakativen und Bunten und Grellen und Lauten nicht vergessen: wir sind gerettet durch ein uneheliches Kind, das als Sohn Gottes seinen Weg gelernt und gegangen ist. Klein. Normal. Unscheinbar. Unspektakulär. Und dadurch in unserer lauten Zeit wahrscheinlich so anstößig.

FRÖHLICHE UND GESEGNETE WEIHNACHTEN DIR!!

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Gegen allen Verstand: Ruhe!

18 Dezember, 2008 wegbegleiter 6 Kommentare

„Ruhe ist wie eine Faust, die sich öffnet. Sie braucht nicht mehr zu raffen, sondern kann empfangen.“ (Mike Mason).

Wie fatal, dass es gerade vor Weihnachten so unruhig ist – auch wenn ich damit ein Klischee zum x-ten Mal beschwöre. Weit über die klassische Jahresend-Hektik hinaus spüre ich die Angriffe des Widersachers in der Verbundenheit mit meiner alten Natur, genau diese Ruhe zu verhindern. Früher war Adventszeit Fastenzeit, Zeit der Einkehr, Ruhe und Stille. Heute? Ist die Faust geballt. Ich zwinge mich gegen alle Logik zur Ruhe und zur Muße, um empfangen zu können für die zahlreichen Predigten an und um Weihnachten herum. Immer wieder versuche zu raffen, Ideen zu grapschen. Und scheitere im wahrsten Sinne des Wortes gnadenlos.

Gott sagt mir in meinem Herzen und gegen alle Logik: du bist übermüdet. Schlaf eine Stunde und dann dusch mal ne Runde und entspann dich. Und beim Verlassen der Dusche ist sie da. Die Idee zum Heiligabend. Wunderbar. Jesusduschen (hat ja schon die wunderbar abgedrehte Band JesusBurger gesungen…;-).

Nimm dir Ruhe – manchmal auch gegen den gesunden Menschenverstand. Damit die Faust sich öffnen kann. Damit die Chance entsteht, dass du Weihnachten empfängst.

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Hinter Weihnachten steckt ein kluger Kopf

22 Dezember, 2007 wegbegleiter Kommentieren

greser2.jpgHeute morgen war wieder mal in der F.A.Z. eine herrliche Karikatur von Greser und Lenz zum Thema Weihnachten. Und so mögen Joseph und Maria ja gedacht haben: was wird aus dem jungen mal werden, der ist ja irgendwie nicht „normal“. Wie gut. Aber: steckt hinter Weihnachten ein „kluger Kopf“ (wie die FAZ Werbung immer suggeriert)? Es ist eine seltsame Häufung von Konflikten jedes Jahr zu Weihnachten zu beobachten. In der Gemeinde wird pauschal per mail um sich geschossen, ohne die Gegenseite auch nur zu hören und „Informationen“ abzusichern; das wiederum schwächt viele Menschen in der Gemeinde und macht sie traurig; Familien bekommen Krach miteinander und zerstreiten sich; die Jahresendarbeit sorgt dafür, dass man so richtig ausgelaugt ist zum frohen Fest – und so weiter in der Liste. Der Teufel arbeitet also gut daran, dass Weihnachten nicht froh wird. Wenn der Teufel aber arbeitet – dann hat er einen Grund dazu. Und dann ist Weihnachten eigentlich ein gefährliches, ein starkes Fest mit einem starken Heiland, der als Sohn Gottes die Welt betritt. So kann man nur sagen: Ja, da steckt ein kluger Kopf hinter – und ein unangepasster, gerechter, wahrhaftiger, aber in all dem liebevoller und sanftmütiger. Möge dir – egal wo du stehst – Weihnachten doch noch davon eine Ahnung geben!

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