Tanz mit der Hoffnung

384718196_8c4165f48b_m„Hoffnung ist, die Melodie der Zukunft zu hören. Glaube ist, zu ihr zu tanzen!“ (Rubem Alves, brasilianischer Pädagoge und Theologe, geb. 1933)

In einer Zeit, in der die „Generation prekär“ relativ illusions- und perspektivlos in die Zukunft schaut. In der sich die Ü35 in ihren Kokon zurückziehen und den Besitzstand wahren (nur kein Risiko!), in einer solchen Zeit von Hoffnung zu reden, ist vielleicht das radikalste, was man tun kann…

Sich nicht von diesem klebrigen, grauen, trübsinnigen Schleim, der in Deutschland immer wieder herum wabert, ergreifen zu lassen  – das ist die erste Herausforderung. Die lebendige Hoffnung in die heutige Zeit zu übersetzen und neue Worte, neue Bilder zu finden – das ist die zweite Herausforderung. Diese neuen Bilder soweit in das eigene Herz und die Hände bzw. Füße zu bekommen, dass man zu dieser Hoffnung tanzt – das ist der Traum.

Wagen wir wieder zu träumen? Die Menschen träumen nicht mehr. Wie sollte man auch ohne Hoffnung und voller Unsicherheit träumen? Wir müssen es ihnen wieder beibringen. Let’s dance!

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3 Antworten zu “Tanz mit der Hoffnung

  1. Das erlebe ich auch in meinem Umfeld, man ist nur realistisch. Ich denke nach dem Tod von unseren Hund, wie er so war und träüme wieder einen neuen Hund haben zu wollen. Es wird wohl meinem Mann zu Liebe beim Träümen erst einmal bleiben müssen. Und überhaupt Träümen muß sein, auch wenn die Lehrer mir dafür früher oft Strafarbeiten aufgaben.

  2. Das gestohlene Lachen!

    Ein Buch, wie ein fröhlicher Junge mit dem Versucher in Verbindung kommt. Die Vesuchung ist das Geld. Und der Weg ist das Pferderennen.
    Der fröhliche Junge verliert sein Lachen. Das Happy End, als das Lachen wieder über den Versucher siegt.

    Auch ich war ein fröhlicher Junge. Leider wurde ich in meiner Pubertätszeit nervlich krank. Und das ist bis heute so geblieben. Die Diagnose: schizophrän. Langsam finde ich mein Lachen wieder. Ich hüte mich vor Hektik, lasse alles langsam angehen. Genieße das Leben! Fühle mich eigentlich gar nicht krank. Trotzdem muß ich meine tgl. Medizin schlucken.

    Unter der Herrschaft JESU wird auch bei mir der Versucher besiegt!
    „HERR, was willst DU ,daß ich tun soll?“ Jeder neue Tag bietet neue Möglichkeiten. „Kaufet die Zeit aus, denn es ist böse Zeit!“ Noch ist Gnadenzeit. Doch einmal kann es „zu spät“ sein. Jetzt sollten wir uns mit GOTT-es Wort beschäftigen, um es gleichsam zu „speichern“! Dann sollten wir auch die Versammlungen nicht versäumen. Und im Gebet sollten wir beständig sein.

    GOTT will, daß wir glücklich sind. Sicher hat auch JESUS zu Lebzeiten gelacht u. war ein fröhlicher Mensch! Darum: „Freuet Euch allewege u. abermals sage ich. Freuet euch! Der HERR ist nahe!“

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