Blogpause reloaded: Reif für die Insel

Ok. Nun also für eine Woche raus. Einkehr. Zeit zum Wandern, beten, Ausruhen, Schlafen, sozusagen die Elia-Kur (wobei die Sache an dem Punkt verdächtig wird, wo mir Raben hinterher fliegen…). Morgen früh um 5 Uhr geht der Flug nach Mallorca. Bewaffnet mit nur einem Buch (neben der Bibel) – was eine echte Überwindung dargestellt hat.

Von unserer Gebetswoche 24/7 habe ich gelernt, dass es nur um eins geht: Gott einen Freiraum bieten und alle Antennen ausfahren – konkrete Erwartungen, was wie passieren sollte, behindern eher sein Wirken. Fakt ist: ich fühle mich ziemlich ausgelutscht, die Erkältung will nicht weichen und ich freue mich über neue, frische Impulse direkt aus dem Herzen Gottes. Die Erwartung habe ich. Und natürlich frische Ensaïmadas, Pa Amb Oli, eine dickflüssige Xocolata am Passeig d’es Born und vieles Gutes mehr.

Und so wird dieses Blog getrost und gelassen für eine Woche schweigen (und die Welt wird hervorragend weiter gehen…;-). Ich freue mich über eure Gebete in dieser Zeit – sie werde not-wendig sein! Segen dir!

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6 Antworten zu “Blogpause reloaded: Reif für die Insel

  1. Schön … nur ein Buch!!

    Weißt du eigentlich, warum du auf der Hinfahrt nach Bayern Probleme mit der Zugfahrt hattest? Frag mich und ich sage dir: 4,5 Stunden Predigt auf dem iPod plus reichlich Impulse für das bevorstehende (jetzt hinter dir liegende) Wochenende plus Erkältung plus gepowerten Heiligen Geist:

    MANN, das konnte nicht gut gehen … wohlweißlich die Störung im gedachtem Ablauf, dass diese 4,5 Stunden in Ruhe auf dem iPod liegen. 4,5 Stunden Predigt bedeuten wieviel Millionen geistliche Eindrücke? 🙂

    Ich habe solche Störungen oft erlebt als Gottes eindeutige Sprache: Kind, das will ich jetzt nicht von dir, du hast genug mit dem, wo du eh schon 100 Prozent für mich gibst und da trage ich dich auch durch.

    Mein Beitrag „Nichts tun“ am Anfang des Jahres … ich erinnere dich, dass du kommentiertest, ich bin auf dem richtigen Weg.

    Bruder, GENIEßE die Auszeit, schlafe und ruhe in dem Armen des Vaters. Genieße die Stille, die etwas anderes ist als Ruhe. Durchwander seine Schöpfung und lausche dem ganz individuellem und einzigartigem Reden mit ihm und dir. Bade dich im Herzen der Vaterliebe Gottes und lass dich durchfluten mit der Wärme seiner Liebe und lass vielleicht sogar dieses eine Buch liegen 🙂

    Jedem Pastor wünsche ich das, der sich hier so tummelt, weil ihr Vollzeitler habt einen sauschweren und verantwortungsvollen Job und wir brauchen euch.

    … und bring uns den Frühling mit, von der Insel, die ich landschaftlich so liebe.

  2. @sabina: da magst du Recht haben. Und auf der Rückfahrt habe ich nach einer Stunde schon zu viel gehabt und abgeschaltet…;-) – langsam merke ich, wann ich mehr stopfe als ich verdauen kann (in welchem Buch habe ich das noch gleich geschr… äh, gelesen?). Und ganz ehrlich: ich habe auch die Hinfahrt eher amüsiert zur Kenntnis genommen. Hatte gute Gespräche und spürte Gelassenheit… nur wenn jemand noch mal sagt: senkju for trafelling… dann werde ich zum Tier!

  3. Schönen Urlaub und erhol dich gut! Was zum lachen: ein Kollege fährt auch jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit. Am Rosenmontag wurden sie vor der Endstation mit fröhlicher Zirkusmusik „geweckt“ und ein offensichtlich überaus gut gelaunter Schaffner verabschiedete sich mit fröhlichen Worten von den Gästen. Schlußsatz war nicht „senkju for …“ sondern: „Und an die lieben Kinder: bitte vergesst Euren Turnbeutel nicht!“.

    An diesem Morgen sind alle mit einem Lächeln ausgestiegen (mein Kollege lächelte Mittags immer noch 🙂 )

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