(Fast) sinnfreie, aber nette Spielerei: Wie siehst du in 20 Jahren aus?

Die Mönche haben eine geistliche Übung. Sie denken jeden Tag über den Tod nach. Morbide? Nein. Denn erst der Tod verleiht dem Leben Ernsthaftigkeit. Auch wenn für Christen der Tod keine Macht mehr hat, so gilt doch: Wer dem Tod aus dem Wege geht und diesen in die Nischen der Krankenhäuser und Altenheime verdrängt, der verliert die Chance, das Leben schätzen zu lernen. Wir benötigen den Schatten, um die Sonne wert zu schätzen. „Lehr uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!“ (Psalm 90)

Folgender Surftipp hilft bei der realistischen Selbsteinschätzung des Alterungsprozesses…

Menschen altern nach bestimmten Mustern. Die Haut wird schlaffer, das Bindegewebe verändert sich…  – das alles berücksichtigt die schöne Seite in20years (-> hier zu finden <-). Ein eigenes Foto hochladen und dann sich selbst um 20 Jahren optisch gealtert herunter laden.

Mein Foto kann ich keinem zumuten… ;-D – viel Spaß und ein bisschen Nachdenklichkeit bei diesem Experiment!

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4 Antworten zu “(Fast) sinnfreie, aber nette Spielerei: Wie siehst du in 20 Jahren aus?

  1. Was Pastoren alles so im Netz finden 🙂

    Mein Ergebnis: Die Falten verschlimmern sich nicht, das blonde Haar wird auch nicht grau. Ein wenig tiefe Schatten um die Augen, die ich durch Schlaf aber weg bekommen werde, die Lippen … naja, man muss ja auch nicht jeden Tag Brombeeren naschen und die fahle Haut … zum Glück haben wir Frauen ja das Make up. Ich glaub‘, ich werd mich gut halten 😉 Selbigen Test mit „nach 30 Jahren“: hab mich nicht getraut 😉

  2. Bei solchen Sachen wäre ich eher vorsichtig. Man überlässt denen ein eigenes Portraitfoto und man weiß nicht, was die damit anstellen und wie sie das vermarkten wollen.

  3. @Sabina: ach nee, nicht im Netz – war ein Surftipp in der Frankfurter Allg. Sonntagszeitung…;-)

    @Philip: ach deswegen tauchst du hier als Schaf auf…;-). Also: ich bin wahrlich pingelig, was sowas angeht, aber hier kann ich nun kein Risiko sehen. Es gibt keine Verknüpfung zu meinem Namen, höchstens zu meiner IP-Adresse und die wechselt dynamisch – nur der Staat könnte mit einigem Aufwand an den Menschen hinter der IP-Adresse. Außerdem: mein Bild ist auf der Gemeindehomepage, auf meinen Büchern… tja… dann doch lieber facebook bleiben lassen…;-) – die kriegen mich nicht!

  4. Pingback: Tweets that mention (Fast) sinnfreie, aber nette Spielerei: Wie siehst du in 20 Jahren aus? « Wegbegleiter – Fährtensucher – Wellenreiter -- Topsy.com·

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