Noch mehr Gedanken: Vom Mythos der Echtheit bzw. Authentizität

Um es gleich klar zu machen. Ich kämpfe seit 7 Jahren für Echtheit in der Gemeinde. Echtheit meint: Ich darf so kommen, wie ich bin. Das ist Gnade im tiefsten Sinne. Ein entlaufener Sklave wie Onesimus (siehe Philemon) hatte die Todesstrafe verdient und findet bei Paulus in Rom Annahme und Gehör und letztlich lebendigen Glauben – kurz: einen Schutzraum. Christen und im besten Fall Gemeinde bieten einen Schutzraum der Gnade, in dem ich echt sein darf mit meinen Fragen, Zweifeln, Nöten…

ABER…

Authentizität ist längst zu einem undefinierten Wortungetüm geworden. Und diese mangelnde Definition macht es so gefährlich…

Echtheit kann nicht gefordert werden. Genauso wenig wie Spontaneität. Wer Echtheit und Authentizität einfordert, der erreicht genau das Gegenteil – das Maskenhafte, vorgeschoben Echte. Ich kann ermutigen und Räume schaffen, in denen die Echtheit hinein wachsen kann. Ich kann vorpreschen und selbst Echtheit vorleben – mehr ist nicht machbar. Sowie ich Authentizität fordere, erweise ich ihr einen Bärendienst und produziere Gesetz, das Menschen versklavt. Das gilt auch für den Vorwurf: „Hier sind die Leute nicht authentisch genug!“ Grashalme wachsen nicht schneller, wenn ich an ihnen ziehe… oder: Echtheit zu fordern ist nicht besser, als jemanden in eine bestimmte Erwartung und Rolle hinein zu drängen („Sei gefälligst so oder so… das wird von dir erwartet!“).

Noch wichtiger…

Welche Authentizität ist denn gemeint? Ich beobachte, wie Echtheit zur Entschuldigung für unsoziales Verhalten wird. „So bin ich halt!“. Da pampt jemand seinen Mitarbeiter unfreundlich an und darauf angesprochen heisst es: „Ich bin halt heute nicht gut drauf!“ oder: „Ich bin eher ein Choleriker, kann man nicht ändern!“. Auch andersherum kennt man dieses Vorgehen als Forderung, wenn jemand einen unfreundlich behandelt… „Du musst von ihm her denken, er hatte vielleicht einen Ehekrach und ist nicht gut drauf!“ So wahr das ist – es ist meines Erachtens paradoxerweise falsch…

Wir müssen Authentizitäten verschiedener Ordnung definieren. Da gibt es sicherlich die Authentizität unterster Ordnung. Da haue ich raus, was in mir vorgeht. Wut, Ärger, Unfreundlichkeit, Freude, Jubel, egal… Aber ist das christliche Echtheit?? Nein, denn die Authentizität höherer Ordnung ist die von Gott gewollte, im Wort geforderte und im Geist verankerte.

Ich soll reden, was aufbaut, nicht was zerstört. Ich soll nicht über andere Menschen negativ reden und Unwahrheiten verbreiten (Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen. (2Mose 20,16)). Ich soll Menschen so behandeln, wie ich behandelt werden möchte… und das heisst in der Konsequenz…

Verleugne die Authentizität unterer Ordnung zugunsten der Authentizität höherer Ordnung. Alles andere ist eine billige Entschuldigung für schlechte Kinderstube und unausgereifte Persönlichkeit.

Darf denn die Echtheit unterer Ordnung gar nicht vorkommen? Doch: bei einem vertrauten Freund, im Gebet, in der Seelsorge – da können mich diese sehr ursprünglichen Regungen weiter bringen und sogar lehren, Wachstums- und Heilungsfelder ausfindig zu machen. In der direkten Begegnung mit einem Menschen haben sie nur ihren Platz, wenn sie angemessen und durch den Filter des Geistes hindurch gegangen sind. Indem ich zum Beispiel respektvoll und wertschätzend dem anderen rüberbringe: „Deine Antwort hat mich gerade bewegt und das nicht nur positiv, im Gegenteil, sie macht mich ziemlich ärgerlich…“. Bis man aber dazu fähig ist… benötigt es Übung und ganz viel Heilung der Seele durch den Geist… ich schaffe das längst nicht immer.

(und wenn jetzt jemand mit Jesus und den Pharisäern kommt, werde ich ganz authentisch in unterer Ordnung…;-) – denn das Thema war hier nicht „Heiliger Zorn“…;-))

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20 Antworten zu “Noch mehr Gedanken: Vom Mythos der Echtheit bzw. Authentizität

  1. verfolge nun schon seit ungefähr 1-2 Jahren Deine Beiträge, und wollt mal anmerken, dass ich sie echt klasse find!

  2. @Andreas: Und ich finde solche Kommentare echt klasse 😀

    @Wegbegleiter, kann man nicht statt die Authentizität zu Kategorisieren einfacher sagen: Ich darf jederzeit meinen Gefühlen Ausdruck verleihen, d.h. meine Mitmenschen dürfen erfahren, was in mir vor geht. ABER ich muss den Weg / die Art auf die ich das tue im Blick auf meine Mitmenschen wählen?

  3. @Andreas: freut mich sehr – danke dir!
    @toex: nuja, Ich-Botschaften sind ja vor allem ein Mittel der ausgefeilten Kommunikation und das kann durchaus dran sein in Konfliktgesprächen etc… aber was ist mit all dem alltäglichen anderen Kram? Wie laufe ich durch die Gegend? Wie begrüße ich Menschen? Wie mache ich mit ihnen einfache Unterhaltungen? Kurz: Denke ich vom Gegenüber her und diene ihm – dann ist das, wenn ich das von Gott her sehe – ein hohes Maß an Echtheit mit meinen höheren Zielen, obwohl meine Gefühle vielleicht eine andere Sprache sprechen. Um jeden Preis die eigene Gefühlswelt rüber zu bringen – das wäre mir zuviel Ehre für die Gefühle (und genauso für die Gedanken), die ich zwar ernst nehmen soll, die mich aber nicht bestimmen sollen. Ich weiß, die Grenze zum christlich aufgesetzten Dauergrinsen sind eng gesetzt… dafür möchte ich Gottes Willen nicht plädieren und habe mich an anderer Stelle deutlich dagegen ausgesprochen. Aber es muss einen Korridor des Dienens am anderen geben, den ich begehe, ohne mich komplett zu verleugnen.

  4. „Indem ich zum Beispiel respektvoll und wertschätzend dem anderen rüberbringe: „Deine Antwort hat mich gerade bewegt und das nicht nur positiv, im Gegenteil, sie macht mich ziemlich ärgerlich…“. Bis man aber dazu fähig ist… benötigt es Übung und ganz viel Heilung der Seele durch den Geist… ich schaffe das längst nicht immer.“

    „Ich weiß, die Grenze zum christlich aufgesetzten Dauergrinsen sind eng gesetzt… dafür möchte ich Gottes Willen nicht plädieren und habe mich an anderer Stelle deutlich dagegen ausgesprochen. Aber es muss einen Korridor des Dienens am anderen geben, den ich begehe, ohne mich komplett zu verleugnen.“

    Übung, und zwar 77 mal 77 mal … seufz – das ist echt sauschwer, das im Auge zu behalten – pardon, ins Herz zu bekommen. Dein Beitrag macht mir wieder einmal Mut, weil ich nicht allein hilflos davor stehe. Ich allein vermag eben nix. Alles ist Gnade. Wie war das nochmal bei Paulus? „Ich rühme mich meiner Schwachheit“?
    Danke für einen weiteren genialen Denkanstoß, Christof!
    Schönes Wochenende, mit Sonne und mal einigen Stunden Freizeit für Hirn und Herz ;-)!

    Lg, Heike

  5. Ich brauche keine Authentizität verleugnen. Ich finde das Wort ungeschickt gewählt. Verleugnen ist „weg-definieren“, sagen, dass es nicht da ist.

    Angenommen, da kommt einer und sagt etwas, was mir voll gegen den Strich geht. Ich spüre Wut, Zorn, Ärger. Diese Gefühle sind echt. Ich darf sie wahrnehmen und annehmen.
    Die andere Frage ist es, wie mein Handeln danach aussieht. Und das hängt von so vielem ab! Kenne ich den anderen? Dann kann ich ihm vielleicht meine Gefühle sagen – ich muss sie ja nicht gleich ausleben! Vielleicht ist der andere ein mir fremder Mensch. Dann bin ich vielleicht vorsichtiger und gebe nicht gleich alles preis. Aber vielleicht finde ich auch da eine Antwort, die dem anderen signalisiert, dass er meine Grenzen verletzt hat?
    Möglicherweise merke ich aber auch, dass die negativen Gefühle mehr mit mir als mit dem anderen zu tun haben? (z.B. weil die Bemerkung genau so war, wie es meine Mutter immer gesagt hat…)

    Diese Gefühle von Zorn, Wut usw. zu verleugnen, fände ich Heuchelei. Aber die Liebe gebietet mir, damit sensibel umzugehen, was mein daraus folgendes Handeln betrifft. Und darin sehe ich Echtheit, Authentizität.

    Grüßle, Tineli

  6. Hi tineli – bitte auch die Kommentare lesen, bevor man schreibt, sonst wiederholen wir uns doch sehr…;-) – fast genau so wie du würde ich auch vorgehen. Verleugnen heisst für mich: ich knalle nicht durch mit meinen Bauchwahrnehmungen, sondern stelle sie bewusst zurück zugunsten einer höheren Authentizität, nämlich die des Geistes, die, die Gott wünscht. Verleugnung bei Jesus heisst ja auch nicht, dass ich mich weg definiere. Ich habe ja geschrieben: Gefühle ernst nehmen. Aber ehrlich: so manche empfundene „Grenzverletzung“ beruht mehr auf der eigenen Empfindlichkeit als auf einem realen Fehlverhalten des anderen und muss dann auch nicht ganz so ernst genommen werden.

  7. Ich habe es gerne, wenn mein Gegenüber mir zu verstehen geben kann, was er fühlt bzw. wie es ihm geht. Das macht doch die Kommunikation viel einfacher und ist auch ehrlicher. Im Notfall muss dann ein „Sorry, im Moment bin ich wütend und brauche einen Moment um runter zu kommen.“ reichen.
    Es geht dabei ja nicht darum, den Anderen meine Gefühle spüren zu lassen, sondern darum, dass er nicht im Unklaren über meine Situation gelassen wird. Das entbindet mich ja nicht auch „vom Andern her zu denken“.
    In dem Sinne ist Authentizität auch immer Ehrlichkeit in der Kommunikation.

    Mal ein kleines zugespitztes Beispiel: Ich fühle mich überfordert, zeige das meinem Gegenüber aber nicht; Ich soll ihm ja dienen. Er denkt daher, dass ich ja noch dies oder jenes für ihn tun könnte. Am Ende wächst dann in mir auch noch das Gefühl heran, dass der Andere mich ausnutzt und so wird aus einer neutralen eine negative Beziehung.

    Vielleicht werden ja so Ich-Botschaften zu Du-Botschaften: Solange die Gefühle noch schwach sind und einfach als Ich-Botschaften geäußert werde könnten werden sie zurückgehalten und wenn sich dann zu viel angestaut hat, bricht sich das ganze dann als Vorwurf Bahn. Lohnt sich vielleicht darüber in einem anderen Rahmen nochmal nachzudenken?

  8. @toex: ja und noch mal ja, habe ich ja auch weiter oben gesagt – aber diese Art der Kommunikation ist doch nicht die alltägliche!!! Das war ja gerade mein Argument – dass man auf gute Weise ganzheitlich kommuniziert in ernsthaften Gesprächen egal welcher Art, steht doch gar nicht zur Debatte! Was ist mit 80% des Alltagskrams. Was interessiert die Frau an der Wursttheke meine Gefühlswelt? Oder den Mann in der Gemeinde, der gerade sein Herz ausschütten will – soll ich ihm dann vermitteln: Hey, ich bin gerade ganz schlecht drauf, du? Nein, ich diene ihm, halte meinen Mund, höre zu, strenge mich an, in seiner Gegenwart zu sein und stelle meine Gefühle zurück. Das nenne ich verleugnen… das nicht zu tun, hielte ich meinerseits erst kurz vor dem Nervenzusammenbruch für angemessen. Dann würde ich ihm sagen: du, können wir heute nachmittag einen Spaziergang machen? Deswegen müssen ihn meine Gefühle nicht interessieren! Die haben da etwas zu suchen, wo sie etwas Wichtiges beitragen…

  9. Hi Wegbegleiter, finde ich gut, dass Du dich des Themas angenommen und den Begriff/Sachverhalt ein bisschen unter die Lupe genommen hast. Denn gelegentlich hatte ich den Eindruck, es ist ein Dietrich-Wort, das dazu dient, in die Seelen andere einzubrechen. Von der Kanzel kommt die Predigt: „Wir alle tragen tragen Masken, wir sollten authentischer Leben…“ Wie kann sich der Prediger anmaßen so etwas zu behaupten, wenn er sich noch nicht mal die Mühe macht, mich kennen zu lernen?
    Aber gut, da sind wir der gleichen Meinung – Authentizität kann nicht gefordert werden.

    Was anderes, ich frage mich warum die Sehnsucht/Forderung nach Authentizität (des Anderen) so stark wird. Könnte es sein, dass wir ihre Fremdheit nicht aushalten, ihre Codes nicht verstehen? Sich das einzugestehen täte weh. Also sagen wir kurzerhand: der Andere ist nicht authentisch. Und auf diese hübsche Weise entledigen wir uns der lästigen Aufgabe sich mit ihm, in seinem Kontext intensiv auseinanderzusetzten. Denn für so eine Auseinandersetzung fehlt oft die Zeit, die eigenen Probleme sind so erdrückend. Offene Fragen, Vermutungen…

  10. Jetzt sind wir wohl zu sehr auf das einzelne Gespräch abgedriftet. Dabei ist Authentizität ja eher etwas Ganzheitliches, die umso wichtiger wird, je näher sich Menschen kommen.

    Was du da beschreibst berührt mich sehr, weil ich diesbezüglich vor nicht allzu langer Zeit Erfahrungen mache musste: Ein Pastor den ich sehr schätze und mag hat gekündigt. Er war total ausgebrannt weil er sich immer um andere gekümmert hat aber sein eigenes Befinden nicht kommuniziert hat. Es lag nicht daran, dass die Gemeinde schwierig war, sondern dass sie nicht wusste, wo sie ihm dienen musste.

    Es geht doch auch nicht darum jede Gefühlsregung zu kommunizieren, sondern darum, dass die Menschen wissen wie es dir geht. Auf das Beispiel mit dem Mann in der Gemeinde hieße das, dass die Gemeinde weiß, dass du in einer schwierigen Situation bist, aber trotzdem bereit ihnen zu dienen.

    Letzten Endes geht es doch darum, dass deine Mitmenschen wissen, dass du die gleichen Probleme wie alle hast, auch nur ein Mensch bist und wo sie DIR dienen können.

  11. Ach, und noch was. Warum eigentlich wird Echtheit immer mit negativen Gefühlen (Wut, Zorn, etc) in Verbindung gebracht? Ist Freude oder Begeistrung nicht echt? Nur mal so gefragt…

  12. Sorry fürs Wiederholen…
    Auch Gefühle, die mehr mit mir als mit dem anderen zu tun haben, möchte ich ernst nehmen statt die zu verdrängen. Es ist klar, dass dann meine Reaktion dem anderen gegenüber anders ausfällt als bei einer echten Grenzverletzung, aber auch mir selbst gegenüber möchte ich ehrlich sein.

  13. @gwen: JA! Stimme dir zu – wir können „das Andere“ nicht aushalten. Auf der anderen Seite ist es sicherlich eine berechtigte Gegenbewegung zu frommen Masken, hinter denen man sehr praktisch Religion praktizieren kann, ohne mal jemanden Vertrautes wirklich an sich ran zu lassen… selbst Paulus sagt, er habe sein Herz her gegeben… das sollten wir auch tun. Dosiert, reflektiert….
    @toex: JA!! Das kommuniziere ich sehr offen. Allerdings ist es auch da immer riskant, sich selbst zu oft zum Thema zu machen. Zu recht fragt dann das „einfache“ Gemeindeglied: und was ist mit meinen Problemen und Gefühlen? Bedauerlich, was du da erlebt hast – ich habe es auch schon hinter mir mit einem befreundeten Pastor, dessen Praktikant ich war. Bitter ist das. Die Ursache ist oft gar nicht die mangelnde Kommunikation der Gefühle, sondern die Unfähigkeit der Gemeinde, auch mal für den Hirten zu sorgen… und den Verletzern auf die Finger zu hauen. Generell missachten wir das Gebot des Paulus weitgehend: ermutigt und ermahnt einander. Beides fehlt. Die Ermutigung des Herzen und die Ermahnung in rechter Weise… aber nun sind wir wirklich wo ganz anders gelandet…;-) Segen euch beiden!

  14. Mir fällt gerade eine Geschichte ein. In einem anatolischen Dorf trafen sich die Frauen morgens am Brunnen. Traditionell trugen sie Kopftücher, mit unterschiedlichen Farben und Mustern. Scheinbar unterhilten sie sich über Belanglosigkeiten. Unsereeiner wurde u.U. sagen, sie erzählen nichts darüber, wie es ihnen geht, sie müssen lernen zu kommunizieren und autenthisch zu leben. Doch die Frauen trugen Kopftüchter, deren Farben und Muster nicht zufällig waren. Diese Tücher erzählten ihre Geschichten, haben das Befinden kundgetan. So konnten diese Frauen aufeinander eingehen und auf die jeweilige Situation der anderen reagieren. Solche Codes sind uns verloren gegangen. Weil wir nicht über mehrere Kanäle kommunizieren können, ist es uns auch nicht mehr möglich zeitgleich hilfsbereit auf den Anderen zuzugehen und unsere eigene problematische Situation mitzuteilen.

  15. Vielleicht kommt die Forderung nach Authentizität bei anderen auch daher, dass man selbst Angst hat sich zu öffnen und von den anderen verlangt, sie sollten bitte schon mal vorlegen. Oder man erwartet eigentlich nicht Authentizität, sondern eine bestimmte Art von Gefühlsäußerungen.

  16. @ Wegbegleiter. Danke für die wichtige Botschaft, dass jeder so kommen kann wie er ist. Laut, unhöflich, beleidigend oder sonstwie übergriffig sei dabei nicht gerechtfertigt, das ist nicht zu ertragen. Habe gerade mal Philemon nachgelesen. Gut, dass heute niemand mehr ‚Sklave, der die Todesstrafe verdient hat‘ sein muss.
    ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar…‘ und so soll es bleiben. (http://dejure.org/gesetze/GG/1.html)

    @gwenhwyr Eine schöne Geschichte der Frauen am Brunnen. Sie unterhalten sich scheinbar über Belanglosigkeiten, sehen über die vermittelten Codes erlittene Wunden und müssen nicht dran tippen. Eine Wunde, die immer wieder berührt wird, kann nicht heilen. Die scheinbar belanglose Kommunikation ist somit tröstlich und heilend, gibt Kraft und Halt ohne persönliche Grenzen zu verletzen.

  17. Hi Deb: nö, kenne ich nicht – obwohl ich schon erste Fragezeichen – auch biblische – beim ersten Lesen hatte (Wat haben die gegen geistliche Erkenntnis? Was haben die gegen gutes Handwerkszeugs, denn auch Ärzte entdecken nur, was ihnen Gott gibt…?), frage ich mich immer eins: wenn die Botschaft so wichtig ist, warum machen sie es so wahnsinnig teuer für ein paar mp3 und zweitens fällt es mir echt schwer, der Dame zuzuhören, seeeehr anstrengend…;-) – sagt aber nix über den Inhalt bisher….;-)

    Jaha, ich wünsche dir auch ganz viel Sonne im Herzen!!!!

  18. Da hast du dich leider verlesen….die haben nichts gegen geistliche Erkenntnis vom Baum des Lebens, sondern etwas gegen selbstgestrickte Erkenntnis aus der alten Natur.

    ..und du verkaufst deine Bücher auch nur rein zufällig und verschenkst sie nicht…

    😉

  19. @Deb: okok, ist ja gut… 😉 – aber 20 Euro für mp3 (also einen letztlich virtuellen Gegenwert, abgesehen von den 30 Cent für die CD), das ist schon heftig. Bücher müssen lektoriert werden, daran arbeiten einige Leutchen viele zig Stunden neben dem Autor selbst (der logischerweise dafür den kleinsten Teil erhält), es gibt die Druckkosten. Also: ich finde es teuer. Aber vielleicht gibt es ja irgendwo mal eine Kostprobe von 15 Minuten zum Reinhören? Ich kaufe ja nicht die Katze im Sack…

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