Berührend: Von Schafen, Hunden und unserer Aufgabe für Gott

229819241_30cc157e52_mManchmal kommen einfach so geistliche Bilder. Gestern, WDR Aachen -Lokalzeit, ein Aachener Schäfer erzählt von seinen Erlebnissen mit seiner Herde… (sinngemäß nacherzählt):

Ja, nachts, wenn es kalt wird, dann können frisch geborene Lämmchen in 10 Minuten am Boden festfrieren und sterben. Letzten Winter hatten wir minus 18 Grad und ich hatte vergessen, dass ein Lämmchen kommen sollte. Das fiel mir erst wieder ein, als ich am Morgen zur Herde kam. Ich habe dann das Lämmchen gesucht und erst nicht gefunden und dann kam ich zu meinem Hütehund. Der hatte sich einfach nachts auf das frisch geborene Lämmchen drauf gelegt, es mit dem eigenen Körper warm gehalten bis zum Morgen und so gerettet!“

Was für ein Bild. Im Tiefsten ist das Seelsorge und auf Menschen ohne Jesus zugehen. Da sein und den anderen auffangen, warm halten, ein offenes Ohr haben, Blockaden zum Leben und Glauben erkennen und beseitigen…. mit EINEM Ziel: Dass der wahre Hirte kommt und das Lamm aufhebt. So dass es endgültig gerettet ist. Mich hat das bewegt…

(Anmerkung: deswegen muss man nicht Dominikaner-Mönch werden. Die „Hunde Gottes“ – (domini canes) heissen nicht aus wirklich freundlichen Gründen so….)

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11 Antworten zu “Berührend: Von Schafen, Hunden und unserer Aufgabe für Gott

  1. Es sind diese kleinen „Alltagsgeschichten“ aus denen wir so viel lernen können. Aber unser Gott ist ja auch ein ausgesprochener „Alltagsgott“ 😉
    Grüßle, Sec

  2. Dazu fällt mir spontan ein. ‚…mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück…‘ aus Jer. 29,11
    Ja, eine schöne, bewegende Geschichte.
    Seid behütet,
    herzlich Martharia

  3. In jüngeren Jahren hatte ich Schwierigkeiten damit, dass Jesus die Seinen mit Schafen verglich. Das hat sich mit der Zeit grundlegend gewandelt. Nicht die Schafe. ob dumm, ob klug, sind der Mittelpunkt, sondern der Hirte. Auch in dieser Geschichte sorgt sich der Hirte um das Neugeborene. – Ein Hund, der zu einer derartigen rettenden Tat fähig ist, ist eine Seltenheit. Wie steht es da um mich? Mische ich mich ein, wenn es ums Leben geht oder mische ich mich lieber nicht ein?

  4. Bilder sind immer doppeldeutig, so ist ja Jesus lustigerweise gleichzeitig die Tür und der Hirte…;-) und ich denke, wir sind manchmal Hirten (das Bild bekommen ja auch die Leiter im NT) manchmal Schafe und manchmal auch die Hunde – als Seelsorger, Leiter, Menschen mit offenem Ohr, Warmhalter… Hirten haben aber immer einen Oberhirten und Hunde dienen ihrem Herrn und gehorchen ihm – insofern finde ich das Bild sehr schön und biblisch, auch wenn dort Hunde nur als unreine Tiere vorkommen…

  5. Eine Geschichte, die mich sehr berührt.
    Den Gegenüber warm halten, bis der Hirte ihn findet…………..Klasse
    Mal Schaf sein zu dürfen und auch Hund sein……………gute Aussichten.

    Meine Beobachtung…….wir brauchen viel mehr Wärme und viel mehr Hunde.

    Meine Hoffnung…………entdecke den Hund in dir!! 😉

  6. Ok,danke-ich erlebe es gerade öfters, dass Jesus dazu sehr wohl auch Heiden benutzt, wenn es im Leib mal nicht so möglich ist – also (noch) kein Schaf, aber wer weiss…bis dahin, auf den Hund gekommen, tut auch gut, manchmal sogar besser als von Schafen und Hirten, leider traurig aber wahr.

  7. Der Hund hält warm, tun ja auch gute Geschwister in der Gemeinde. Leider ist die Vereinsamung in der Gesellschaft so groß, daß der Hund oft als Partner, Therapeut usw. einspringt. Ich habe echt erlebt, wie mein Hund eine grimmige alte Verwandte zum Reden und Lachen brachte.(Irrwisch ich denke schon wie ein Hund, hatte 20 Jahre immer Hunde, und jetzt geht das nicht mehr, leider!!!).

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