Gegen allen Verstand: Ruhe!

„Ruhe ist wie eine Faust, die sich öffnet. Sie braucht nicht mehr zu raffen, sondern kann empfangen.“ (Mike Mason).

Wie fatal, dass es gerade vor Weihnachten so unruhig ist – auch wenn ich damit ein Klischee zum x-ten Mal beschwöre. Weit über die klassische Jahresend-Hektik hinaus spüre ich die Angriffe des Widersachers in der Verbundenheit mit meiner alten Natur, genau diese Ruhe zu verhindern. Früher war Adventszeit Fastenzeit, Zeit der Einkehr, Ruhe und Stille. Heute? Ist die Faust geballt. Ich zwinge mich gegen alle Logik zur Ruhe und zur Muße, um empfangen zu können für die zahlreichen Predigten an und um Weihnachten herum. Immer wieder versuche zu raffen, Ideen zu grapschen. Und scheitere im wahrsten Sinne des Wortes gnadenlos.

Gott sagt mir in meinem Herzen und gegen alle Logik: du bist übermüdet. Schlaf eine Stunde und dann dusch mal ne Runde und entspann dich. Und beim Verlassen der Dusche ist sie da. Die Idee zum Heiligabend. Wunderbar. Jesusduschen (hat ja schon die wunderbar abgedrehte Band JesusBurger gesungen…;-).

Nimm dir Ruhe – manchmal auch gegen den gesunden Menschenverstand. Damit die Faust sich öffnen kann. Damit die Chance entsteht, dass du Weihnachten empfängst.

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6 Antworten zu “Gegen allen Verstand: Ruhe!

  1. Wow =)
    Das ist genau das, was ich auch immer wieder mal erlebe. Mitten im Chaos der unerledigten Aufgaben und angefangenen Baustellen, wurde ich mal zu einem Spaziergang eingeladen, in dem Gott mich wunderbar beschenkt hat =)

    Vorher hab ich noch gedacht: „Ich kann doch jetzt nicht einfach alles stehen und liegen lassen.“ Gottes Antwort: „Wieso nicht?“

    Ja, wieso eigentlich nicht? 😉

  2. ich schreibe gerade an einer Projektarbeit – 30 Tage Bearbeitungszeit. Ich wurde krank, div. private Dinge drängten sich in den Vordergrund. Quoi faire? Wo sind meine Prioritäten? Will ich meinen Kindern immer nur sagen, daß meine Arbeit wichtiger ist? NEIN – es mag solche Momente geben aber nicht auf Dauer.

    Und dann diese Situationen, wo ich eigentlich die Prüfung schon abgeschrieben hatte. Plötzlich ist Zeit da, im Hintergrund (Jesusduschen 😀 ) habe ich im Unterbewusstsein dran gearbeitet. Ich komme voran und die anderen Probleme, konnten im Vordergrund besser gelöst werden als wenn sie im Hintergrund ihre Macht ausüben.

    OHNE MICH könnt ihr nichts tun – hat da eine ganze andere Dimension. *Danke* für diese Erinnerung.

  3. Warum ballt man eine Faust?
    Nicht nur aus Wut, sondern aus Angst.
    Man muss auch eine Faust ballen, wenn man das Gefühl hat,
    sich festhalten zu müssen im Sturm.
    Rechte Zeit um Sturmstillung zu bitten – auch beim Jesusduschen.

  4. Vielen Dank Wegbegleiter 🙂
    Ich habe deinen Willkommensgruß gern empfangen, mit geöffneter Hand.
    🙂

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