Die Fenster des Herzens putzen

Montag. Pastorensonntag. Fensterputzen. Hinterher fällt mir immer wieder auf, wie sauber das jetzt aussieht, sprich: wie dreckig es vorher war und die Durchsicht durchaus getrübt war und man hat es lange nicht gemerkt. Es gibt in unserem Herzen einen ähnlichen Mechanismus: man gewöhnt sich an langsame Trübungen, die schleichend intensiver werden und merkt nicht, wie das Leben und die Intensität und Kraft des Glaubens leidet. Andersherum: man kann nicht ein bisschen putzen, man kann nicht von 30% Trübungsgrad eines Fensters auf 10% runterputzen – geht technisch nicht. Putzen heißt beim Fenster sauber. Höchstens noch ein paar Schlieren. Heißt für unser Herz: auch hier brauchen wir immer wieder Radikalreinigungsaktionen – möglichst oft!

Frage an dich: was trübt das Herzensfenster? Was reinigt es?

Schleichende Trübungen, die mir einfallen: verharren in Sünde, Gesetzlichkeit, Bitterkeit –

Reinigungsmethoden, die mir einfallen: Buße, Hinterfragen lassen von einem Mitchristen…

Was fällt dir ein?

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