Gras die zweite – wie gehe ich mit Unkraut in meinem Leben um?

Unsere „ich warte auf das Gras und übe mich in Geduld“ – Schleife geht nun in die dritte Woche und allmählich sprießen die ersten zarten Hälmchen. Aber – und da hatte uns der Gartenbaumensch vorgewarnt – das Unkraut sprießt auch und zwar mit 10-fachem Tempo. Sieht ziemlich fies und schockierend aus. Ist aber normal, denn die Samen des Unkrauts, bzw. die alten Wurzeln stecken halt in der Erde. Und das Zeug heisst so, weil es eben so ist – dominant gegenüber anderen Pflanzen und deswegen so stark. Was macht der Gärtner dagegen? Hab ich ihn gefragt – was soll ich nur tun? Um die zarten Gräser zu schützen? Gärtner zuckte die Schulter und meinte: wachsen lassen und dann irgendwann einfach das Gras zum ersten Mal mähen, dann wird das Unkraut mit abgeschnitten. Es wächst dann zwar nach, wird aber – im Gegensatz zum Gras – geschwächt und nach dem x-ten Mähen gibt es den Geist auf und das Gras überwindet das Unkraut und wird stärker.

Die Übertragung auf den Glauben überlasse ich nun dir – lieber Leser. Mir hilft dieses Bild in meinem alltäglichen (Glaubens-)Kampf! In dem ich manchmal recht unbarmherzig mit mir selbst umgehe! Und dieses Bild ist biblisch – man lese mal den letzten Vers des 12. Kapitels des Römerbriefs. Glaube besteht nicht primär im Kampf gegen etwas – sondern für etwas, damit dieses für stärker wird und das Schlechte einfach verdrängt. Ich wünsche dir eine gute Woche!

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