Lustig: Schlechter Kaffee als Scheidungsgrund und Gemeindewachstumshindernis

Kaffee ist wichtig (Tee auch – ich trinke beides). Ein guter Espresso (und nicht Expresso bitte!) aus dem Halbautomaten von Gaggia bzw. einen frisch gebrühten aus der Senseo gehört für mich und uns einfach dazu. Nicht immer war allerdings die Herstellung von gutem Kaffee so simpel

So war der Mann im Orient des 16. Jahrhunderts dazu verpflichtet, seiner Frau regelmäßig guten Kaffee zu servieren. Vernachlässigte er diese Pflicht, war dies ein legitimer Scheidungsgrund für die Frau (!) (Quelle: slow-food-Magazin 4/2010)

In der niederländischen reformierten Kirche gab es vor einigen Jahren eine Untersuchung der Gottesdienstqualität. Interessant war dabei ein Wertungspunkt: Qualität des Kaffees hinterher…

Nun, da ein beliebtes Bonmot lautet: „Wer spät am Abend Tchibo trinkt, des morgens mit dem Tode ringt!“ (Dies ist ein Witz! – liebe Anwälte!), empfehle ich gerne meinen Lieblingsröster, der laaaangsam und sorgfältig kleine Mengen röstet, christlich motiviert fair bezahlt und zudem mehrfach bester Röster war. Lohnt sich – Langen-Kaffee also. Dazu ein gutes Buch… 😉

Damit die Frau nicht laufen geht und das Gemeindewachstum gelingt. Und mit dem Buch auch die eigene Spiritualität…

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5 Antworten zu “Lustig: Schlechter Kaffee als Scheidungsgrund und Gemeindewachstumshindernis

  1. Wenn schon Schleichwerbung – dann machs doch komplett! „Dazu ‚Lass dich fallen und flieg!'“
    Bin ich übrigens grad am Lesen, irgendwann konnte ich nicht mehr dran vorbeigehen in unserer Buchhandlung und musste es ‚mitgehen‘ lassen.

  2. Coffee to go – Lenzen to go? Nix da. „Lass Dich fallen und flieg“ ist nichts, was der Konsument mal eben im Vorbeigehen einschnabeln kann. Da wird der normale Becher Kaffee kalt – es bleibt gerade noch soviel Aufmerksamkeit für Nebensächliches, daß ein Espresso sich zaghaft verschämt zwei Minuten klaut. Und der Leser dann sofort weiter im Text arbeitet – denn was anfangs in kleinen Portionen serviert wird, füttert einen nur an – man will mehr – man kaut wieder – das ist ein Buch im Schafspelz. Obacht!
    😉
    Thema Kleinigkeiten, die zur Raserei (Tabula rasa … neues Leben ohne …) führen: sind doch immer die kleinen Stolperfallen. Der kleine Stein im Schuh, der nach wenigen Wanderkilometern tierisch nervt. Die berüchtigte Zahnpastatube, die nicht zugeschraubt wurde – warum erfindet eigentlich nicht einfach mal jemand eine selbstschließende? Geht im Kaufhaus doch auch mit den Türen! Oder im (T-)Raumschiff Surprise! Dieses schöne „Scht-Scht“-Geräusch zu produzieren, davon könnte ein ganzer Industriezweig leben lernen.
    Thema Qualität des Nach-GoDi-Kaffees: in den Niederlanden ist Copje Coffe wirklich wichtig.
    Wie ist das bei uns – was ist bei uns „hinterher“ wichtig? Die Zigarette danach? Das Gespräch danach? Pastor-to-go … ?
    Solange es nicht zum „Go-out!“ wird, wenn die Predigt an Qualität verliert! Aber wer definiert das – gibbet dafür auch eine Qualitätssicherung? Eine TüV-Prüfung? Wobei es dort dann eher eine „P ü V“ (Pastorenprüfung) wäre – oder? Aber Püf klingt irgendwie nicht fair gehandelt …
    😉

    Segen!

  3. Zum Glück trinkt meine Frau nur Tee, und die Auswahl der Sorten überlasse ich ihr…
    Habe mir die Website von Langen mal angeschaut. Ein KG Vollautomaten-Kaffee ist immerhin günstiger als die allermeisten anderen fair gehandelten. Mal ausprobieren…

  4. @Rolf: der Tatico ist seehr lecker…;-)
    @Heike: uns ist nach dem Godi wichtig, Kaffee und Kuchen zu genießen und dabei gute Gespräche zu haben. Auf dass innere und äußere Erquickung sich ergänzen…;-D

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