Zum meditativen Grinsen: Curling

Gestern Abend erlebt – heute der geniale Kommentar von Stefan Niggemeier in der Frankfurter Allg. Sonntagszeitung (21.2./ Seite 30):

„Von mir aus könnte ewig so weiter gehen mit diesem Olympia. Ungefähr immer, wenn ich gucke, läuft Curling, eine Sportart, die von den Kommentatoren reflexartig „Schach auf Eis“ genannt wird, obwohl ich „Mühle auf Haschisch“ treffender fände. Die hypnotische Wirkung als Fernsehsendung, gerade in der Dämmerphase kurz vor dem Einschlafen, liegt irgendwo zwischen den „schönsten Bahnstrecken der Welt“ (…) und einer Live-Übertragung vom Trocknen frisch aufgetragener Farbe, und ich meine das positiv.“

Stimmt. Ersatzweise schafft das auch Snooker auf Eurosport. Brilliant kommentiert und ähnlich kontemplativ wie Curling, dazu britisch. Am besten ab 23 Uhr. Und dann schlafen gehen. Gaaaanz ruhig….

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2 Antworten zu “Zum meditativen Grinsen: Curling

  1. Mein Mann liebt es, Curling anzuschauen. Er findet es – ich staune immer – SPANNEND! Auf mich hat es aber auch eher eine einschläfernde Wirkung …

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