Hitze(5): Das abgekühlte Böse oder der alltägliche Okkultismus

Gestern hat es sich geballt.

Verschiedene Eindrücke und Gespräche haben mir deutlich gemacht, wie sehr ganz normale Menschen – zumindest in unserer Region – bereits in okkulte Praktiken verwickelt waren. Da war man bei einem Medium und sprach mit den Toten, da wurde in der Schule oder der Familie eine Séance abgehalten. Ganz normale Leute, bürgerliche Familien. Tischerücken, Geschlecht der Kinder auspendeln, Tarot-Karten legen.

Nun neige ich nicht dazu, hinter jedem Busch einen Dämon zu sehen. Christen haben allen Anlass, mit der dunklen Seite vollmächtig, souverän und gelassen umzugehen. Christen – als Bewohner des Himmels mitten in der Welt – haben auch damit umzugehen und dürfen damit umgehen, dass sie viele Dinge mitbekommen, die nicht christlich sind. Sonst müssten sie sich zurück ziehen und eine abgeschlossene Gemeinschaft bilden. Haben wir genug gehabt. Zudem zeigen Untersuchungen, dass die engsten christlichen Gemeinschaften die höchsten Quoten an Missbrauch, Alkoholismus etc. haben. Hier bewahrheitet sich das Wort Jesu: „Es gibt nichts das von ausserhalb des Menschen in ihn hineingeht, das ihn verunreinigen kann; sondern das, was aus ihm herauskommt, das verunreinigt den Menschen.“ (Markus 7,15). Das Problem ist meist nicht die Welt – sondern das eigene harte Herz. Natürlich sollten wir uns nicht beliebig mit Müll füttern – aber wir brauchen auch keine Angst zu haben, nur wenn wir den Fernseher oder das Radio anmachen. Der christliche Glaube ist kein ängstlicher Glaube auf Zehenspitzen.

Okkulte Rituale sind eine andere Kategorie. Hier wird unmittelbar in die unsichtbare Welt eingegriffen. Die Bibel ist eindeutig in dieser Sache:

Wenn ihr jetzt in das Land kommt, das der Herr, euer Gott, euch gibt, dann übernehmt von den Völkern dort keinen ihrer abscheulichen Bräuche! Niemand von euch darf seinen Sohn oder seine Tochter als Opfer verbrennen, niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider. Gerade wegen dieser abscheulichen Bräuche vertreibt er die anderen Völker und gibt euch ihr Land.Ihr aber gehört zum Herrn, eurem Gott. Darum haltet ihm die Treue! (5.Mose 18)
Das lässt keinen Spielraum: Christen haben bei solchen Ritualen nichts verloren. Wer daran (auch aus Versehen oder aus Unwissen) teilgenommen hat, sollte dafür im Gebet um Vergebung bitten und bewusst den dadurch erfolgten Zugriff der dunklen Seite durch die Macht des Kreuzes brechen. Okkulte Rituale dürfen nichts gemein haben mit der Nachfolge Jesu.
Wann entdecken wir die alte Taufformel neu, in der wir allem Teuflischen absagen?? Wann hören wir auf, auch kirchlich getarnt und getragen, das Böse zu verharmlosen und zu verniedlichen oder daraus einen amüsanten Hokuspokus zu machen? Okkulte Praktiken – und dazu zählen auch letztlich und zunehmend semiokkulte Praktiken wie der Konsum von z.B. Pornographie – zerstören den Menschen, entwürdigen ihn und schwächen ihn für die echte Freude in Jesus Christus. Wer jemals an so etwas teil genommen hat, darf und soll und muss davon bewusst frei werden! (Und ich wünsche jedem Kommentator, der mir jetzt hier schreibt, es gäbe keinen Teufel, nur einmal(!) eine reale Begegnung mit dem Dämonischen – dann wäre er geheilt). Wie viele Menschen werden durch solche Erfahrungen noch gebunden? Mehr als wir denken…
Sei frei in Christus!!! Frei von Angst und Lebensfurcht, frei vom Teufel! Frei zum mutigen und gelassenen Leben!

(P.S. vielleicht wieder mal CS. Lewis „Anweisung an den Unterteufel“ lesen?! Sehr aufschlussreich. Immer wieder.)

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32 Antworten zu “Hitze(5): Das abgekühlte Böse oder der alltägliche Okkultismus

  1. Danke für den Beitrag!
    Ja, Lewis‘ Dienstanweisungen gehören zu den Büchern, die man eigentlich einmal im Jahr lesen sollte …
    Die „Absageformel“ haben wir vor ein paar Jahren in unsere Taufpraxis aufgenommen:
    „Entsagst du dem Satan und all seinen Werken und all seinen Engeln und all seinem Dienst und all seiner Pracht?“
    Da wird sehr deutlich: Es geht um einen Herrschaftswechsel!

  2. Lewis‘ Buch ist klasse.
    Angst, Lebensfurcht, Minderwertigkeitsgefühle, Phobien? Der Dämon in uns weiß sehr gut, was uns von Gott weg bringt. Er nutzt unsere Schwächen gnadenlos für seine Zwecke. In solchen Situationen brauchen wir Hilfe von Mitgeschwistern. Die Zusage „Mir ist gegeben ALLE Macht im Himmel und auf Erden…“ macht mir immer wieder Mut, mit jeder noch so kleinen Schwierigkeit zu Gott zu gehen. Er hat die Macht über alles. Manchmal läßt er mich in Situationen reingehen, die mich prüfen. Er ließ mich darin nie untergehen – dank sei Ihm dafür, unendlich Dank.
    Zum Thema: Ich kann die Frage „Was bist Du für ein Sternzeichen?“ immer nicht nachvollziehen. Ich bin eine von Millionen, die im August Geburtstag haben. Was also bitteschön soll die Frage nach meinem „Stern-Zeichen“? Ich sage dann als Antwort darauf: „Ich kann Dir sagen, was ich für ein LEBENSzeichen habe!“ und zeige dann auf mein Kreuz an der Kette.

    Menschen, die sich Karten legen lassen, oder anderen Hokuspokus in Anspruch nehmen, handeln als Angst – meine Meinung. Sie wollen gegen alles mögliche abgesichert sein, einen Blick in die Zukunft tun, um ungemütliches abzuwenden.

    Schade. Gott ist ein Gott, der täglich neu und anders ist. Individuell.

    Christen, die sich „Toi, Toi, Toi“ wünschen, haben auch nicht wirklich kapiert, was sie da beschwören …

  3. …umso wichtiger ist bei alle dem, dass ein Christ /eine Christin sich über die eigene Identität im Glauben bewusst ist. Das NT spricht davon, dass wir in der Nachfolge von Jesus Christus als Botschafter, Auserwählte, Heilige, Erben, ja sogar Priester (auch ohne Kirchenamt) Autorität ausüben dürfen und sollen. Dieser Aufforderung gilt es regelmäßig, am besten täglich nachzugehen! Das mag für viele sehr herausfordernd sein. Auch ich neige leider viel zu oft dazu, faule Kompromisse einzugehen, mich von Umständen und Situationen einlullen zu lassen. Dennoch, wie Alexander sagt, muss die „Herrschaftsfrage“ klar geregelt sein. Wenn wir Jesus und nur Jesus angehören gilt sein Versprechen, dass weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn (Röm. 8,39). Wow! Was für eine Zusage!

    Wie übe ich nun Autorität über die geistlichen Mächte, die mich und meine Umgebung bedrängen wollen aus? Hier genügt es schon, den Namen unseres Herrn Jesus Christus zu nennen. Diese Erfahrung durfte ich GOTT sei Dank, sehr oft machen.

    Ich habe ebenso die Erfahrung gemacht, das, je klarer ich Gottes Anweisungen, durch sein Wort und vor allem durch Gebet, erkannt habe, umso besser gelingt es mir dem Teufel zu widerstehen. Machen wir uns nichts vor: Als Christen sind wir nicht dazu aufgefordert, einen Kuschelkurs zu fahren, sondern in unserem Leben und wenn nötig in unserer Umgebung Verantwortung zu übernehmen und aufzuräumen. Wir sollen uns immer mehr in das Bild von Jesus verwandeln und durch ihn verändern lassen. Das bedeutet ganz klar: Dem Teufel absagen. Sich seinem Einfluss entziehen, aber nicht die Augen davor verschliessen um Angriffe dennoch identifizieren zu können.

    Noch ein Gednke zu den Herausforderungen: Gott will uns definitv nicht überfordern. Er mutet uns soviel zu, wie wir im Stande sind zu ertragen und (ganz wichtig!) er schenkt uns seinen Geist, dass wir durch ihn die Kraft dazu haben. Eine Glaubensschwester berichtete letztlich, dass sie es als sehr positiv empfunden hat, als sie sich bewusst einer christlichen Gemeinschaft anschloss, in der viele Dinge anders praktiziert wurden, als sie es von ihrem kirchlichem Hintergrund kannte. Sie fühlte sich vielleicht sogar manchmal unter Druck gesetzt, doch konnte Gott ihr genau in diesen Situationen zeigen, was dran war. Diese Einstellung wünsche ich mir für mich und so viele Geschwister!

  4. als therapeutin bekam ich vor jahren den hilferuf eines 15jährigen mädchens.sie hatte am „gläserrücken“ teilgenommen und danach plagten sie furchtbare alpträume.

    sie wurde frei durch lossagung und – viel – gebet.danach klärte sie mitschüler über okkulte praktiken auf.

  5. @barbara: großartiges Zeugnis! Danke für das Mitteilen.
    @sebastian: danke für die Ergänzung. Eine Frage bleibt noch offen – da bin ich dran, nachdem ich heute wieder von zwei Leuten gehört habe, dass sie bereits an okkulten Praktiken teil genommen haben – wie kämpft man auf größerer Ebene geistlich gegen diese Pest? Geistliche Kampfführung ist ja ein wenig in Verruf geraten und extremen Ausprägungen sicherlich auch seltsam, teils unbiblisch oder über das Biblische hinaus gehend – und dennoch glaube ich, dass es Ähnliches geben muss, anstatt nur zu akzeptieren, dass so viele Menschen an solchen Ritualen teilnehmen…

  6. @wegbegleiter: Ich denke, mit Beantwortung der Frage: Stelle ich mich wirklich in die Nachfolge Jesus und ist Christus mein Herr und Retter, ist jeder geistliche Kampf gewonnen. Auch wenn vieles bei mir schief geht, Gott ist so gnädig und vergibt mir, so dass ich weiss, der geistliche Kampf über meinem Leben ist längst ausgefochten und mit Christus stehen wir auf der Siegerseite!

    Das diese Seuche in der Welt mutiert ist traurige Realität. Die Bibel sagt uns doch, wer Jesus nicht kennt und nachfolgt, der betet früher oder später Götzen an oder dient dem Bösen. Meine Überzeugung ist, wenn ein Christ sich seiner Identität bewusst ist und die Realität der geistlichen Welt kennt, hat er auch die gottgegebene Fähigkeit in Ihr in Jesu Namen zu wirken.

  7. Hi Wegi,

    auf der grösseren Ebene ist auch Bitte um Vergebung ein Mittel der Wahl. Was einem ganzen Volk schonmal Befreiung brachte, ist als Beispiel in Daniel 9 vorformuliert. Das Gebet des Propheten Daniel bietet eine Möglichkeit.

    Was ein Land unter einen Fluch bringt, sind die Gräuelsünden. Vier werden explizit im AT genannt, Okkultismus, Götzendienst, Blutschuld und Vertragsbruch.

    lg
    Deborah

  8. Hi Deborah: da beginnen genau für mich die feinen theologischen Fragen – dass die stellvetretende Bitte um Vergebung für das Volk im Alten Bund selbstverständlich ein Mittel war, ist logisch. Man denke an den Sündenbock, an das Amt der Priester, an den fehlenden Heiligen Geist für den Einzelnen, an die Bundestheologie, die sich nur auf Israel bezogen hat. Nun hamwer NT, der Bund gilt nicht mehr völkisch, sondern weltweit, das Individuum steht nun in der Einzelverantwortung vor Gott und kann geistgefüllt sein etc. Insofern habe ich immer kräftig Bauchschmerzen damit, als Einzelner plötzlich für die Deutschen vor Gott zu treten und um Vergebung zu bitten – ich bin nicht mehr Priester der Deutschen. Außerdem haben das schon zahllose charismatische Gruppen im Rahmen der geistlichen Kampfführung gemacht – wie oft muss es denn sein? Das sind so die Fragen, die aus ernsthaften biblischen Bedenken gespeist sind und ich würde gerne wissen, was du dazu denkst? Im NT finde ich zumindest keinen Hinweise mehr auf diese Praxis…

  9. Hi Christof,

    also, ich bin ja bestimmt kein Verfechter von Pornographie… aber was bitte hat Pornographie mit Okkultimus zu tun? Ich glaube, wir sollten hier sauber trennen. Okkultismus ist schlecht, aber nicht alles schlechte ich Okkultismus. Wahrscheinlich hast du es nicht so gemeint, aber es kommt so rüber.

    LG,
    Rolf

  10. Hi Rolf – ich arbeite ja nun mittlerweile in einem AK Internetpornographie mit und je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr ahnt man dahinter die teuflische Komponente. Der Teufel will die Zerstörung von Menschen und auf diesem Markt werden massenhaft Menschen zerstört, abgesehen davon, dass er einer der größten und erfolgreichsten Märkte weltweit ist. Die Namen von diversen Porno-Portalen spielen mit okkulten und teuflischen Bezeichnungen und machen bewusst auf „böse“ = wild und geil. Ich habe ja auch „letztlich“ geschrieben – ich denke, was Menschen derart massenhaft versklavt, bereits Kinder unglaublich prägt und kaputt macht für gesunde Beziehungen und Geschlechterbilder, Frauen wie Männer dermaßen zerstört – was ist das anderes als teuflisch? Ich denke auch: wer sich damit lange beschäftigt und sich dem ergibt, der öffnet sich massiv für die Gegenseite. Schau auf die Dimensionen des pornographischen Problems, sehe seine Zerstörungswut und du ahnst, dass es auch auf der geistlichen Ebene weit mehr ist als nur ein Problem.

  11. @Rolf: Ich würde es so erklären: Gottes Wunsch ist es, dass der menschliche Körper der Tempel des heiligen Geistes ist. Durch Pronographie kommt genau das Gegenteil in die Welt. Hier wird der menschliche Körper zum fleischlichen Dienst pervertiert.

    Das ist übrigens eine Masche des Teufels. Er dreht Gottes Wort um, versucht die Menschen vom genauen Gegenteil zu überzeugen. Und genau dort fängt für mich Okkultismus an, wo etwas im Gegensatz zum Wort Gottes und seinen Aussagen und Verheißungen steht, ist es okkult.

  12. Hi Christof,

    kannst du so sehen – dann musst du aber konseuqenterweise alles Böse in der Welt als Okkultismus bezeichnen. Denn alles Schlechte hat doch irgendwie mit dem Teufel zu tun.

    Pornographie mag ein großes Problem sein, weil intensiver Konsum die Beziehungsfähigkeit (und damit letztendlich auch die Beziehungen) zerstört.

    Ich kann aber nicht erkennen, dass Alkoholismus demgegenüber ein geringeres Problem ist. Oder Lüge. Oder krankhafte Eifersucht. Oder Geiz. Oder…

    Bist du so konsequent?

    LG,
    Rolf

  13. Nö Rolf – da sehe ich Unterschiede. Neid, Eifersucht, Lüge sind letztlich natürlich böse Dinge, entspringen aber meinem Herzen, beziehungsweise meiner alten Natur. Pornographie ist ein System, das Macht gewinnt und massenhaft von außen beeinflusst. Wenn du dir die Fakten anguckst, kann ich nicht so ganz nachvollziehen, warum du so vorsichtig sagst: „Pornographie mag(sic!) ein großes Problem sein“ – das ist eine maßlose Verharmlosung.

    Wenn ich an meinen Sohnemann denke, der wird bald 6 und daran denke, dass er bereits in 3 oder 4 Jahren zu 30% Wahrscheinlichkeit Pornos auf Handys gesehen hat – dann wird mir schlecht und ich weiß, was ich dahinter sehe! Alkohol: es gibt einen angemessenen Umgang mit Alkohol – nicht aber mit Pornographie. Ein bisschen mehr Differenzierung können wir doch schon leisten, oder?

  14. Thema Teufel und Pornographie … ich kann da mitreden. Und ich stimme Christof zu. Es IST teuflisch, wenn man da mit reingezogen wird. Es wird einem Stück für Stück etwas genommen. Was anfänglich ach so ungefährlich ausschaut, entwickelt sich in der Seele zu einem Flächenbrand, der die Seele infiltriert. Trotzdem: ich bin Gott für die Erfahrung dankbar, die ich da machen konnte.
    Sie hat mir sehr deutlich gezeigt, wie pervers und vergiftend der Widersacher agiert. Gott sei’s gedankt – ich erhielt kraftvollen Schutz, der mich da wieder rausbrachte.

    The rest ist off topic. Christof, Du kannst mich dazu gern privat befragen, ich beantworte gerne, wenn es Deiner Arbeit zugute kommt.

    Segen!

  15. Hallo Wegi,

    auch im NT sind Bezüge zu Gericht von Städten und Nationen.

    Du selbst führst Stellen aus dem AT als gültig in die heutige Zeit an: die Beschreibung der Gräuelsünde Okkultismus.

    Gräuel hat sich nicht geändert, es ist immer noch die Beurteilung Gottes darüber.

    Und der Prophetische Dienst des Stehens vor Gott für ein Volk und der Bitte um Vergebung….ist am Kreuz in das NT übernommen worden: Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! ….>> Vater vergib die Verunreinigungen unseres Landes, denn sie wissen nicht was sie tun….

    Das entbindet den Einzelnen in keinem Fall von seiner persönlichen Reueverantwortung….aber es hat eine Auswirkung auf die Atmosphäre im Land.

    Dass du jetzt hier dieses Thema aufbringst….ist das Ergebnis prophetischer Fürbitte…ein Wachwerden im Land über Leiter, denen das Herz für Gott brennt und die sich nicht scheuen, über das Thema zu schreiben…und Umkehr anmahnen….

    Segen
    Deborah71

  16. Hi Deb: ja, es ist wichtig – aber mir ist es wichtig, nicht in alte Klischees von geistlicher Kampfführung zu fallen. Sondern ganz biblisch ranzugehen – im guten Sinne nüchtern. Insofern bin ich sehr gespannt, was ich entdecke. Jesus am Kreuz – ein gutes Argument. Die Einschätzung Gottes im AT gilt selbstverständlich bis heute – insofern ist Gräuel damals auch Gräuel heute. Der Umgang damit hat sich aber mit dem Kreuz gewandelt. Feinde segnen, nicht fluchen, Steinigungen und Todesstrafen führen wir auch nicht mehr durch, sondern geben Raum der Gnade… sprich: Jesus hat ja auf jeden Fall einiges geändert… deswegen kann ich den stellvertretenden Priesterdienst für ein Volk nicht mehr so sehen wie im AT, aber ich kann das unterschreiben, was du sagst: ich kann die Grundstimmung beeinflussen. Aber keine reale Vergebung bewirken. Obwohl ich das immer noch unklar finde und umso unklarer, je größer die Gruppe – Jesus bitte ja für ein paar Handvoll von Leuten…

    Was anderes ist wirklich die Frage – aber vielleicht mache ich da einen post draus: wie beten wir angemessen gegen die Mächte der Finsternis bzw. für das Licht. Nirgendwo im NT steht etwas davon, dass wir den Teufel binden sollen… aber ich kann natürlich verstärkt dafür beten, dass Menschen frei werden von Bindungen. Schade, dass Paulus nur andeutungsweise schreibt, wie man gegen Mächte und Gewalten kämpft. Wie man fremde Gedankengebäude und Festungen gefangen nimmt. Das sind so Andeutungen – wie sie praktisch abgelaufen sind? Don’t know. Na, mal schauen, ich bleib dran…

  17. Ist vielleicht blöd, die Frage, aber: wie erkennt man denn, ob etwas von Gott kommt oder von der Gegenseite? Also etwa: woran mache ich den Unterschied fest zwischen göttlich inspirierter Prophetie und okkulter Wahrsagerei?

  18. Hi Sandra: gute Frage – die Frage ist: aus welcher Quelle speist sich die Prophetie? Wird Gott angerufen? Wird Christus damit verherrlicht? Dient die Prophetie dem Reich Gottes – denn Prophetie ist eine Gnadengabe und dient damit primär dem Leib Christi, auch wenn globale Entwicklungen eingeschlossen sein können. Prophetie ist niemals etwas individualistisches, das mit dem Glauben wenig bis nichts zu tun hat. Nach der Masche: Karriere, Todesdatum, Heirat etc… was man Wahrsager gerne fragt…
    Generell hat die Gegenseite erst einmal das Bedürfnis, Menschenleben zu binden und in die Dunkelheit zu führen – das kann aber natürlich am Anfang getarnt sein! Prophetie sollte auch zum Charakter Gottes passen – der will durch Prophetie keine Menschenleben zerstören oder ängstigen, höchstens warnen, damit die Menschen zurück zur Fülle kommen… all so was. Aber nicht umsonst gibt es auch die Gnadengabe der Geisterunterscheidung und jede umfassende Prophetie muss in der Gemeinde von anderen Christen geprüft werden…;-)

  19. @Sandra, das war früher auch ein großes Problem für mich. Ich hörte verschiedene Stimmen und war mir oft nicht ganz sicher was davon von Gott war und was nicht. Beispielsweise betete ich darum daß Jesus in mein Herz kommen möge. Am nächsten Tag fühlte ich mich irgendwie getrieben und auch mein Herz war schwer. Dann betete ich wieder zu Jesus und hörte eine Stimme die sagte mir gefällt es in deinem Herz nicht, es ist eine Mördergrube. Und das obwohl ich niemanden gehaßt habe, niemandem etwas Schlechtes wünschte. Ich lehnte dann also diese Stimme ab, aber gleichzeitig wurde mein geistliches Leben paralysiert, ich konnte Gott nicht mehr spüren und fand daß ich durch den Glauben nur Probleme habe. Als Resultat beschloß ich für eine Weile mich einfach in mein kleines, abgeschottetes Leben zurückzuziehen und mich nicht mehr mit Spirituellem oder mit Religiösem zu beschäftigen.

    Gott hat mich dann später wissen lassen daß Er an mir interessiert ist und daß ich vor allem nicht glauben soll daß Er meine Probleme nicht sieht oder daß Er die große Schuld des Teufels nicht erkennt. Doch der erste Schritt war dann daß ich Gott so vertraue daß ich Ihn nicht mehr für die Verbrechen des Teufels verantwortlich mache. Gott steht zwar über dem Teufel und hat auch ihn erschaffen, gleichzeitig aber ist die Rebellion des Teufels Realität und Gott ist daran nicht schuldig und will auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Allerdings kann es dann hier ein Problem sein wenn man calvinistisch eingestellt ist und alle Geschichte und Realität als von Gott gelenkt betrachtet. Dann kann man diese feinen Unterschiede nicht mehr machen und man wird geistlich lahm. Es klingt alles so fromm und gottergeben was der Calvinismus so sagt, aber ich meine sie tun ihrer Theologie Gewalt an und mißverstehen die Ehre Gottes und den freien Willen aller Kreaturen völlig.

    Man muß als Christ lernen diese genauen Unterschiede zu machen, dann kommt man weiter, und man muß Gott vertrauen ohne beständig nach Rückmeldungen von Gott zu suchen. Also nicht um Visionen oder Antworten bitten sondern Jesus am Kreuz suchen und in seinem Opfer erkennen und lieben lernen. Dann hat man den festen Boden den man braucht. Und das finde ich dann auch in meiner lutherischen Kirche in der das Kreuz ja so eine große Rolle spielt.

  20. Hi Daniel – danke für deinen Beitrag, bitte in Zukunft eine echte mail angeben, sonst lasse ich den Kommentar nicht durch. Ich verwende diese mails nicht bzw. nur für den persönlichen Kontakt und das ist einfach eine Sache des Vertrauens unter Christen. Danke dir!

  21. Hi, Wegi,

    du wirst es herausfinden, da bin ich ganz sicher.
    Das Kreuz steht für Vergebung und die Kraft des Blutes Jesu…und Jesus hat nicht nur für die paar Beteiligten an der Kreuzigung gebetet, sondern für die römische (besatzungs-) Nation und hebräische Volk…

    Bundespräsident Rau hat in der Knesset um Vergebung gebeten obwohl er selber nicht gesündigt hatte und langsam löste sich danach das Schweigen und die Beschämung auf..die Atmosphäre über und in Deutschland veränderte sich.

    Ich bete von der seelsorgerlichen Warte aus für ein verletztes traumatisiertes Volk und Land… corporate Identity….einschließlich des durch unrecht vergossenes Blutes das den Boden verunreinigt und er seinen Ertrag nicht mehr gibt…

    Hesekiel (37) prophezeit auf Gottes Geheiss den toten Gebeinen…ein Geschehen im übernatürlichen Raum…Jeremia schreibt eine Prophetie an das Land: Land, höre das Wort des Herrn!…Jer 22,29….. fang an die Beschreibung des himmlischen Raumes zu sehen in der Bibel…das sind da keine poetischen Formulierungen!….

    Segen

  22. Hey, ich kann der Diskussion nicht ganz folgen, was hat Prophetie mit geistlicher Kampfhaltung gegen den Teufel zu tun?

    @deborah: Ich bin ich mir nicht ganz sicher wie du das meinst, aber die stellvertretende Rechtfertigung vor Gott entspricht nicht dem NT. Jesus ist doch stellvertretend für uns ans Kreuz gegangen und hat alle Schuld der Welt auf sich geladen: Daher musste er in allem seinen Brüdern gleich werden, damit er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes (Hebr 2,17).

    Ich kann und soll für andere im Gebet eintreten und Gottes Liebe und Licht in die Welt bringen und ihn verherrlichen. Ich soll für meine Lieben im Gebet ringen, aber den geistlichen Kampf kann ich selber für andere nicht gewinnen. Gott liebt JEDEN Menschen so ser, dass er ihm mindestens einmal die Chance zur Umkehr gibt. Meine Verantwortung ist es, Gottes Willen so zu erfüllen, das diesem Menschen die Entscheidung leichter fällt.

    Ich denke, Gebet ist die wesentliche geistliche Kampfhaltung. Gebet und das Ausüben der uns von Gott gegebenen Autorität im Namen Jesu, das konkrete Anrufen des Herrn, dann haben die bösen Mächte nicht den Hauch einer Chance.

    In den letzten Jahren, auch seitdem ich Christ bin, habe ich viele Begegnungen mit der dunklen Seite gehabt. Der Teufel hat immer wieder versucht und er versucht es immer wieder, mich von Gott wegzuholen. Im Namen Jesu wird es wird ihm nicht gelingen.

    In den Losungen war heute ein Liedvers/Gebet von Johann Heinrich Schröder, das passt irgendwie:

    Drum auch, Jesu du alleine, sollst mein Ein und Alles sein; prüf, erfahre, wie ich’s meine, tilge allen Heuchelschein. Sieh, ob ich auf bösem, betrüglichem Stege, und leite mich Höchster, auf ewigem Wege; gib, dass ich nichts achte, nicht Leben noch Tod und Jesus gewinne: Dies Eine ist not.

  23. Ok Herr Lenzen, hier ist ein Kommentar mit einer meiner Emailaddressen. Ich habe allerdings die Befürchtung daß die Spamroboter so meine Addresse finden können. Daher ist das nur eine Nebenaddresse. Dir vertraue ich schon, aber nicht dem Internet. Schönen Tag noch!

  24. Hoi Daniel – als Informatiker sage ich dir: unwahrscheinlich – denn hinter deinem Daniel steht ja nicht die email, sondern deine nicht vorhandene Website. Die mail wird von wordpress nur mir kenntlich gemacht. Danke dir!

  25. @sebastian…es geht nicht um stellvertretende Rechtfertigung von Personen, sondern um Heilung des Landes.

  26. Hm… Ich bin zwar viel zu spät dran, aber hierzu mag ich doch noch was sagen. Falls dem Moderator mein Beitrag zu konfrontativ sein sollte, beklage ich mich übrigens nicht, falls er gelöscht wird. Ich will keinen Unfrieden verbreiten, und wenn Christof meinen Beitrag in seinem Wohnzimmer nicht will, darf er ihn rauswerfen. Andererseits interessiert ja vielleicht auch einige hier mal eine areligiöse Perspektive. Meine sieht so aus:
    Der Teufel existiert nicht. Okkultismus kann natürlich trotzdem gefährlich sein, wie jeder andere Aberglaube auch, und manche Formen von Okkultismus sind sicher auch sehr schädlich.
    Höchst bedenklich finde ich es aber, wenn – so habe ich Barbaras Kommentar oben verstanden – eine Therapeutin einem Kind, das sie um Hilfe bittet, religiöse Praktiken anempfiehlt statt eine Therapie zu entwickeln. Wenn die Albträume wirklich ein Problem sind, dann wäre eine wissenschaftlich fundierte Behandlung angezeigt. Unterbleibt die zugunsten von anderen Maßnahmen, deren Wirksamkeit nicht belegt ist, kann die Therapeutin sich damit meines Wissens durchaus auch strafbar machen. In diesem Fall scheint es ja aber gut ausgegangen zu sein, immerhin.
    Auch die Bezeichnung von Pornographie als semi-okkulte Praxis scheint mir abwegig. Natürlich gibt es inakzeptable Formen von Pornographie. Natürlich kann man Pornographie geschmacklos finden und ablehnen. Aber jede Form von Pornographie als teuflisch und zerstörerisch abzulehnen, das ist für mich selbst eine destruktive Haltung. Ich weiß nicht, ob ich gut erklären kann, warum ich diese Einstellung für schädlich halte, aber ich will es versuchen: Aus meiner Perspektive ist ethisch gesehen nichts daran auszusetzen, wenn erwachsene Menschen sich (freiwillig!) anderen erwachsenen Menschen zeigen, nackt, kopulierend, sonstwie. Wer trotzdem dagegen kämpft, verschwendet nicht nur Zeit und Energie, die er konstruktiv einsetzen könnte, sondern er redet auch anderen Menschen Schuldgefühle für etwas ein, das ihnen Freude bereitet, und macht ihnen damit das Leben unnötig schwerer.
    Das Elend dieser Welt resultiert meines Erachtens nicht aus einer übernatürlichen Macht, sondern ausschließlich aus uns selbst, und zwar zu einem großen Teil aus unserer Neigung, anderen vorschreiben zu wollen, was ihnen Spaß machen darf, und was nicht.

  27. Hi Muriel: naja, ich habe ja geschrieben, dass mir keiner erzählen soll, es gäbe nichts Böses – ich habe es zweimal in dämonischer Realität erlebt und das reicht mir. Die Begegnungen mit der Gegenseite sind nicht psychologisierbar und machen keine Laune – das Böse weg zu erklären und Auschwitz, Genozide, Amokläufe und andere Abartigkeiten jeder Form damit zu erklären, dass das Problem sei, dass man anderen vorschreiben will, was ihnen Spaß zu machen hat oder nicht – sorry: aber das hätte ich von dir nicht erwartet. Das ist billig. So kann nur jemand schreiben, der in einer hedonistischen, behüteten Spaßgesellschaft aufgewachsen ist. Ich will dir damit nicht nahetreten, aber angesichts des Elends, dass sich Menschen antun, kann ich nur diese Vermutung äußern. Hey, Leute, mehr Toleranz und alles wir happyclappy – naja, ok… da hatte ich dich tiefgehender eingeschätzt. Pornographie: setze dich mit den Fakten dieser Industrie auseinander und dann reden wir weiter. Da gibt es auch genug Literatur aus dem säkularen Bereich zu.

  28. @wegbegleiter: Meinen Standpunkt als „billig“ und als Produkt einer „hedonistischen, behüteten Spaßgesellschaft“ zu bezeichnen, ist kein Argument, sondern ein ad hominem. Ähnlich die Unterstellung, ich hätte mich nicht mit den Fakten der Pornoindustrie auseinandergesetzt. Der Verdacht liegt nahe, dass du diesen Schluss nur daraus ziehst, dass ich deine Meinung nicht teile. Und ich hoffe, du empfindest es nicht als polemisch, wenn ich dazu sage: Das hätte ich von dir nicht erwartet. Ich hätte dir zugetraut, dass du deinen Standpunkt mit echten Argumenten untermauerst.
    Übrigens baust du einen Strohmann auf, wenn du sagst, ich hätte Genozide und Amokläufe damit zu erklären versucht, dass man anderen vorschreiben will, was ihnen Spaß zu machen hat. Ich habe geschrieben, dass das für einen großen Teil des Elends dieser Welt verantwortlich ist. Nicht für alles. Nicht einmal für den größten Teil. Wahrscheinlich hast du mich da missverstanden.
    Deine persönlichen Erfahrungen mit „dem Bösen“ sind kein Beleg für dessen Existenz. Menschen haben persönliche Erfahrung mit allem Möglichen: Bigfoot, außerirdische Raumschiffe, Buddha, Shiva, Xenu, Zeus… Müssen wir daraus den Schluss ziehen, dass die auch alle existieren?
    Alle wissenschaftliche Erkenntnis spricht dafür, dass der Mensch für die – unbestritten – unsäglichen Gräueltaten, die er verübt, selbst verantwortlich ist. Und ich empfinde es als eine sehr verwerfliche Verharmlosung, wenn man so tut, als käme der Antrieb dafür nicht aus dem Menschen, sondern aus einer externen übernatürlichen Macht. Ich weiß natürlich, dass du das nicht mit schädlichen Absichten tust, aber der Effekt ist in meinen Augen trotzdem schädlich. Denn wer anerkennt, dass der Mensch selbst von ganz allein Böses tut und dafür keinen Teufel braucht, der kann die wahren Ursachen ergründen und sich dafür einsetzen, dass das Böse in der Welt weniger wird. Wer die Ursache im Teufel sieht, wird sich dabei schwer tun, denn er kämpft gegen Windmühlen.

  29. @Muriel: lassen wir es, ok? Wir haben eine grundlegend verschiedene Axiomatik – deine, nicht an die Realität des Bösen zu glauben ist letztlich genauso eine Glaubensaussage, wie meine – da geben wir uns nichts. Die Tatsache, dass du allen Ernstes in einer der größten Versklavungsindustrien noch von Freiwilligkeit redest, deutete für mich darauf hin, dass du diese nicht ernst nimmt und wenig Hintergründe hast, ja. Und auch deine Aussage, dass ein großer (wie groß? 60% müssten es dann schon sein?) Teil des Elends der Welt auf die Spaßverhinderung zurückzuführen ist, halte ich für zynisch. Jetzt nach Worten (größer, großer etc…) zu feilschen, macht das meines Erachtens nicht besser. Das Böse nimmt dem Menschen nicht die Verantwortung – das einem Christen vorzuwerfen ist schon eigenartig, geht es doch gerade im christlichen Glauben um die persönliche Verantwortung – vor Gott. Denn nur vor einer höheren Instanz kann man Verantwortung haben – menschliche Ideale sind auf der selben Ebene und damit letztlich Zeitströmungen unterworfen. Aber wie gesagt: lassen wir es – wir kommen an dieser Stelle nicht weiter. Und habe ganz ehrlich nicht die Zeit für ausgewalzte schriftliche Axiom-Diskussionen – die bringen es nicht. Mehrfach erfahren. So long.

  30. @wegbegleiter: Du wirst dir denken können, dass ich im Wesentlichen allem, was du da schreibst, widersprechen würde. Insbesondere diesem abgelutschten Scheinargument, meine Entscheidung, nicht an den Teufel zu glauben, sei genauso Glaube wie deine, es zu tun.
    Aber ich sagte ja schon zu Beginn, dass das hier dein Wohnzimmer ist, und wenn du es lassen willst, dann lasse ich es natürlich.

  31. …es ist ja nicht so, dass der christliche Glaube davon ausgeht, dass der Mensch ein komplett ferngesteuertes Wesen ist. Wenn dies so wäre, bräuchte Gott keine Glaubenden, die Jesus Christus aus freien Willen nachfolgen.

    Dennoch will ich nicht verneinen, dass es Situationen von „Besessenheit“ gibt. Man kann bei sich selber oder bei anderen sicherlich gewisse Verhaltensweisen erkennen, die auf sowas hindeuten (Aggressionen, Süchte, Ängste, … ). Einiges, doch nicht jedes Fehlverhalten ist mit der Macht von Dämonen erklären.

    Das gewisse weltliche Machtsysteme und Strukturen okkulte Praktiken offenbaren ist doch offensichtlich! Da zählt Pornographie nicht unwesentlich dazu. Glückspiel und dessen massenhafte Verbreitung über das Internet in den letzten zehn Jahren spielt da auch eine Rolle. Was ist mit Musik? Auch diese wird missbraucht und dass nicht nur bei Musikrichtungen die sich offensichtlich das satanische auf die Fahne schreiben. Die in den letzten 5 Jahren immens und unsere Jugend verführende Gangsta- und Horrorrapkultur hat teilweise erhelbliche teufliche Inhalte. Hinter all dem steckt System, dass nicht nur aus dem Menschen allein heraus hervorkommt, er wird vielmehr zum Erfüllungsgehilfen und das oft willentlich.

    Dies alles betrachtend, könnte ich es ohne den Glauben an Jesus Christus schlicht nicht aushalten. Gottes Zusagen holen machen mich da gelassen, der sagt: Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre (1.Joh 3,8).

  32. @Muriel: ja, wenn es denn im Leben immer um Argumente ginge – so kannst du nicht mal eine Ehe oder eine Freundschaft leben. Mit Argumenten und Logik. Aber so what – ich bete dafür, dass du beide Seiten live erlebst, dann bröseln deine Argumente nur so weg. Denn es geht in fast allen wesentlichen Dingen des Lebens um Beziehungen – nicht um Argumente. Segen dir und zumindest für dieses Thema: tschö!

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