Vom Wattwandern…

Steigt die Erschöpfung und die Arbeitsbelastung, steigt auch der Bedarf nach infantilen Scherzen der Art:

Was sind die letzten Worte des Wattwanderers? Mist, meine Uhr ist kaputt!

Ich könnt mich wegwerfen! Sehr fein und doch so wahr: ganz kleine Ursache – ganz große Wirkung. Oder: wie man lange das Gefühl haben kann, alles richtig und perfekt zu machen, ohne jedes Anzeichen von Problemen und Zweifeln und ganz plötzlich merkt: alles falsch, hier geht was mächtig schief. Das ist in Beruf, aber gerade auch im geistlichen Leben ja die Horrorvorstellung: man ist kräftig eine Leiter raufgekrabbelt, die lehnt aber an der falschen Wand. Kurz: Aktivität und Einsatz sind sinnlos, wenn die entscheidenden Messinstrumente nicht funktionieren oder nicht befragt werden. Im Glaube heißt das entscheidende Instrument: Liebe – zu sich selbst, dem Nächsten und zu Gott. Da die roten Warnlampen wahrzunehmen hilft vor unangenehmen Überraschungen. Und für diese Wahrnehmung brauchen wir Zeit. Zeit, die manchmal hinten runterfällt, aber genau das ist fatal! Priorität muss Priorität bleiben.

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4 Antworten zu “Vom Wattwandern…

  1. letzter spruch eines beifahrers: „rechts ist frei“.

    und noch einer: „ich möchte sterben wie mein grossvater: schlafend. Nicht schreiend, wie sein beifahrer.“

    so, ich hoffe dir damit einen angenehmen tag bereitet zu haben.

  2. Genieß ich durchaus hier und da (aber mehr hier…) – wenn nicht gerade irgendein Kind auf mir herumturnt. Aber doch: Mittagsschlaf ist eine schöne Einrichtung!

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