Bereichernd und motivierend: ein Besuch bei Christian A. Schwarz

Da war ich nun im hohen Norden, irgendwo bei Niebüll, unweit der dänischen Grenze, wo die Karnevalisten nicht Kamelle, sondern Knäcke werfen. Wenn es denn welche gäbe… warum? Für einen Besuch bei Christian A. Schwarz, den wohl meist gelesenen zeitgenössischen christlichen Autor.

Die 3 Farben deiner Gaben (früher Gabentest), der Liebe-Lern-Prozess, die natürliche Gemeindeentwicklung und ganz neu: die 3 Farben deiner Spiritualität, aber auch das wunderbare: „Anleitung für christliche Lebenskünstler“ sind Werke, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden und an die 2 Millionen mal verkauft wurden. Für AUFATMEN ist also nun ein Porträt dran von einem Mann, der in Deutschland nur spärlich auftritt und sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellt, im Ausland aber sehr  bekannt ist und gerade erst eine USA-Rundreise hinter sich hat…

Ausführliches dann im Artikel – hier nur, was mich unter anderem so fasziniert hat…:

  • die freundliche und vollkommen lockere Aufnahme in die Familie
  • Kommunikation auf Augenhöhe mit echtem Interesse
  • ein faszinierendes Arbeitszimmer voller inspirierender Atmosphäre
  • der Mut, sich jahrelang aufgrund einer Vision von Gott und damit verbunden hoher Verschuldung durchzubeißen, bis der Durchbruch da war
  • Schwarz verwendet ein Drittel seiner Zeit auf Sprachenlernen der obskursten Sprachen – denn dieses Lernen trainiere – so sagt er – dieselben Muskeln wie das Lernen neuer Formen von Spiritualität und erleichtert damit auch Wachstum im Glauben!
  • Wagner-Opern können auch eine geistliche Erfahrung sein…
  • Wachstum geschieht dadurch, dass man sich mit einer Spiritualität konfrontiert, die der eigenen entgegen gesetzt ist. Schwarz hat dafür 9 verschiedene Mentoren, mit denen er regelmäßig Videokonferenzen abhält und die ihn mit ihrer Art der Spiritualität konfrontieren – das hat ihn in die Tiefe geführt, aber auch einen weiten Horizont eröffnet…
  • und vieles mehr…

Alles in allem – trotz der langen Zugfahrt in überheizten und unpünktlichen Zügen (und nun einer heftigen Bronchitis): ein großartiges Erlebnis! Mehr dann im Artikel in AUFATMEN…

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34 Antworten zu “Bereichernd und motivierend: ein Besuch bei Christian A. Schwarz

  1. Das hört sich ja wirklich sehr interessant an – bis auf die Bronchitis 😦
    Freue mich auf die persönlichen Eindrücke in AUFATMEN von einem Mann, dessen Veröffentlichungen mich über die Jahre immer wieder inspiriert haben. Bei der NGE Beratertagung Anfang Februar in Fulda beschäftigten wir uns mit seiner neuen Veröffentlichung „Die 3 Farben deiner Spiritualität“ und wie wir in diesem Bereich persönlich und als Gemeinde für Wachstum bzw. Tiefgang sorgen können. Wie immer: inspirierend!
    Lieben Gruß und gute Besserung!

  2. gut, das du geschrieben hast, du warst mit der Bahn unterwegs … sonst hätte es Schelte gehagelt 😉

    unpünktliche Züge … im Moment ist es aber nicht einfach, sich hier irgendwie fortzubewegen, egal mit was …

  3. Lieber Wegi,
    kannst du hierzu Details nennen:

    „Schwarz hat dafür 9 verschiedene Mentoren, mit denen er regelmäßig Videokonferenzen abhält und die ihn mit ihrer Art der Spiritualität konfrontieren …“?

    David

  4. Schwarz unterscheidet in seinem hilfreichen Modell des Farbkompasses 9 verschiedene Grundtypen der Spiritualität – das eigene Wachstum in die Weite führt nun über die Beschäftigung mit dem gegenüberliegendem Typ, sprich: der Typ, der einem am entferntesten ist und einem vielleicht sogar fremd oder abwegig ist. Schau mal da: http://www.3colorsofyourspirituality.org/

    Schwarz hat sich einfach in allen 9 Bereichen extrem einseitige Menschen genommen und sich mit ihnen immer wieder unterhalten und so die eigene Spiritualität hinterfragen und erweitern lassen. Dieses mutual mentoring ist wahnsinnig effektiv und hilfreich, aber auch anstrengend, denn es konfrontiert mich mit meinen Schattenseiten in der Spiritualität.

  5. Danke! Das klingt ja gut. Aber als Christ z.B. Bibelzentriertheit als optionalen „geistlichen Stil“, parallel zu Emotionlität o.ä., zu bezeichnen, würde ja andeuten, dass man eventuell auch drauf verzichten könnte, wenn man anders „veranlagt“ ist. Oder habe ich das falsch verstanden?

  6. Wo siehst du denn Emotionalität als Stil in dem Kompass? – nee, es geht nur um Schwerpunkte und in einem angelegte Grundtendenzen, nicht um Festlegungen und das Ziel ist, in allen Bereichen nachzulegen. Wichtig ist: wir haben alle unseren Hauptzugang, das beschreibt ja auch schon Gary Thomas in „9 Wege, Gott zu lieben“.

  7. Ich verstehe. Aber mein Einwand ist noch nicht ganz aus der Welt. „enthusiastisch“, sinnlich“, eventuell „sakramental“, könnte man als persönliche charakterliche Dispositionen (variabel) bezeichnen, während „Bibelzentriertheit“ (und in dem Zusammenhang auch „Rechtgläubigkeit“) eine geistige Grundvoraussetzung für das christliche Menschen-, Welt- und Geschichtsbild und für das gesamte Glaubensleben darstellt.
    Das als auf einer Ebene liegend aufzuzählen, ist zumindest verwirrend.

  8. @David: lies einfach mal das Buch…;-) – dann brauche ich nicht alles zu erklären…;-D. Es gibt aber doch sicherlich eine Bibelzentriertheit (die vor allem einen Zugang über eine Beschäftigung mit Gottes Wort bekommt) und eine Bibelorientiertheit, die wohl jeder Christ in gewissem Maße haben muss! Wobei Christen – wenn man ehrlich ist – auch 1500 Jahre ohne ausgekommen sind (was schade war) und auch zu Paulus Zeiten längst nicht alle lesen konnten… es geht aber nicht um charakterliche Dispositionen. Schwarz hat zum Beispiel den sakramentalen Stil und hat ausgerechnet mit diesem als Theologe ernst gar nicht gerechnet. Wie gesagt: das Buch lohnt sich.

  9. Die beiden Auflistungen sind ja beinahe identisch (Zufall?)

    Gary Thomas fügt ja vorsorglich bei jedem Punkt noch die Gefahren hinzu.
    Ich persönlich sehe bei solchen Listen im Allgemeinen die Gefahr, dass man versucht ist, seine Mitmenschen durch ausgeprägtes Schubladendenken eventuell zu entmündigen und sich dank Insiderwissen in einer Position über ihnen zu sehen.

    Was die Zeit ohne Bibel betrifft – die nennt man ja nicht ohne Grund das finstere Mittelalter. Und lesen können allein langt ja auch nicht. Philippus fragte den Kämmerer: „Verstehst du auch, was du liest?“

    Vollmächtige Ausleger der Schrift sind heute wie damals gefragt.

  10. Ändert nix an der Tatsache, dass man sich auch vom verkündeten Wort ernähren kann – sonst hätte die ersten Christen keine Chance gehabt…;-)

    Wenn du Christian A. Schwarz kennen würdest und seine Bücher lesen würdest, dann kämest du gar nicht auf die Idee des Schubladendenkens und der Entmündigung, es gibt ja auch nie DEN Reintypen, sondern immer Mischformen insofern: beenden wir diese Diskussion, lies einfach mal selbst und dann reden wir weiter, ok? Es lohnt sich! Schwarz redet übrigens auch immer von Stärken und Schwächen und das heisst eben: da muss jeder nachlegen, um seine Schattenseiten zu entwickeln.

  11. Nur noch eine letzte Frage:
    Meinst du, Schwarz könnte mit seinem Inspirationsverständnis die drei Chicagoerklärungen zur biblischen Irrtumslosigkeit, Hermeneutik und Anwendung unterschreiben?

  12. Achnee, nicht die Diskussion! Darf man nur Autoren lesen, die irgendwelche Erklärungen unterschreiben? Ich halt von so was nichts. Prüfet alles und das Gute behaltet. Man kann jedes Buch lesen und mit biblisch geschultem Blick prüfen und davon profitieren. Ob nun jemand an die 7 Tage glaubt oder nicht, spielt für mich nicht die geringste Rolle. Zentral ist für mich: glaubt jemand an Tod und Auferstehung Jesu, und das nicht nur im dogmatischen Sinne (das auch), sondern gelebt und an sich heran gelassen.

  13. Lieber David – du versuchst mich nun in eine Diskussion über Hermeneutik zu verwickeln – no way! Ich unterschreibe keine Erklärungen, weil ich zu viele kenne, die so was vielleicht gerne und schnell unterschreiben würden und dabei harte Herzen haben – wie du oben schon sagtest: man kann alles richtig und dogmatisch korrekt lesen und dennoch nicht verstehen… bei allen Erklärungen: unsere Erkenntnis wird Stückwerk bleiben und deswegen bleibt alles dabei, dass wir die Bibel als Gottes Wort ernst nehmen ohne damit ein Inspirationsdogma zu zementieren (das die Bibel nicht beschreibt), für Gottes Geist offen sind, der uns die Schrift auslegt und nicht zuletzt für den Erkenntnisprozess der Gemeinschaft, denn deren Korrektur und Ergänzung benötigt jeder Christ. Ich bitte darum, dieses Thema hier nicht weiter zu vertiefen. Ich respektiere jeden, der so etwas wichtig findet wie Chicago – aber bitte: man darf hoffentlich auch Menschen in ihren Glaubensäußerungen ernst nehmen, die das nicht tun.

  14. Ja, sollte mich auch freuen!
    Im Übrigen ist die CE nichts anderes als eine Zusammenfassung und Neuformulierung der protestantischen Lehre vor dem Aufkommen der Bibelkritik, der ja C.A. Schwarz meines Wissens durchaus positiv zugeneigt ist.
    Daher ist kaum anzunehmen, dass er unterzeichnen würde.
    Das ist für ihn selbst o.k., hat allerdings natürlich den Nachteil, dass für ihn und seine Leser die Frage völlig undefiniert bleibt, was genau es bedeutet, dass die Bibel Gottes Wort ist, wie sie auszulegen ist und welches die Antworten der Bibel auf die Herausforderungen unserer Zeit sind.

  15. Nur zum Abschluss: da selbst unter den Unterzeichnern der Erklärung durchaus in zweitrangigen, aber wichtigen Fragen keine theologische Eindeutigkeit herrscht (und meines Erachtens auch nicht herrschen muss, da die Bibel keine Dogmatik ist), relativiert sich so etwas schnell. Wichtig ist für mich und für die Bibel: glaubt jemand an Jesus Christus, sein Erlösungswerk und seine Auferstehung, alles andere ist dann erst einmal zweitrangig. Nur so kann man unter verschiedenen Lehrmeinungen mit Respekt und gegenseitiger Wertschätzung miteinander auskommen – was leider nicht immer gelingt.

  16. Die Textausgabe der CE in Deutsch von Thomas Schirrmacher (Hg) enthält im 1. Anhang:

    Das Kapitel zur Irrtumslosigkeit der Schrift aus dem Westminster Bekenntnis (1648) einschließlich, und das ist interessant, der abgedruckten biblischen Belegstellen als Sammlung der wichtigsten Bibeltexte zur biblischen Irrtumslosigkeit.

    („Bibeltreue in der Offensive?!“ VKW, ISBN 978-3-938116-89-0)

  17. David :… Sammlung der wichtigsten Bibeltexte zur biblischen Irrtumslosigkeit.

    Willst du damit etwa sagen, die Inspirationslehre ist doch biblisch?

  18. Guten Morgen, Wegbegleiter,

    Ich habe inzwischen einiges gelesen und heute Nacht nachgedacht.
    Ich fasse kurz zusammen, stelle dann eine These auf und überlassse dir dann das letzte Wort (versprochen!) zur Widerlegung.
    Wenn Christian A. Schwarz (oder irgend jemand) keine klar formulierte Definition von der Inspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel, sowie von den Kriterien ihrer Auslegung hat und anerkennt, macht er zwangsläufig nicht die Bibel zum letzten Referenzpunkt seines Denkens und seiner Aussagen.
    Da hilft auch nicht der Verweis auf die letztlich alleinige Relevanz von Christus und seinem Heilshandeln; denn die Eckdaten zur Person und dem Heilshandeln Christi erfahren wir aus der Bibel.
    Wenn wir auch nur eine Handbreit („ein Jota“) der Bibel durch die Bibelkritik in Frage stellen, geben wir die Verlässlichkeit dieser Eckdaten preis.
    Jetzt die These: Wenn Schwarz (und ich fürchte, auch Gary Thomas) also nicht die Bibel als letzten Referenzpunkt ihres Denkens haben, haben sie einen anderen letzten Referenzpunkt. Ich nehme mal an, ihr eigenes Gutdünken.
    Das wird auch anhand seines Konzepts deutlich, denn die Bibel sagt zwar allerhand über die Dreieinigkeit Gottes, aber eine Art trinitarische Typifizierung spiritueller Grundmuster ist nicht sichtbar.
    Da kommt es auch gar nicht darauf an, ob die Konzepte hilfreich sind oder funktionieren, denn Nützlichkeit ist kein Kriterium für Wahrheit.
    Auch im Detail wird ohne exegetischen Hintergrund argumentiert. Wo wird z.B. anhand der Bibel deutlich, dass David ein enthusiastischer Feiertyp war und dadurch in Gefahr stand, Erfahrungen um ihrer selbst willen zu suchen (Thomas, Punkt 7)?
    Mit anderen Worten: Es tut mir Leid, ich kann nicht anders folgern, als dass sie sich diese Konzepte schlichtweg ausgedacht haben.

  19. Hi David,

    wenn ich deine Argumentation durchdenke, gibt es nur EINE richtige Theologie. Tja, was machen wir denn nun mit den vielen verschiedenen protestantischen Theologien, die es selbst im bibeltreuen Sektor gibt? Daraus folgt rein logisch eins: DAS kann es nicht sein. Denn sonst müssten sich alle Unterschreiber der CE vollkommen eins in allen theologischen und biblischen Fragen sein – sind sie nicht, sie fetzen sich vehement. Das aus dem Nichtanerkennen einer Schöpfung in 7 Tagen automatisch folgt, dass man die Bibel nicht ernst nimmt und somit auch nicht an die Auferstehung glauben kann (beliebte Argumentationsschiene) ist mit Verlaub Blödsinn und beruht auf einem Inspirationsverständnis, das die Schrift so nicht bietet. Und dann ein letztes: wir lesen alle historisch-kritisch – oder befolgst du den paulinischen BEFEHL zum Bruderkuss? Nö. Der ist kulturell relevant. Eben. Und dabei belassen wir es jetzt wirklich, ok?

  20. Lieber Christof, ja, das ist o.k.! Wenn es auch nicht deine stärkste Antwort ist, akzeptiere ich sie. Gruß (mit Bruderkuss), David

  21. wegbegleiter :
    befolgst du den paulinischen BEFEHL zum Bruderkuss? Nö. Der ist kulturell relevant.

    ungefähr so kulturrelativ wie die Aufforderung an Timotheus, etwas Wein in sein Wasser zu mixen. Die nehme ich auch sehr ernst.

  22. wegbegleiter :
    Das aus dem Nichtanerkennen einer Schöpfung in 7 Tagen automatisch folgt, dass man die Bibel nicht ernst nimmt …

    Es waren 6 Tage. Charly Brown von den Peanuts schaute mal gedankenverloren in den Nachthimmel und meinte: „Und das alles hat Gott in sechs Tagen erschaffen. Ich frag mich, warum er so lange gebraucht hat.“
    Nun, er hat sich Zeit gelassen.

  23. wegbegleiter :
    Ob nun jemand an die 7 Tage glaubt oder nicht, spielt für mich nicht die geringste Rolle. Zentral ist für mich: glaubt jemand an Tod und Auferstehung Jesu, und das nicht nur im dogmatischen Sinne (das auch), sondern gelebt und an sich heran gelassen.

    Aber wenn du an dem einen Punkt (Schöpfung) den realwissenschaftlichen Einwänden stattgigst, weshalb nicht an dem anderen (Auferstehung)? Auch die ist ja laut Biologie gar nicht möglich.
    Für Jesus und die Apostel, wenn man ihren Argumenten folgt, waren sowohl die Schöpfungsgeschichte, als auch Adam& Eva, als auch Jona im Fisch, die Teilung des Roten Meeres, Hiob und alle Wunder des AT historisch.
    Wo bleibt denn hier da deine „jüdische Denke“?

  24. Lieber David, dazu nur ein kleiner Denkanstoß von mir – und nicht vom Wegbegleiter:

    Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist … euer Glaube vergeblich. (1Cor15, 14)

    Ich wüßte nicht, daß irgendwo zu lesen wäre, „Ist aber die Welt nicht in sechsmalvierundzwanzig Stunden erschaffen…“

    Mit anderen Worten: es gibt Kernaussagen in der Bibel, an denen der Glaube hängt und mit denen er steht und fällt. Und es gibt andere, die nicht heilsnotwendig sind. Ich brauche nicht die Sechstageschöpfung hochzuhalten, um für wichtig und unumstößlich zu halten, daß ER die Welt erschaffen hat und nicht ein evolutionärer Prozeß. Und da finde ich mich wohl in guter Gesellschaft der Apostel und Kirchenväter – immerhin finde ich in den altkirchlichen Bekenntnissen immer die Auferstehung Christi und die Auferstehung der Toten, aber nicht die Sechstageschöpfung…
    Nachdenklich macht mich auch, daß etwa die Synode von La Rochelle festgelegt hat, welche Bücher zur Bibel gehören (diejenigen, die evangelischerseits allgemein anerkannt werden), und dabei einige außenvorlassen, die für Petrus und Paulus ganz selbstverständlich „die Schrift“ ausmachten, wohingegen sie keine Evangelien kannten… (die sogenannten „apokryphen“ Schriften des AT wurden erst von den Reformatoren ausgesondert. Auf welcher Basis haben sie festgelegt, welche biblischen Schriften inspiriert sind und welche nicht?)

  25. Wolfram :
    – immerhin finde ich in den altkirchlichen Bekenntnissen immer die Auferstehung Christi und die Auferstehung der Toten, aber nicht die Sechstageschöpfung…

    Lieber Wolfram,
    Da auch die Irrtümer sich ändern und immer zahlreicher und verführerischer werden, werden auch die Glaubensbekenntnisse immer länger:
    Das Apostolische ist länger als das Altrömische, und das Nicänische länger als das Apostolische.
    Im 4. Jhd. war die Auferstehung von den Toten angefochten, die 6 Tage jedoch noch nicht, im 16. Jhd. vielleicht schon eher, und so folmuliert das Westminster Bekenntnis in 4.1:

    „Dies alles, sowohl das Sichtbare als auch das Unsichtbare, entstand in dem Zeitraum von sechs Tagen und war sehr gut.“

  26. Hallo Titus (falls du Titus bist und nicht David) – warum gibst du bei deiner mail-Adresse info@arche-gemeinde.de an? Bist du der Administrator dieser Adresse? Dann würde ich das gerne überprüfen. Bitte nur reale Adressen angeben (die ich dann ggf. auch überprüfen werde) und keine fremdeingesetzten Adressen, die einem nicht gehören – das ist unanständig und nicht legitim.

    Und achja: der Glaube hängt weiterhin noch an Christus und nicht an 6 Tagen. In der Ewigkeit wird man keine Dokumente verlangen – sondern nur eins: die Beziehung zu Jesus. Und jetzt bitte back to the topic – hier geht es NICHT um Schriftverständnis.

  27. Die Frage ist dabei, für welche Kirchen und Gemeinschaften das Westminster-Bekenntnis überhaupt Gültigkeit hat… im Gegensatz zu den altkirchlichen, die die Christenheit einen.

    Zurück zum Thema: mangels Englischkenntnissen habe ich mich nicht durch die neun spirituellen Grundtypen hindurchgelesen; wenn es um „neun Grundtypen“ geht, denke ich aber zuerst an das Modell des Enneagramms, wo allerdings Grundtypen menschlicher Charaktere beschrieben werden… dieses Modell ist auch in christlichen Kreisen recht angesehen. Darum meine Frage: gibt es da möglicherweise Zusammenhänge?

  28. @Wolfram: ja, danke, zurück zum Thema. Das Enneagramm kenne ich sehr gut und es wäre spannend, nach den Zusammenhängen zu suchen, aber ich denke eher, es sind ergänzende Modelle, denn ich kriege sie so noch nicht zusammen. Kann aber sein, dass das möglich ist, das ist ja auch schon von katholischer Seite versucht worden mit dem lesenswerten Buch Enneagramm und Gebet (leider nur antiquarisch: Autoren Barbara Metz und John Burchill). Ich bin ein 1er, aber habe spirituelle Schwerpunkte, die ich nun nicht typisch Einser fände. Tja… kann man aber weiter denke…

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