1.Thess 5,21 – ein gutes Jahresmotto jenseits der Tageslosung

Prüft alles sorgfältig, und behaltet nur das Gute!

Neben der wirklich grandiosen Jahreslosung – dazu später einmal mehr – ist dieser Vers ein wirklich guter Einstieg in das neue Jahr. 2007 zerfliesst in unserer Erinnerung (oder im Restalkohol) und deswegen tut es gut, mal zurückzuschauen, um festzuhalten, was auch im neuen Jahr gelten soll. Denn wörtlich steht dort im Griechischen katecho – und das heisst nicht nur behalten, sondern auch festhalten. Wenn wir aber aufgefordert werden, etwas festzuhalten, dann heisst das, dass der automatische Trend weniger das festhalten, als vielmehr das vergessen und verlassen ist.

Mal so gefragt: Was hast du im letzten Jahr gelernt, das du bewahren möchtest für 2008? Welche Lektionen hast du verinnerlicht? Wo hat Gott dich weiter gebracht? Wo bist du ein Stück weiser geworden? Wo hast du ein Stück mehr Reich Gottes im Leben verwirklicht? Merke es dir, damit es nicht zerfliesst und du verdammt bist, dieselbe Erfahrung zu wiederholen…

Gleichzeitig ist dieser Vers ein Vers der evangelischen Freiheit. Nicht ist per se verboten und böse. Durch Gottes Geist geleitet soll alles geprüft werden und dann als Gott gemäß verworfen oder festgehalten werden. So kann man frei leben – in guten Traditionen, die immer noch tragen und mit neugierigem Blick auf das, was 2008 uns alles so serviert. Ich bin jedenfalls gespannt… – ein gesegnetes 2008 allen Lesern meines Blogs! Ihr habt mich bereichert mit euren Gedanken und ich hoffe, ich konnte auch das eine oder andere weitergeben…

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