Überwachung oder: nicht nur Gott sieht alles!

Anzahl der 2006 überwachten Telefonate, Briefe und Faxe: 460.000
Anzahl noch 2004: 18.000

Oder: heute in der F.A.Z. der verstörende Artikel in „Technik&Motor“ über die dumme Angewohnheit von google mail, sämtliche Mails sämtlicher Kunden automatisch mit zu lesen und so Werbung und anderes maßgeschneidert auf den Kunden zuzuschneiden. Und der Autor fragt sich nicht ganz zu Unrecht: wollen die die Weltherrschaft oder was soll das?

Nein, die Weltherrschaft vielleicht nicht, aber die Überwachung des Bürgers ist ein wichtiges Puzzlestück dazu und wenn wir an Weltherrschaft und die Offenbarung denken… dann kommt einem nicht nur irgendwie der Antichrist in den Sinn und man wird vielleicht etwas kritischer gegen noch mehr Biometrie und Überwachung.

Noch was Nettes zum Abschluss: Otto Schily hat als Innenminister seinerzeit die Einführung des biometrischen Reisepasses durchgesetzt, sprich: Fingerabdrücke etc werden auf dem Reisepass gespeichert. Bald auch auf dem Personalausweis.  Will Schäuble. Nachdem Schily abgewählt worden ist, wurde er wenige Wochen später Mitglied des Aufsichtsrats… …in dem Biometrie-Unternehmen, dass die Bundesdruckerei mit dem technischen know how für diesen Riesenauftrag ausstattet (so letztens Report München).

Tja – und was schließen wir daraus? Gott sieht alles, und das ist gut so, denn er ist gut und gerecht. Der Rest sollte sich raushalten und den Bürger und die Bürgerrechte in Ruhe lassen. Denn wo Menschen handeln, handeln Sünder und was Sünder mit sensiblen Daten machen können… daran will ich lieber nicht denken.

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4 Antworten zu “Überwachung oder: nicht nur Gott sieht alles!

  1. Ich gebe dir in Sachen Datenmissbrauch und so weiter wirklich Recht. Auch dass der jetzt plötzlich in der Firma sitzt ist denke ich nicht nur ein komischer Zufall. Allerdings sehe ich die ganze Überwachungsgeschichte etwas anders: Abgesehen vom Missbrauch, der mir auch schon einige Gedanken gekostet hat, steht doch eigentlich die Sicherheit im Vordergrund. Ich hatte die Diskussion auch mit einem Kumpel und ich habe ihm damals gesagt (und sage es hier auch wieder), dass mir meine Privatsphäre nicht mehr als ein Menschenleben wert ist. Wenn durch solche übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen auch nur EIN Menschenleben gerettet werden kann, dann bin ich gerne dafür bereit meinen PC, biometrischen Ausweis und so weiter anzuerkennen. Wie gesagt: Wenn das Problem mit dem MIssbrauch nicht wäre… Ein schmaler Grat also…

  2. @ marcocriss
    Ja, lieber marcocriss, der Antichrist tut alles zum Wohle des Bürgers! Besonders eben für seine Sicherheit.
    Das wird so weit kommen, dass echte Christen ein sehr unsicherer Faktor sein werden.
    Was willst Du tun, wenn der bargeldlose Verkehr – auch aus Sicherheitsgründen und der Effizienz – eingeführt werden wird, und man nicht mehr „kaufen oder verkaufen“ kann, ohne eine Nummer des Systems zu sein? Offb. 13, 16-18
    Schon 1974 wies ich erstmals auf diese Gefahr hin. Damals als Irrlehrer gebrandmarkt- wie es jedem passieren kann, der etwas sagt, was die „Allgemeinheit“ noch nicht annehmen will. Aber wie Du siehst, gibt mir die Entwicklung recht.

  3. @Manfred und marcocriss
    ich sehe dies auch so und frage mich auch, wo diese Überwachungen hinführen. Manchmal vermute ich die Welt ist schon so von anderen Lehren vernebelt
    untergraben und keiner steigt mehr durch und das Schlimmste ist, keiner will was bemerken.
    Das angewandte Wirtschaftssystems im Reich Gottes besteht ja aus Geben und Empfangen,
    also brauchen wir uns keine Sorgen zu machen um „Kaufen und Verkaufen“, den wenn wir unterscheiden das dieses Denken aus dem Herrschaftsbereich des Welt Systems entspringt,
    Vertraue ich auf Gottes Zusage im 2. Kor. 9.8.
    Der Pfad wird immer schmaler, das stimmt, für mich ist es auch eine Bestätigung zu Mt.7.13.
    Aber unser Vater ist noch viel viel größer als wir je denken können, wenn man bedenkt das die letzten Worten Jesu waren. „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“, dann schliesst sich für mich der Kreis.
    Jedem einzelnen wird vergeben werden und es werden viele zu Gott finden. Das ist doch kein Zufall das ProChrist stattfindet und wir Christen haben viel zu tun und neue Chancen sein Reich zu vergrößern indem wir zuversichtlich den schmalen Weg gehen.
    Denn wir haben eine klare Aussage für ganz viele Menschen in diesem Jahr.
    Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk.18.27 und für uns ist es eine Zusage.

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