Prayer! What prayer?

gebet_essen.jpgOder für die musikalisch Interessierten Leser auch: crisis! What crisis? Passt genauso, denn ich nehme eine Krise des Gebets bei vielen überzeugten Christen wahr. Der alltägliche, selbstverständliche Umgang mit Gott ist eben das nicht mehr: selbstverständlich. Stattdessen ist Gebet oft nur noch der Notnagel wie in dieser herrlichen Karikatur. Gott will aber jede Minute unseren Lebens Reich Gottes bauen. Mit diesem Bauen dringen wir aber in einen Krieg ein, der unsichtbar unter uns tobt. D.h. Gegenwehr ist zu erwarten, ja, ist logisch! Dann ist aber genauso logisch, dass Gebet einfach not-wendig im wahrsten Sinne des Wortes ist. Vielleicht verdirbt auch nur eine falsche, materialistische Weltsicht die Freude und die Notwendigkeit des Betens…

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3 Antworten zu “Prayer! What prayer?

  1. Tja, wenn man die Antworten aus letzten Posting bezüglich Gebet hören sich so an, als wäre das alles easy. Bei mir ist das nicht immer so. Das liegt zum Einem daran, dass es einfach Tage gibt, die sind einfach ohne Worte. Dann liegt es daran, dass es Tage gibt, die wo einem tausend Gedanken durch das Hirn schießen von Einkaufsliste über Rechnungen bis zu ablaufenden Deadlines … Ein Gebet in dem Ganzen durcheinander im Kopf zu formulieren ist da oft einfach nicht drin. Das Wollen und das Können kommt da nicht einfach zusammen. Ich kenn recht Viele, die sich von so was frustrieren lassen. Nicht zuletzt, weil es auch Tage gibt an denen man den Eindruck hat, dass alle Worte nicht gehört werden und quasi an der Zimmerdecke kondensieren und von dort heruntertropfen. Zwei Dinge helfen mir dann meist – nicht immer- a) vorgefertigte Gebete und b) Gebete muss nicht immer „Rede sein“ manchmal ist auch hier Schweigen klüger. Ich kann gut nachvollziehen, wenn Leute Schwierigkeiten mit ihrem Gebetsleben haben und inzwischen finde ich Gebetzettel – oder SMS-rundschicken- eine echt nette Sache. Zu wissen, dass es Leute gibt, auch wenn es eh ihr Job ist, die das vor Gott bringen, was man selbst nicht auf die Reihe bekommt, gibt mir mehr Gelassenheit und läßt mich immer besser verstehen, was mit Gemeinschaft gemeint ist.

  2. Danke, Bee, für deine Rückmeldung und auch danke für die praktischen Anregungen. Ich bin auch ein Gebetskämpfer in dem Sinne, dass ich mit dem Gebet kämpfe, denn leicht fällt es mir überhaupt nicht. Und das beobachte ich auch bei vielen anderen Christen. Ich habe da noch viele Fragezeichen, warum das so ist. Es sind innerliche Aspekte (Weltanschauung, Erfahrungen mit Vaterbildern etc), es sind wohl auch äußere Dinge (Informationsflut, Ablenkung, Sorgen) – eine unübersichtliche Gemenge-Lage. Und manchmal könnte Gott auch einfach etwas deutlicher werden…;-) – ich bin mit dem Thema noch lange nicht durch. Und manchmal auch etwas ratlos. Was ich weiß ist eins: Gebet hat viel Kraft. Und andere beten für mich. Und Schweigen ist auch Gebet. Und so sammle ich Mosaiksteinchen und du hast auch welche dazu getan. Merci vielmals!

  3. Hi Christof –

    das hat mich wiedermal inspiriert, weil beten „immer“ mein Thema ist…
    mein Kommentar zu deinem Post ist so ausgefallen, dass es ein eigener Blogeintrag bei mir geworden ist – also bitte dort nachlesen! 🙂

    Segen
    Bento

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