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Artikel getaggt mit ‘Wunder’

Das Wunder, das als Butterbrot anfing

24 Februar, 2009 wegbegleiter 18 Kommentare

Marc Driscoll von Mars Hill Church erzählt eine schöne Geschichte, angelehnt an die Speisung der 5000, die mein Herz bewegt hat…

Jesus fragt: wer kann etwas zu Essen beisteuern? Ein kleiner Junge kommt nach vorne und gibt Jesus sein angebissenes Butterbrot. Jesus bedankt sich, betet und segnet das Brot, teilt es und alle Menschen werden davon satt. Grandios, ein Wunder! Jemand fragt Wochen später den kleinen Jungen nach dem Geheimnis seines Erfolges, dass er mit Jesus ein so großes Wunder erlebt hat. Der Junge zuckt mit den Schultern und antwortet: das Geheimnis ist in einem kurzen Satz zusammen zu fassen: ich habe einfach alles, was ich hatte, Jesus gegeben und auf ihn vertraut. Mehr nicht. 

… und deswegen hat der Junge auch kein Buch darüber geschrieben und damit Millionen verdient. Dahinter steckt: es ist alles Gnade. Denn wer hat das Brot gemacht? Gott. Wer hat dem Jungen den Verstand gegeben? Gott. Der Junge hat in seinem Geist den kleinen Impuls Gottes verspürt und war gehorsam. Bereit sich zu blamieren, war seine Liebe größer, und er reichte sein Butterbrot … und daraus geschah ein Wunder.

Das Einfache tun. Dem Impuls des Geistes folgen. Einfach gehorsam sein. Damit rechnen, dass Gott aus den kleinsten Dingen ein Wunder machen kann (z.B. aus Glauben so winzig wie Senfkörner). Wer immer nur auf das Große starrt, wird das Wunder nicht erleben. Dort, im Kleinen beginnt es. Wie damals, beim kleinen Mönch Luther. Du machst den Unterschied. Wenn du beginnst, im Kleinen Jesus alles zu geben und ihm zu vertrauen.

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Kraft und Vollmacht…

4 November, 2007 wegbegleiter 8 Kommentare

Über meinem Schreibtisch (besser gesagt gegenüber) hängt nun seit einiger Zeit ein Bibelvers, der mir immer wichtiger wird. Und der sich zunehmend bewahrheitet und deutlich macht: nein, es geht nicht vor allem um Wissen und Worte, es geht um die Kombination:

Worte plus Taten durch Vollmacht und Zeichen (Wunder)

Je länger und mehr ich NT lese, desto mehr wird mir deutlich, wie verkürzt eine reine Textbezogenheit intellektueller Art ist. Sie endet schnell in einem religiösen Geist und in aufgeblasenem Theoriewissen. Paulus schreibt (das ist mein Schreibtischvers):

Ich würde es nicht wagen, auf etwas anderes stolz zu sein als auf Christus, der die anderen Völker durch mein Reden und Tun zu Gott geführt hat. Ich habe sie gewonnen durch die Wunder, die als Zeichen Gottes durch mich geschahen und durch die Kraft des Heiligen Geistes (Römer 15,18.19)

Wie sind wir eigentlich je auf die Idee gekommen: lehre nur das reine, nüchterne Evangelium und die Leute finden zu Gott? Erzähl nicht von dir, mach dich nicht zum Thema! Das mag ja alles so grob richtig sein – aber es muss flankiert werden von einer Person, die das mit ihrem Leben in allem Beschränkung auch verkörpert (DU! ICH!), und die damit rechnet und es auf dem Plan hat, durch Gottes Vollmacht Wunder zu tun, kurz: mit Dingen zu rechnen, die wir sonst nicht auf dem Plan haben. Haben wir den Mut, darum zu beten? Damit zu rechnen? Oder argumentieren wir solche Stellen theologisch weg? Dabei hängt es eben nicht am Wort – sondern an der Kraft. Ich wünsche dir einen kraftvollen Wochenanfang. Und untersuche das NT auf solche und ähnliche Stellen – du wirst sie reichlich finden…