Eine Woche vor der großen OP

Wie geht es Merle und uns? Merle recht stabil, sie ist robust und das macht uns Hoffnung für die Operation, morgen ist nun der Voreingriff zur Untersuchung des Herzens, heute war noch einmal ein großer Ultraschall. Sie schläft viel, weil sie das wache Leben schnell erschöpft. Aber so – nicht schlecht den Umständen entsprechend.
Wir beide dagegen sind einfach nur erschöpft – vor allem psychisch. Eigentlich müsste man weinen, kann es aber irgendwie nicht. Die Umstände treiben einen voran, trotz manchmal nur 5 Stunden Schlaf fühle ich mich wie hochgeputscht – ich muss und will funktionieren, um meinen Ole zu versorgen und Geborgenheit zu geben.

Eine Hoffnung habe ich – wenn die Kleine auf Intensiv im künstlichen Koma liegt, dann kann Isa vielleicht ein paar Tage nach Hause.  Wir fahren jeden Tag hin, bringen abgepumpte Milch mit und streicheln die Kleine – soweit das geht in einer sterilen Umgebung. Aber das schafft uns als Familie eine Pause zum Atemholen. Warteschleife also – und das Gebet, dass der kleine Eingriff morgen funktioniert und keine Schäden verursacht.

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