Musik: Wie sie Brüste vergrößert, Heilung auslöst und Glauben vertieft

Nein, dies ist kein billiger Trick, um Leser auf das Blog zu locken. Es ist wahr…

Prof. Dr. Hideto Tomabechi hat einen Klingelton erfunden, der Frauen eine größere Oberweite verpasst. Für den 30-sekündigen Klingelton hat er Babylaute verwendet, die die Ausschüttung mütterlicher Hormone anregen und somit die Vergrößerung der Brüste. Passenderweise heisst der Klingelton „Rock Melon„.

Sportpsychologen haben herausgefunden, dass Trainingsleistungen bei passender Musik (Red Hot Chili Peppers zum Beispiel) um 15% höher lagen als ohne Musik. Am 26. September dieses Jahres findet in London ein Halbmarathon statt, während dessen man die ganze Zeit mit passender Musik beschallt wird…

Musik hat Wirkung. Dies ist bestens belegt und glaubensunabhängig. Deswegen darf man diese Wirkung der Musik im Glauben nicht 1:1 mit dem Wirken des Geistes verwechseln – der geht tiefer. Aber Musik kann das Herz, das manchmal harte, öffnen und weich machen und Schichten ansprechen, die den Zugang für den Geist erleichtern. Dabei muss es sich dabei nicht um „christliche“ Musik handeln. Bei dem einem öffnet sich das Herz bei Beethoven und Wagner, beim anderen bei Peter Gabriel und nordischem Jazz (so wie bei mir), bei wieder anderen – wenn auch schwer verständlich – bei Patrick Lindner und Florian Silbereisen... 😉

Was tut Musik in diesem Moment? Sie spricht tiefe Schichten der Seele an, verbindet mit der Emotionalität, manchmal erfreut sie auch den Verstand. Sie lässt die Haut erschaudern vor Wohlbehagen – wenn man denn die richtige Musik für das Herz findet. Die so intensiv und vielschichtig erreichte Seele wird empfangsbereiter für den Geist, der prägen und heilen möchte. Blockaden sind weniger massiv. Was Gottes Geist durch unseren Geist in unserer Seele bewegt – das ist seine Sache. Das liegt in seiner Hand und hier gilt es: Sich so geöffnet und bewegt Gott aussetzen und das tun, was er in diesem Moment durch sein Wort sagt, sei es im Gebet und in der Bibellese…

Was kann dabei heraus kommen? Tiefe Freude, Geborgenheit, Umkehr, Tränen… und wir dürfen in Liedern der Anbetung antworten – dann wird Musik zum Gebet, zum Dialog.

Mich spricht im Augenblick immer wieder ein Lied an: „Du bist treu (Du bleibst an meiner Seite)“ – daneben noch „Für den König“ – von Albert Frey. Beides Lieder, die meine Seele tief bewegen, aber viel wichtiger: einen heilsamen Prozess durch den Geist an mir auslösen.

Was sind deine momentanen Lieder, die so an dir handeln?

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10 Antworten zu “Musik: Wie sie Brüste vergrößert, Heilung auslöst und Glauben vertieft

  1. Hallo Christof,
    aus Zeitmangel und wegen Hirnblockade will mir spontan kein Lied einfallen. Weder ein christliches… noch ein „normales“.

    Aber ich möchte mich für diesen Beitrag bedanken, weil er mir tief aus der Seele spricht. In einem morbiden Moment fragte ich mich mal, auf welchen meiner Sinne ich wohl am ehesten verzichten könnte. Egal, solange ich hören kann! Denn nichts auf der Welt berührt mich so tief wie Musik. Manchmal ist es der Text… manchmal einfach nur die Harmonie der Komposition. Aber es geht ganz tief in mein Herz, in meine Seele… und läuft dann meist sofort in Tränenform aus meinen Augen *schieflächel*

    Hach, Musik… schön!

    Liebe Grüße

  2. Hm – interessant. Mir fällt da „High Hopes“ von Pink Floyd ein. Immerhin 8 Minuten, und nach dem Lied ist die Welt echt schön bunt 🙂

    Andere Musik, durch die ihr zur Ruhe finde, ist geistliche Vokalmusik – Gregorianik z.B. Da kann ich innerhalb von nicht mal einer Minute abschalten und mich in die Harmonien und, soweit ich das Latein noch verstehen kann, in die Texte versenken.

    Und bei kontemporären Lobpreislieder fällt mir spontan das Lied „Majestät“ (Feiert Jesus 3, ganz vorne) ein.

    Gute Musik, die mich berührt, kann ich nicht so nebenbei hören – da lasse ich alles liegen, lehne mich zurück und genieße…

  3. eines meiner aktuellen favourites ist „zwischen Himmel und Erde“

    ein Dauerbrenner seit einigen Monaten „Freude“

    und als ganz alter Schinken „wer nur den lieben Gott lässt walten“ aus einem Film über drei Mönche, die ihr Kloster verlassen müssen, da es pleite ist – ich komme gerade nicht auf den Titel – wer ihn kennt, darf ihn gerne ergänzen. 😉
    Ja, auch die alten Schinken haben etwas – aber sie müssen gut gesungen sein. Ansonsten erfasse ich den Inhalt nicht. ;-(

  4. @vonwegenbehindert: schönes Video – merci!
    @Schäfchen: je, genau! Tränen sind gut! Zeigen, dass das Herz noch nicht ganz hart ist…
    @Rolf: Pink Floyd ist sowieso Breitleinwandmusik. Auf einem irischen Bergsee in einem Boot und dann auf dem iPod „Time“ – das ist magic…;-)
    @shasta: Vaya Con Dios? Mit Daniel Brühl der?

  5. Das stimmt, was Du über Musik geschrieben hast. Es gibt noch eine Steigerung: wenn derjenige, der uns die Musik schenkt, selbst von ihr zutiefst berührt ist, denn … na ja .. schwer zu beschreiben.

    Ok, hier ist das Lied, samt Übersetzung 😉

    Wie eine Welle hin zum Meer, so ich hin zu Dir
    Guter Gott, ich bitte Dich, erhelle den Weg vor mir
    Damit der Horizont der Hoffnung nicht in der Dunkelheit verschwindet
    Damit die Kilometer der Unsicherheit bald enden.

    Plötzlich erreichte mich im Wind eine leise Stimme:
    Die Welle ist das Meer
    Das Meer ist die Welle
    Du bist die Welle
    Schwimme in die Tiefe
    Fürchte Dich nicht
    Beginne wahrhaft zu leben

    Wie eine Welle hin zum Meer, so ich hin zu Dir
    Guter Gott, ich bitte Dich, öffne meine Augen
    Damit ich beginne mit Deinen Augen auf die Welt zu schauen
    Und das Wettrennen mit anderen Wellen aufgebe.

    Plötzlich erreichte mich im Wind eine leise Stimme:
    Die Welle ist das Meer
    Das Meer ist die Welle
    Du bist die Welle
    Schwimme in die Tiefe
    Fürchte Dich nicht
    Beginne wahrhaft zu leben

  6. 1. Einer Deiner Favoriten „Für den König.“ Beim Lesen und Erkennen des Namens lief es mir schon kalt den Rücken runter. :-))
    2. „Hier ist mein Lob“ von Martin Pepper von der CD „Fiesta“. Dieses Lied hat alles was ein Loblied haben sollte: Einen Text, der die richtige Motivation und Begründung für das Lob Gottes liefert sowie gleichzeit dem Lob einen Ausdruck gibt. Eine kongeniale Vertonung; die Musik spricht die Seele zutiefst an.

    Die ganze CD „Fiesta“ ist gerade zu diesere Jahreszeit ein Schatz. Texte teilweise mit einer Tiefe, wie es sie nur von wenigen christlichen (Lobpreis-)Musikern gibt. Und eine Musik, die mit ihren karibischen und lateinamerikanischen Rhythmen gute Laune machen.

  7. Mich spricht zur Zeit dieses Lied enorm an. Es öffnet in mir die tiefe Liebe
    zum Seine und ja, sogar die liebe zum loslassen und den „Tod“ anzunehmen.

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