Ist der Teufel an allem schuld? Was ist mit Depression und Verletzungen?

Je nach theologischer Ausrichtung ist der Teufel eine Person, die nicht existiert, zu vernachlässigen ist bzw. nicht existieren darf, weil man sich damit eines veralteten Weltbildes schuldig macht. Oder auf der anderen Seite wird der Teufel quasi immer am Werk gesehen. Ich stolpere über alte Verletzungen in meinem Herzen – der Teufel muss am Werk sein. Ich werde versucht zu einer alten Lieblingssünde – hey, der Teufel ist auf Achse! Beide Seiten sind schief, obwohl natürlich die zweite näher an der Wahrheit ist – sage ich jetzt mal so, die erste tut sich selbst überhaupt keinen Gefallen, denn die Leute spüren das Böse in der Welt.

Doch man tut sich mit dem allzu leichten Führen des Teufels im Munde ebenso keinen Gefallen, denn biblisch ist das Bild wohl komplexer. Wir werden versucht, bzw. erprobt (was im Griechischen das gleiche Wort ist) vom:

  • Teufel
  • von der Welt (hier im abwertenden Sinne als altes ungöttliches System mit falschen Schwerpunkten)
  • eigenen Fleisch (denn obwohl der neue Mensch bereits geschaffen ist und eine neue Kreatur da ist, laufen wir noch in alten Schienen und leben zu oft aus den alten Reaktionsmustern und Prioritäten heraus)

Hier ist Jakobus 1,14 zu nennen: es ist die eigene Begehrlichkeit, die zur Sünde verführt und wir haben keine Entschuldigung (hier Richtung Gott – denn der kann nicht versuchen, aber genauso wenig wie in Richtung Teufel oder Welt). Sprich: ich würde den Teufel sparsam als Versucher verwenden. Denn dieser ist ein Geschöpf und nicht auf Augenhöhe mit Gott. Er ist nicht überall auf der Welt gleichzeitig gegenwärtig (sonst würde er nicht wie ein Raubtier umherstreifen!) und deswegen kann er schon rein physikalisch nicht hinter jedem Lebensproblem stehen. Er ist bereits besiegt und nichts (!), was er tut, tut er ohne vorherige Einwilligung Gottes. Ansonsten müssten wir davon ausgehen, dass der Sieg Christi nicht vollständig ist und der Teufel immer noch im Leben eines Christen machen kann, was er will. Deswegen kann Erprobung und Versuchung als Freude betrachtet werden (so die Forderung des NT) – weil Gott es in unserem Leben zulässt und uns so reifen lassen will. Eine Ehre!

Als nächstes kommt die spannende Frage in den Blick: was sollen und müssen wir als Versuchung betrachten? Mir scheint es manchmal so zu sein, als wird in unseren Breiten zu sehr vom Wohlfühlgedanken ausgegangen und so schnell etwas als „mit Christus eigentlich gestorben“ betrachtet, obwohl es schlicht zum Leben in der Welt (aber nicht von der Welt!) dazu gehört. Was ist z.B. mit den eigenen Verletzungen und Wunden, die das Leben geschlagen hat? Sind die weg? Sind die Fleisch? Manche scheinen das zu vertreten und ich sage ein deutliches NEIN! Diese Sichtweise belastet und verletzt Menschen (eigentlich solltest du nicht mehr depressiv sein – hey, du bist doch eine neue Kreatur!) und geht einen einseitigen via triumphalis – wogegen unser Herr einen via crucis gegangen sind, stehen wir über ihm? NEIN! Wir leben eindeutig im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Polen (eben nicht von der Welt, aber in der Welt!).

Selbst der auferstandene Leib Christi trug als Erkennungsmerkmal die alten Wundmale (!). Gott verwandelt Tränen in Diamanten (wir kommen mit verheulten und nassen Gesichtern in die Ewigkeit, wenn wir die Bibel ernst nehmen!!), Wunden machen stärker als je zuvor! Gott benutzt das Schwere unseres Lebens, damit wir wachsen und stärker im Geist werden. Dazu führt er uns – wenn wir ihn lassen – ganz zart und doch direkt durch unser Dunkel hindurch. Manche Schicht muss zerbröseln, muss geheilt werden und angerührt werden, weil sie sich so eingebrannt hatte in unserer Seele. Wenn das geschieht und es geschieht durch den Geist – dann kann unser Geist umso besser die Seele in eine Richtung prägen, die Freude macht, die geist-reich ist!

Es hat also meines Erachtens keinen Sinn, bei einer Depression den Sieg zu proklamieren und zu behaupten: da ist ja gar nichts! Gerade so entsteht ja Depression – durch Unterdrückung von Gefühlen, durch innere Verletzung. Eine solche Spiritualität machte krank! Stattdessen dürfen wir zu den Wunden stehen und sie sogar als Zeichen unserer Person tragen (Jesus hatte wie gesagt auch keinen makellosen (nach unseren Maßstäben!) Auferstehungsleib)! Aber nicht als Opfer, dass diese Verletzungen einfach blind akzeptiert und sie als Entschuldigung vorträgt – sondern die Wunden als Aufgabe sieht, die Gott stellt. Die uns weiter in die Tiefe der Beziehung zu ihm hinein führt. Tränen sind oft ein guter Weg der Spiritualität! (Genau wie Fest und Freude!)

Kurz: natürlich mag es Situationen geben, in denen Persönlichkeitsschichten auftauchen, die bereits solide bearbeitet und bewusst unter das Kreuz gebracht sind, wo Gott heilsam eingegriffen hat – wenn sie dann wieder in die alte Spur rutschen wollen, dann dürfen wir uns getrost auf die Heilung berufen und diese Regungen verweisen! Aber nutzen wir diese Gelegenheit nicht vorschnell, um dem manchmal schmerzhaften Weg des Zerbruchs und der Heilung aus dem Wege zu gehen! Es gibt – das bestätigen alle großen Lehrer der Kirchengeschichte – keine geistliche Abkürzung! Und dann ist nicht der Teufel schuld, nicht wir, nicht die Welt – sondern Gott weist uns sanft auf einen Raum in unserem Lebenshaus hin, den er bereits liebevoll und mächtig unter seine Vergebung gestellt hat – den wir aber noch verschlossen halten, aus Angst, aus Panik, aus Trauer, aus traumatischer Verletzung heraus. Gott ist so gut! Er arbeitet mit uns – und nicht an uns vorbei!

Nichts geschieht einfach so. Nichts geht an Gott vorbei. Gott hat es gegeben und er kann es auch nehmen. Und die geheilten Verletzten sollen – so Paulus – andere in dem trösten, wo sie selbst verletzt waren. Wunden werden zu Gaben und zu Aufgaben! Wie groß ist unser Gott!

Ich verabschiede mich in den Urlaub. Ab dem 4.7. wird die Kommentarfunktion de-aktiviert für drei Wochen. Dann treibe ich mich in Cuxhaven herum. Gott ist an der Arbeit.

Und passend zum Thema weise ich auf ein wunderschönes Lied und Video hin – gefunden beim curioustraveller Rolf….

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21 Antworten zu “Ist der Teufel an allem schuld? Was ist mit Depression und Verletzungen?

  1. Es ist sicher richtig, dass man nicht alles, was sozusagen im Leben (vermeintlich) schief läuft, dem Teufel „anlasten“ kann. Es kann zum Beispiel auch sein, dass wir bei einer bestimmten Sache lieber unseren eigenen Willen durchsetzen wollen als auf Gott zu hören. Wenn wir dann vor die Wand knallen, war das nicht der Teufel, sondern unsere eigene Sturheit 😉

    Im Fall von Depressionen würde ich das allerdings differenzierter sehen. Denn wenn man es richtig bedenkt, sind Depressionen ja häufig Lügen, denn sie treffen sehr oft Menschen, die objektiv gesehen eigentlich keinen Grund zur Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit hätten. Wenn jemand einen geliebten Menschen verloren oder mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat und deshalb in eine Depression verfällt, ist das irgendwie natürlich. Außerdem gibt es verschiedene körperliche Ursachen für Depressionen. Aber warum sollte jemand, der diesbezüglich gesund ist und auch sonst recht zufrieden sein kann (auch seiner eigenen Ansicht nach) in eine Depression verfallen? In so einem Fall ist die Depression definitiv eine Lüge, denn sie gaukelt dem Betroffenen vor, dass sein Leben ein großes schwarzes Loch und im Grunde nicht lebenswert wäre, obwohl dieser Mensch vom Verstand her und auch, wenn er gerade keinen Depressionsschub hat, genau weiß, dass das Gegenteil der Fall ist! Woher kommt also diese Depression / Lüge?

  2. Hallo Wegbegleiter, du machst deinem Namen mal wieder alle Ehre *staun*
    Gerade das Thema Depression, Verletzungen etc. passt gerade zu Dingen, die hier im RL auch aktuell sind. Gott hat auch mir manchen verbarrikadierten Raum gezeigt – und um im Bild zu bleiben gezeigt, wo ich den Schlüssel dieser Tür versteckt hielt. Eine Tür – so merke ich für mich gerade kann Vergebung heißen: aber bitte nicht vorschnell. Manchmal muß man erstmal in der Wartehalle des Leides stehen bleiben und erkennen, was / weshalb / warum mich verletzt hat. Und dann wieder sehe ich (wie du auch schreibst) Optionen, wo man durch die eigenen Wunden anderen helfen kann, die ähnliche Wunden haben. Aber dafür müssen die eigenen Wunden erst ausgeheilt sein – und wann das ist, daß weiß Daddy manchmal besser als wir 😉

    schönen Urlaub lieber Wegbegleiter

    shasta-cor

  3. … gehaltvoll … muss ich mir noch mal langsamer anschauen. Ich wünsche dir einen schönen Urlaub … aber das weißt du ja 😉

  4. @Barbara; nun müssen wir hier nicht ausführlich auf Depressionen eingehen – das ist ja nicht der primäre Fokus. Natürlich hat Depression auch organische Ursachen, aber eben auch seelische. Und die haben oft mit solchen Mustern wie Perfektionismus, Leistungsdenken, Unterdrücken der Gefühle zu tun… und das kommt ja woher. Von nix kommt nix. Meist stecken Verletzungen und Prägungen dahinter. Und daran seelsorgerisch zu arbeiten plus parallel ggf. Unterstützung durch Medis – kann helfen.

    „Aber warum sollte jemand, der diesbezüglich gesund ist und auch sonst recht zufrieden sein kann (auch seiner eigenen Ansicht nach) in eine Depression verfallen?“ – eben das passiert selten. Meist steht ja eine Geschichte dahinter und eine Grundkonstitution.
    Aber so etwas kann ja auch zum Beispiel im Rahmen einer Midlife Crisis hochkommen – und auch dann würde ich es nicht sofort auf den Teufel schieben, denn die MC ist eine Aufgabe, sich zu besinnen und zu orientieren. Und manchmal zerbricht auch in der Lebensmitte etwas und man stellt fest, man hat nur prächtig funktioniert und unter all dem Zufriedensein steckt eine tiefe Verletzung…

    Es gibt nicht DIE Antwort. Nur: man sollte nicht vorschnell die geistliche Abkürzung gehen, das kann man denke ich schon sagen. Und nun nagelt mich nicht auf die Depri fest – ich habe selbst solide Erfahrungen damit und kann auch hier und da helfen, habe aber sicherlich keine ausgewiesene Fachkompetenz…;-D

  5. Auch wenn du weiter oben so richtig schreibst, daß Depressionen hier nicht der Schwerpunkt sind: der Satz erinnert mich an ein Buch ich glaub von R. Ruthe über Typen und Temperamente (basierend auf den vier Grundformen der Angst). Er unterscheidet da vier Typen: schizoid & depressiv; zwanghaft & hysterisch. Der Wortzusammenhang Depression / depressiv lässt den Rückschluß zu, daß hier die größte Häufung des Risikos Depression liegen – interessanterweise wird der Temperamenttyp „schizoid“ aber so beschrieben, daß hier stark zwischen Dingen und Gefühl unterschieden wird – im Extremfall unterdrücken diese Menschen auch gerne lange Zeit (für sie häufig unbemerkt) ihre Gefühle. Sie waren dann zwar lange Zeit zufrieden aber haben ihren Mangel einfach selber nicht bemerkt / wahr haben wollen.

    Wie gesagt: nur so offtopic am Rande – und dennoch: ich schreibe nicht „just for fun“, es gibt Zusammenhänge mit meiner Wartehalle des Leides.

    Gruß

    shasta-cor

  6. @shasta-cor: danke für den weiter führenden Hinweis. Riemann (Grundformen der Angst) ist generell ein sehr hilfreiches Buch, um sich besser zu verstehen. Wie gut, dass man sich in der Wartehalle treffen darf! Segen dir!

  7. Hi Wegbegleiter,
    ja dieses Buch bzw. das hieraus entwickelte über Temperamente hat uns geholfen uns (gegenseitig) besser zu verstehen.
    Auch dir herzliche Segenswünsche.

    shasta-cor

  8. Nicht zum eigentlichen Thema, sondern nur zum letzten Absatz:

    man kann die Kommentare auch auf „moderiert“ stellen; dann erscheinen sie erst, wenn ein Moderator sie gesehen und für gut befunden hat, aber die Leser können weiterhin Kommentare schreiben.
    Das fände ich besser, als die Kommentare ganz zu sperren.

    Gesegnete Urlaubszeit!

  9. @Wolfram – diese Methode habe ich jetzt schon nach einigen negativen Erfahrungen mit dem kompletten Freischalten. Problem: ein Gast schreibt was uns sieht im Extremfall 3 Wochen lang nicht, dass sein Post veröffentlich wird. Und schreibt noch mal… und noch mal… habe ich jetzt schon manchmal, wenn ich einen Tag nicht da bin… mal schauen…

  10. Hallo Wegbegleiter,wie hast Du das gemeint,mit dem Raum,den wir verschlossen halten?
    Als relativ neuer Christ habe ich auch nicht Friede,Freude,Eierkuchen im Herz. Auch ich bin sehr verletzt worden und rappel mich langsam wieder hoch. Dank Gottes Hilfe und der meiner lieben Freundin.
    Schönen Urlaub,wünscht Dir
    Tim Tintenklecks

  11. Hi tintenklecks, schön, dass du da bist!: wir haben alle auch schmerzhafte Erfahrungen hinter uns. In der Kindheit, Schulzeit, whatever. Und gegen schmerzhafte Erfahrungen schützt man sich. Durch Wegsperren, aufbauen von Fassaden oder Mauern. Ein Kind versucht immer, sich vor weiteren schmerzhaften Erfahrungen zu schützen… und irgendwann ist man erwachsen und die Mauern sind immer noch da. Gott vergewaltigt aber keinen Menschen. Es stimmt: in uns hat etwas Neues begonnen, wir sind eine neue Schöpfung. Damit wir das aber überhaupt annehmen und ausleben können, ist es wichtig, Stück für Stück Gott in das Lebenshaus hineinzulassen und dort mit ihm und Seelsorgern, manchmal vielleicht sogar Therapeuten, die Mauern abzubauen und Licht hinein fallen zu lassen. Wenn dir zum Beispiel das Urvertrauen fehlt – dann bekommst du das nicht einfach geschenkt mit der Hinwendung zu Jesus – sondern er will deine Wunden heilen und dir Urvertrauen schenken. Das ist ein Heilungs und Heiligungsprozess, der an uns geschieht – wir müssen nur den Mut haben, ihn zuzulassen… gar nicht so einfach, wenn da Mauern sind, die genau das verhindern wollen… Segen dir!

  12. „Wunden werden zu Gaben und zu Aufgaben“ – als Zeichen der Liebe zu den Schwestern, zu den Brüdern. Zu denen, die sich nicht als solche empfinden, gar sich nicht mehr als solche empfinden können. Zu leugnen, daß Gott uns erziehen – in Wort und Tat heilen und heiligen – will (Tit 2, 12.13), bedeutete ja gerade, die krankmachende Werkgerechtigkeit gleichsam zur Hintertüre wieder hineinschleichen zu lassen, zumal Erziehung ein Prozeß ist, dem der des L e r n e n s korrespondiert – mithin der Anfang des Glaubens (vgl. Hebr 12, 2) das Ende dessen ist, was uns einstmals Stück um Stück tötete: Unser Dasein zum Tode. Ich schrieb „hineinschleichen“ – ja, Brüllen kann sehr leise sein…und je leiser, desto lauter sollten wir sagen, ja singen: NEIN! –

  13. Zum Thema Auslöser für Depression möchte ich noch einen Sonderfall benennen:

    Hochsensible Personen können eine übernommene Depression einer anderen Person spüren und unbewusst zu verarbeiten suchen. Weil das nicht die eigene Angelegenheit ist, kann sie nicht „behandelt“ werden, sondern muss als Fremddepression definiert und abgegeben werden. Diese Art kommt bei falschem Lastentragen vor.

    Shalom

  14. Liebe Christof,
    da gehen wir 2 ganz unterschiedliche Wege.
    Wenn wir 2 mal im Hmmel sind, werden wir uns besser verstehen.
    Vielleicht müßen wir dann beide weinen über Lügen die wir nicht haben ausräumen lassen.
    Bevor Du böse wirst- Vielleicht muß auch nur ich weinen. 😉

    Wir müßen beide den Weg gehen, den wir erkannt haben und darin treu sein.

    Ganz lieben Seegen auf deinem Weg

    Helmut

  15. @Helmut: was mich dabei immer seltsam stimmt ist, dass ich durchaus deine Betonung auch habe – aber erst nachdem (!) ich auch Verletzungen wahr genommen habe und Jesus heilende Kraft hinein sprechen konnte (weil er sich eben nicht aufdrängt). Ich will auch proklamieren – aber nicht als geistliche Abkürzung, denn sag mal einem Depressiven, er solle seine Gefühle negieren und immer schön positiv denken von Jesus her. Das mag hier und da helfen, aber du wirst oft fast schon klinische Zusammenbrüche erleben. Bei Christen. Warum, wenn es der einzig gehbare Weg Gottes ist?

    Andersherum scheinst du fast nichts mit meinem Weg anfangen zu können, obwohl dieser gut biblisch belegbar ist. Auf die Belege gehst du nie ein – das finde ich bedauerlich, aber irgendwie auch typisch. Was mich belegt, liebe ich, was nicht, wird geschlabbert, so halten es auch Leutchen aus der Glaubensbewegung (die ich in einzelnen Aspekten durchaus schätze), die einfach sagen können: lest die Briefe, die Evangelien sind nicht so wichtig. Tja… – kurz: da bist du inkonsequent oder musst klipp und klar sagen: ich wichte Bibelstellen und nehme sie eben nicht alle als Gottes Wort ernst. Ist der Teufel nun überall oder nicht? Trägt Jesus Wundmale oder nicht? etcetc….

  16. Im März dieses Jahres ist ein Eisbrecher durch mich durchgefahren, indem ich mich an das Gute meiner Vergangenheit erinnerte, in meinem Kopf und in meinen Erinnerungsstücken kramte – der Schmerz war krass, aber ebenso angenehm und heilsam. Seitdem ist noch einiges geschehen, aber die Stärke der Heilungsschmerzen hat nachgelassen.

  17. @wegbegleiter: auseinandersortieren: Beispiele: – wenn du unklar sehr bedrückt bist, dann kannst du gleich die Frage stellen: ist das meins oder nicht? Gott, was sagst du dazu? …………ist es nicht deins, dann geht es durch die Nachfrage meistens gleich ein Stück auf Abstand….und du kannst dann diese Art an den zurückgeben, dem ise gehört, damit er alle seine Anteile bei sich hat, damit sie alle behandelt werden können…und für ihn beten….
    -wenn du plötzlich aus einer guten Verfassung heraus emotional abstürzt, dann kannst du gleich abprüfen: woran und an wen habe ich gerade gedacht, mit wem rede ich gerade…..was hat mich gerade getroffen,verletzt,ist gelandet bei mir…
    – wenn du morgens gut aufwachst, noch einen Moment liegst und da kommt eine Schwere, die sich auf dich legt: die Last der Welt ist für Hochsensible spürbar…..im Gebet an Gott abgegeben: Er trägt uns alle und die Welt durch sein Wort….
    – wenn du in eine andere Stadt reist, in ein anderes Stadtviertel gehst, in ein anderes Land gehst …und plötzlich deine Laune und Zuversicht verlierst, spürst du die Depression dieser Örtlichkeit….

    Segen 🙂

  18. @deborah – Ich schließe mich Christofs Dank an! Verzeih´, wenn ich auf meinen letzten Kommentar zu Storchs wichtigem Text über das Gebet hinweise. Möglicherweise trägt mein Eintrag zumindest indirekt zum Thema etwas bei.

    @Christof & Egon – Ich spreche im Geiste oft mit Euch ;-).

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