Das Wunder, das als Butterbrot anfing
Marc Driscoll von Mars Hill Church erzählt eine schöne Geschichte, angelehnt an die Speisung der 5000, die mein Herz bewegt hat…
Jesus fragt: wer kann etwas zu Essen beisteuern? Ein kleiner Junge kommt nach vorne und gibt Jesus sein angebissenes Butterbrot. Jesus bedankt sich, betet und segnet das Brot, teilt es und alle Menschen werden davon satt. Grandios, ein Wunder! Jemand fragt Wochen später den kleinen Jungen nach dem Geheimnis seines Erfolges, dass er mit Jesus ein so großes Wunder erlebt hat. Der Junge zuckt mit den Schultern und antwortet: das Geheimnis ist in einem kurzen Satz zusammen zu fassen: ich habe einfach alles, was ich hatte, Jesus gegeben und auf ihn vertraut. Mehr nicht.
… und deswegen hat der Junge auch kein Buch darüber geschrieben und damit Millionen verdient. Dahinter steckt: es ist alles Gnade. Denn wer hat das Brot gemacht? Gott. Wer hat dem Jungen den Verstand gegeben? Gott. Der Junge hat in seinem Geist den kleinen Impuls Gottes verspürt und war gehorsam. Bereit sich zu blamieren, war seine Liebe größer, und er reichte sein Butterbrot … und daraus geschah ein Wunder.
Das Einfache tun. Dem Impuls des Geistes folgen. Einfach gehorsam sein. Damit rechnen, dass Gott aus den kleinsten Dingen ein Wunder machen kann (z.B. aus Glauben so winzig wie Senfkörner). Wer immer nur auf das Große starrt, wird das Wunder nicht erleben. Dort, im Kleinen beginnt es. Wie damals, beim kleinen Mönch Luther. Du machst den Unterschied. Wenn du beginnst, im Kleinen Jesus alles zu geben und ihm zu vertrauen.
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