Erlebt: Zwischen Heilung durch Gebet und Bitte um Gebet

Liebe Leute, das sind spannende Zeiten. Mal so ganz persönlich gesprochen. Hier in der Gemeinde passiert eine Menge Tolles – aber die Anfechtungen steigen auch parallel an. Keine großen Dinge – eher die kleinen Füchse, die den Weinberg unterminieren… aber deswegen umso subtiler und gefährlicher sind als der große Angriff mit Trara! (Klagelieder 5, 17-18: Deswegen ist unser Herz krank geworden; wegen dieser Dinge sind unsere Augen verdunkelt, wegen des Berges Zion, der verödet ist; Füchse streifen auf ihm umher).

Gestern hatte Isa (was da mein holdes Weib ist…;-) ziemliche Krämpfe im Verdauungstrakt, sie krümmte sich auf dem Bett, weinte, ich hielt recht hilflos (so sind Männer, die gerne lösungsorientiert arbeiten in solchen Lagen) ihre Hand. Irgendwann habe ich mich nach innen zurückgezogen (in der Geist) und habe still gebetet, habe schlicht und einfach im Namen Jesu die Krämpfe in ihre Schranken gewiesen und raus geworfen. In dem Moment, an dem ich lautlos Amen sagte, entspannte sich Isa und es war gut. Ganz alltäglich sowas, trotzdem toll. Funktioniert aber nicht immer – geht ja aber auch nicht ums „Funktionieren„.

Parallel meine eigene Situation: seit 20 Jahren habe ich mit Neurodermitis keine Probleme mehr, seit knapp zwei Wochen ist sie wieder da. Juckreiz, Bläschen, ich kann manchmal nachts nicht schlafen vor Jucken, verstärkt durch Stress und Belastung am absoluten Limit – man fühlt sich halt nicht wohl in der Haut in solchen Situationen und der Körper drückt diese Not aus. Asthma seit einem Jahr… nun wieder verstärkt Reaktionen auf Nahrungsmittel… schlechtes Schlafen… alles nicht gut. Ich bete um Heilung. Ich freue mich über dein Gebet.

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17 Antworten zu “Erlebt: Zwischen Heilung durch Gebet und Bitte um Gebet

  1. „HERR, hilf den Kranken! Du willst nicht unser Leid, sondern unser Glück! Du gebietest sogar, dass wir uns „freuen sollen!“ Wir sollen glücklich sein.

    Sei mit allen, die ans Bett gefesselt sind, sei es Zuhause oder im Krankenhaus. Gib gute Pfleger u. Árzte!

    Gib den Árzten Weisheit, die richtige Medizin zu verschreiben. Danke, dass wir heutzutage die Möglichkeit haben, mittels Medizin Kranke zu heilen.

    Auch ich muß sehr viel Medizin schlucken und das bis an mein Lebensende, ohne Medizin kann ich nicht leben. Gut, dass es diese Medizin gibt.

    Bewahre alle Verkehrsteilnehmer, damit die Unfälle abnehmen. Die Straße ist ja gleichsam ein „Schlachtfeld!“

    Bewahre uns aber auch vor Epidemien. Danke, dass wir gesund sein dürfen!

    Bewahre auch alle, die gerade in den Urlaub fahren. Verdirb ihnen nicht den Urlaub durch einen Unfall. Laß sie zur Ruhe kommen u. sich richtig erholen können, damit sie endlich einmal tun können, was ihnen gefällt!

    Bewahre weiterhin meine Familie. Sei mit ihnen im Gymnasium u. an der Uni. Bewahre auch Györgyi ( meine Frau ) damit sie in Ruhe einkaufen kann u. auch die offiziellen Dinge beim Bürgermeister-Amt verrichten.

    Danke für diesen Tag! Danke, dass mir der Einkauf gelungen ist. Danke, dass ich Zeit zum Computer habe! DIR sei Lob u. Preis! Auch im Alltag können wir „Gottesdienst feiern“, indem wir DEINEN Willen tun. Laß uns Zeugen DEINER Gnade sein.

    Wehre dem bösen Feind, dass er keinen Teil an uns habe!

    Danke, dass endlich Frühling ist u. wir auf Ostern zugehen! Schenke uns viel Freude! im Herzen u. miteinander.

    Laß uns erkennen, was wichtig oder unwichtig ist u. eines vom andern unterscheiden.

    Geh auch heute voran, dass wir DEINEN Fußtapfen folgen!“

  2. … eine sehr aufbauende Erfahrung für das eigene Glaubensleben und eine Liebesantwort Gottes „du bist mein Kind, ihr seid meine Kinder“. Wie fein 🙂

    Da fällt mir Pete Greig ein … das Erlebnis das ich dir gegenüber mal zitierte … zur Auferbauung des Glaubens. Gott kommt uns entgegen, Beziehung zu leben, aber es geht nicht ums „funktionieren“.
    Ich freue mich und Jesus wird weiter großes tun.
    Segen! Sabina.

  3. Hallo Wegbegleiter,

    das wird jetzt ein untypisches, da unbiblisches posting von mir, evtl. sogar offtopic, mit der Gefahr, dass ich in die Esoterikecke gestellt werde, mit der ich aber rein gar nichts zu tun habe.

    Vor ca. zwei Wochen kauften wir ein neues Telefon, ein DECT-schnurloses Funktelefon.
    Die Basisstation stand direkt an meinem Schreibtisch-Arbeitsplatz, an dem ich die meiste Zeit des Tages verbringe. Sofort, ohne das ich davon wußte, dass viele Personen mit diesen DECT-Telefonen Schwierigkeiten haben, bekam ich ständige Kopfschmerzen und ein Jucken/Pochen im linken Kopfbereich (der der Basisstation am nächsten war). Ein Freund wies mich dann darauf hin, dass es vll. an diesem neuen Telefon lag.

    Ich benutzte dann wieder versuchsweise mein olles Normalschnurtelefon und habe seitdem keine der obigen Symptome mehr. Direkt und sofort danach, alles weg!!

    Spätere Informationen im Internet förderten u.a. dies zutage:

    http://www.buergerwelle-schweiz.org/fileadmin/user_upload/buergerwelle-schweiz/Mobilfunk/Krank__durch__DECT_5.06.pdf

    Kein Grund für mich jetzt panisch im Strahlenschutz-Alu-Anzug rumzulaufen, aber trotzdem fühl ich mich jetzt wieder rundum wohl.
    Es kann auch durchaus das Telefon eines Nachbarn sein. Check das mal.

    Grüße
    tape

  4. *lol* sorry, aber du brauchst gerade Heilung von „Lass mich auch überall mit“

    Mk 6,31
    31 Und er sprach zu ihnen: Kommt, ihr selbst allein, an einen öden Ort und ruht ein wenig aus! Denn diejenigen, die kamen und gingen, waren viele, und sie fanden nicht einmal Zeit, um zu essen.

    Wie ist dein Pausenmanagemant? Daniel betete 3 x täglich….gute Medizin…

  5. Lieber Wegbegleiter,

    ich freue mcih mit dir, daß du so ein starkes Erleben mit uns teilst – und gleichzeitig wünsche ich auch dir Heilung. Im tippen von Gebeten bin ich leider nicht so gut aber beim tippen kann ich gut beten.

    Ich habe auch schon ähnliches wie du mit Isa erlebt. Da gibt es seit Monaten immer mal wieder „rein zufällig“ ein typisches Problem. Irgendwann fiel mir ein Zusammenhang auf. Eine Rückfrage ergab, daß der Zusammenhang stimmte. In ähnlicher Dreistheit (boldness würde hier besser passen) betete auch ich, daß dieser Zusammenhang des Mißerfolgs aufhört. Seitdem (und das ist jetzt schon Monate her) nicht mehr passiert.

    Und gleichzeitig kämpfe ich persönlich gerade gegen Auswirkungen der Füchse in meinem / unserem Leben. Dein Satz

    passt da gut – es geht objektiv nicht um große Dimensionen. Eher um eingeschlichene Unachtsamkeit, die zusätzlich aufgrund unterschiedlicher Prägungen zu lange unentdeckt blieben. Dies ist ein herausfordernder Veränderungsprozess.

  6. @dikosss: danke für Ps 113! Danken und Loben wendet nach oben – oder so ähnlich… jaha, in solchen Phasen zeigt sich, wie sehr man gelernt hat, auf sich selbst zu achten und gleichzeitig die Kraft Gottes zu empfangen, wo man selbst keine mehr hat…
    @tape: ach, an sowas ist durchaus was dran, gerade DECT Telefone haben es in sich. Aber ich habe leider nix verändert in den letzten Jahren und der Nachbar ist weit entfernt… danke trotzdem…
    @Deborah. Grmpf. Nach *lol* ist mir überhaupt nicht. Und mit dem Ratschlag: dreimal täglich beten, naja… wenn es denn immer so einfach wäre.

  7. Hilf Herr Ruhe zu finden, Freiraum und Schutzraum um unbehelligt tun oder lassen zu können was gerade gut tut.
    Liebe Menschen um ein wahrhaft vertrauliches Gespräch führen zu können und um Freude zu teilen.
    Ich lege Dir, Herr, Christof und seine Lieben an’s Herz.

    Amen

  8. Hi, Wegbegleiter…du schreibst in deinem Beitrag selbst über deine Überlastungstendenz. Dein Körper sagt deutlich: Stopp!! Da kannst du nun ärgerlich sein oder nicht über meinen Beitrag. Es ist einfach so, dass viele sensible und engagierte Pastoren und Mitarbeiter dazu neigen, sich zu verausgaben und es selbst nicht merken.

    Das Danielprinzip wird sehr gerne von den Stille-Zeit-Häusern angeboten. Ich habe es in der Kommunität Gnadenthal/Hünfelden kennengelernt und als hilfreich empfunden, die Tageszeitengebete während der Schweigefreizeiten mitzumachen.

    Wenn Satan einen Diener Gottes nicht aufhalten kann, dann versucht er ihn zu treiben. 😉

    Segen 🙂

  9. Hi Deborah: Ich wunderte mich nur über das lol – denn lustig ist das wahrlich nicht. Ich habe ab Sonntag drei Tage Ruhe allein in Holland bewusst eingeplant, aber meine Erfahrung zeigt auch, dass diese Zeiten wichtig, aber nicht ausreichend sind. Die Problematik ist immer ein Amalgam aus verschiedenen Faktoren und sorry: bete mal mehr – das höre ich nicht zum ersten Mal und das kommt einem dann schon fast zynisch vor, wenn man bereits Lebensphasen hinter sich hat, in denen Nächte zu Gott geschrien wurde. Und auch: es gibt Phasen, da kann man sich rausnehmen und Phasen, da ist das fast unmöglich, einfach weil es Sachzwänge gibt. Sorry, ich weiß, dass du es gut meinst, aber manchmal fühlen sich kluge Ratschläge eben auch wie Schläge an.

  10. Hallo Wegbegleiter,

    es gibt Sachzwänge, die unüberwindbar zu sein scheinen. Dennoch, der alte Bundespräsindent Gustav Heinemann pflegte zu sagen: „Meine Herren, Zwagsläufigkeit ist eine atheistische Kategorie.“ Ich wünsche Dir, dass Du Gottes Sprengkraft erfährst, auch wenn sich die Worte gerade sehr leer anfüllen mögen.Selbst wenn es Situationen gibt, in denen nur noch ein verblasste Schatten eines verzweifelten Glaubens übrig bleibt, heißt es doch, dass es in genau diesen Situationen irgendwo einen Lichtstrahl geben muss – sonst gäbe es keinen Schatten mehr, sondern nur noch undurchdringliche Dunkelheit.Vielleicht hast Du die Kraft dem Lichtstrahl entgegen zu wandern. Wenn nicht, darfst Du darauf vertrauen, dass er Dich rechtzeitig erreicht.

  11. Hallo Wegi,

    das *lol* war auch nicht lustig gemeint, sondern überrascht. Und von „Bete mehr“ ist auch nicht die Rede. Das Schlüsselwort ist PAUSE. Kleine Pausen einbauen. Minutenpausen: z.B. eine Minuten eine Blüte betrachten; eine Minute bewusst ein Stück Apfel oder Banane essen; einmal Hände spannend strecken und die Schulterblätter hinten zusammenziehen-zwei Atemzüge lang die Spannung halten-loslassen-vllt noch einmal wiederholen (Progressive Muskelentspannung mitten im Gewühle); ein schönes Erlebnis in Gedanken abrufen und damit das Stresshhormonprogramm in die andere Richtung beeinflussen; sich gerade aufn Punkt vergeben, was man nicht verhindern konnte an Mißerfolg; ………. Das Ziel ist: raus aus dem Hamsterrad der Gedanken und des Rennens.

    Gerade für uns Hochsensible ist das voll wichtig.

    Vergib mir bitte, dass die Mißverständlichkeit meines Stoppschildes dir wehgetan hat.

    Mein persönliches Stoppschild kam damals mit einem Zusammengeschissenwerden („bin ich dir keinen ganzen Satz mehr wert?!“), weil ich keinen Satz mehr vollständig zusammenbrachte, den Rest dessen, was ich sagen wollte einfach vergessen hatte. Ich bin Gott sei Dank vor die Wand gelaufen, bevor ich bleibende Burnout-Schäden abbekommen hatte.

  12. Papa, ich bitte Dich, dass Du auch hier das Werk Satans vernichtest und Deine Herrlichkeit offen zur Schau stellst. Du bist in der Schwachheit mächtig, wo wir selbst unfähig sind, bist Du der, der Kraft gibt. Ich bitte Dich um Deine Worte, „Lass dir an meiner Gnade genügen. Nimm so viel du brauchst. Ich schenke dir den Becher Wein voll und gerne nach. Freu dich an mir, denn nur meine Freude ist ewig. Schau auf mich, denn von mir bekommst du Kraft so viel und wann immer du brauchst, nur nie im Voraus. Von mir bekommst du die Freude am Leben, an mir; denn ich bin die Auferstehung und das Leben. Ich liebe dich mit all meiner Liebe mit der ich dich je geliebt habe. Du bist mein geliebtes Kind. Lass dir an meiner Gnade genügen, ich ziehe den Pfahl aus deinem Fleisch.“ Ich danke dir Jesus, dass du Christof so unbeschreiblich liebst, dass du die Werke des Teufels zerstörst und für ihn Fürbitte tust, lass ihn die Fülle deines Geistes erfahren. Amen.

  13. Pingback: Wow – es funzt tatsächlich! « curious traveller·

  14. Guten Abend,

    was gibt es inzwischen über die Neurodermitis zu berichten?
    Ist sie noch ein wenig bei Dir geblieben – oder ist sie gegangen?

    Ein lieber Gruß
    Rosenherz

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