Stärke deinen Glauben – vereinfache dein Leben

„Dem Überflüssigen nachlaufen heisst das Wesentliche zu verpassen!“ (Jules Saliège)

Ein einfacher Satz – so wahr. Wir stehen in der Verantwortung für unser ganzes Leben. Was denken, tun wir Überflüssiges? Das so über-flüssig ist, dass es uns sowieso zwischen den Fingern verrinnt… und trotzdem rennen wir ihm nach.

Wie sinnlos und teflon-haftig sind viele Fernsehsendungen – sie haften nicht in unserer Seele. Wie hohl ist es eigentlich, sich um Dinge zu sorgen, die wir nicht ändern können? Oder die in 2 Jahren keinerlei Relevanz mehr haben? Wie viel Energie steckt in der richtigen Auswahl von Produkten im Überangebot einer degenerierten Gesellschaft der 100 Joghurtsorten? Wie viele großartige Konzepte für das geistliche Leben privat und in der Gemeinde haben eine Halbwertzeit von nur wenigen Jahren – und trotzdem investieren wir viel Zeit… und Kraft…?

Es ist unsere geistliche Verantwortung, auszusortieren. Die Musik auszumachen, wenn sie uns im Hintergrund zumüllt. Eine Sendung auszuschalten, die uns NUR unterhält und sich statt dessen mit einem Menschen zu unterhalten. Sich zügig für einen Joghurt zu entscheiden mit dem Risiko, nicht den besten oder billigsten gefunden zu haben. Sich einer Gedankenschleife zu verweigern, die um ein irrelevantes Problem kreist, das sich nur im akuten Augenblick in der Vordergrund gedrängt hat. Zu entsorgen, zu vereinfachen, sich für ein Hobby zu entscheiden und nicht 6 Hobbys halbherzig zu erledigen.

Diese Arbeit klingt nicht geistlich – sie ist es aber hochgradig. Denn wo Raum entsteht, entsteht er für Gott. Woran hängt dein Herz? Vordergründig an Gott. Das nehme ich dir ab. Mir auch. In der Lebenspraxis schwingt sich das Herz von Schilfrohr zu Schilfrohr und schwingt im Wind der Objekte, die um Aufmerksamkeit buhlen. So entsteht ein zunehmendes Gefühl des Verlorenseins. Sei in der Gegenwart Gottes. Reduziere. Vereinfache. Relativiere Nebensächliches und Dringliches zugunsten des Wichtigen. Und Gott wird reden.

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7 Antworten zu “Stärke deinen Glauben – vereinfache dein Leben

  1. Hallo Bruder,

    mir stellen sich grade wiedermal sämtliche Nackenhaare – echt!!

    Habe näml. letzten Sonntag in Köln ein Wort bekommen:
    „Schafft Raum für die Liebe Gottes!“

    Segenregen

  2. Das trifft bei mir auch voll ins Schwarze. Ich habe mich in der letzten Woche von ein paar Newslettern verabschiedet, die meinen Posteingang immer überfließen ließen. Und es gibt da noch einiges Andere, was ich vereinfachen könnte und sollte. Doch so oft denke ich, ich verpasse was, wenn ich nicht alles lese, angucke… Aber ich kann sowieso nicht alles mitkriegen. Also warum nicht irgendwo mutig einen Schnitt machen?

    Grüße!
    Christiane

  3. Pingback: Über Bord werfen « sabina online·

  4. Ja ich habe da auch Verbindungen gesehen. Denke auch über das Abwerfen nach. Mit meinem Hunde- und Pferdehobby, das Eine reicht mir total. So vielschichtig könnte ich gar nicht sein. Gut, daß Gott in der Schöpfung spürbar und zu begreifen ist, sonst wäre ER so fern für mich.

  5. Hm.. aber wenn die 6 Hobbies Spaß machen *^^*/

    Nein, nein bin schon Deiner Meinung – grundsätzlich.
    Aber es reizt halt, machnes mehr zu tun =)

    LG, peace out!

    Br. Manfred.

  6. Dann tu es doch einfach lieber Manfred! Ist doch toll, wenn Gott bei Dir die Vielseitigkeit so ausgeprägt hat. Mir ist dazu noch eingefallen, daß mal ein Pastor im Evangeliumsrundfunk gesagt hat:“ Nur ein fahrendes Auto kann man lenken.“ Sehe das so, daß Gott wohlwollend über unsere Hobbys, unser Tun wacht und gegebenenfalls eingreift und unsere Aktivitäten stoppt, wenn es Ihm nicht gefällt.

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