Weiter geht’s: Decke weg – ich will Engel sehen!

Wenn Jesus den Schleier vor unseren Augen wegnähme: Wir würden Engel sehen, die uns versorgen und dass der Heilige Geist in uns und der Vater um uns ist! (Oswald Chambers)

Gestern nach einem faszinierenden Gottesdienst voll der Gegenwart Gottes den AUFATMEN-Kalender umgeschlagen (1. August) und diesen Satz gefunden. Klasse. Doch er lässt mich grübeln, ob er wirklich so stimmt…. Mich erinnert er an zwei Gegebenheiten des Bibel, die erste ist faszinierend und verstörend zugleich und aus dem Alten Testament…(bitte lesen, auch wenn länglich…;-)

Da schickte er ein großes Heer dorthin, verstärkt durch eine Streitwagenabteilung. Die Truppen rückten bei Nacht an und umzingelten die Stadt. Als der Diener Elischas morgens aufstand und vor die Tür trat, sah er die Stadt von Truppen und Streitwagen umstellt. »Was sollen wir jetzt tun?«, fragte er Elischa. Der gab ihm zur Antwort: »Lass dir keine Angst einjagen, weil es so viele sind! Auf unserer Seite stehen noch mehr.« Darauf betete Elischa: »Herr, öffne doch meinem Diener die Augen!« Da öffnete der Herr ihm die Augen, und er sah: Der ganze Berg, auf dem die Stadt lag, war rings um Elischa bedeckt mit Pferden und Streitwagen aus Feuer. (2. Könige 6,14-17)

Gott öffnet die Augen des Dieners für die unsichtbare Realität. Kein Märchen, keine Phantasie: Realität. Wie anders könnte man leben, wenn man um diese Realität mehr wüsste… dann aber ein Sprung zum lieben Paulus…

Doch jedes Mal, wenn jemand sich dem Herrn zuwendet, wird die Decke entfernt. Dieser Herr aber ist der Geist, von dem wir gesprochen haben. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Ja, wir alle sehen mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn. Wir sehen sie wie in einem Spiegel, und indem wir das Ebenbild des Herrn anschauen, wird unser ganzes Wesen so umgestaltet, dass wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. Diese Umgestaltung ist das Werk des Herrn; sie ist das Werk seines Geistes. (2.Korinther 3,16-18; NGÜ)

Mein aktueller Lieblingsvers, an dem ich herum meditiere und bete und mich freue… – die Decke ist weg! Wie sehen unverhüllt die Herrlichkeit… was hindert uns also noch?

Leben aus der alten Natur? Angst vor dem unverhüllten Blick? Zugekleistert sein mit den vielen Decken der Welt?  Spannend… was denkst du?

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21 Antworten zu “Weiter geht’s: Decke weg – ich will Engel sehen!

  1. hm…
    Zum einen ist hier ja vor allem Israel gemeint. Was gibt uns das Recht, es auf alle zu übertragen?
    Dennoch: Ich habe oft eher den Eindruck, dass ich echt eine Decke vor den Augen hab und eben nicht wirklich sehe. Oft kommt mir Gott so weit weg vor, so unnahbar, so „versteckt“.
    Und doch erlebe ich ihn auch immer wieder.
    Ein „Spannungsfeld“ ? 😉

  2. Ich sehe hier weniger nur Israel gemeint, sondern universale Prinzipien eines gemeinsamen Gottes. Gott kämpft, er hat unsichtbare Heerscharen und man sieht sie mit normalen Augen nicht, sondern nur mit geistlich geöffneten. Zudem greift der Apostel Paulus ja in den paar Versen vorher (sehr interessant, mal nachlesen) in 2.Kor 3. diesen Gedanken auf und spricht von der Decke, die über den Augen seiner Landsleute liegt und die nun weg genommen ist. Genauso wie der Glanz der Herrlichkeit bei Mose gigantisch war, aber gegen unseren Glanz in Jesus verschwindend schwach. Paulus macht genau das: damals dies – heute dies, aber ungleich stärker… insofern darf man doch in aller Vorsicht das Bild auf heute übertragen. Denke ich. Aber das Spannungsfeld erlebe ich auch – ich will den deus absconditus hier nicht weg reden – der abwesende Gott hat seine eigene Bedeutung…;-)

  3. Tja, alles ist Gott untertan. Himmel, Erde, Mächte, Gewalten … Er weiß schon genau, was er uns zumuten kann. Diese Herrlichkeit mit unverhülltem Gesicht sehen könnte die Unvorbereiteten umhauen, vermute ich. Der Geist weht, wo er will, arbeitet wo er will – manchmal läßt Gott den Schleier ein wenig hochwehen – und schon das kleine Stück hat im AT den Propheten „schwer“ zu schaffen gemacht.
    Ich sehe Deinen Vers eher so, daß wir Zwiebelmenschen sind – Schicht für Schicht will der Heilige Geist uns verändern. Auch wenn Zwiebelhaut dünn erscheint – und da der Vergleich hinkt – haben wir aus der alten Natur heraus soviele Häute um uns herum, die dann wie Decken erscheinen. Fest angedrückt. Wir sind eingehäutet in weltlichem Dogma, in weltlichem Druck, was auch immer.
    Wer eine Zwiebel pellt, weiß, daß es nicht ohne Tränen abgeht. Wenn Gott an einem arbeitet durch den Heiligen Gesit, die Verkrustungen eine nach der anderen abpellt, geht auch das nicht ohne Tränen ab. Heilsam, letztendlich.

  4. Erstens: Schön, dass es weitergeht !!!
    Habe gestern viel in den Kommentaren zu deinem letzten Eintrag gelesen. Ich kann mich da meist mit Überzeugung anschließen, aber neues beitragen kann ich derzeit kaum.
    Doch bin ich mittlerweile im Grunde auch regelmäßig hier und finde immer hilfreiche und spannende Gedanken, die mich aus dem Alltagstrott holen, Augen öffnen, zur geistigen Auseinandersetzung mit der eigenen Position führen …
    Also auch von meiner Seite: Bitte weitermachen !!!

    Zweitens: Der Schleier vor den Augen oder die unverhüllte Herrlichkeit Gottes
    Warum sollten wir dieses Bild nicht in die heutige Zeit übertragen können? Muss ich das nicht mit allen Geschichten der Bibel? Für mich steht das außer Frage!
    Aber es gelingt natürlich nicht immer, alle Mitstreiter zu sehen, sich zu vergegenwärtigen, dass man nicht alleine ist. Für mich steht eher in Frage, ob wirklich „auf unserer Seite noch so viel mehr stehen“. Es sind i.d.R. mehr als man glaubt, aber leider werden es eher weniger als mehr, oder ?
    Aber lässt sich da nicht auch eine Brücke schlagen zu deinem gestrigen Beitrag? Wie sollen wir den Schleier verlieren, wie sollen wir die vielen anderen denn sehen, wenn Du auch schon zweifelst und dich eher zurückziehen willst in einen abgeschlossenen Kreis ??? 😉

    Kante zeigen, durchhalten, Rückgrat beweisen, damit der ein oder andere aus dem Schleier hervorstechen kann. Ist nicht auch das Aufgabe eines Christen ?!?!!

    Viel Segen und schönen Urlaub!

  5. @Matthes: danke für deine ermutigenden Gedanken – in der Tat, wir Christen sollten einander stützen und schützen und füreinander eintreten! Auf den Blog bezogen – es gibt eben auch Angriffe, manches bekommt ihr Leser gar nicht so mit und es ist auch gut so und das kostet Kraft… manchmal auch zu viel Kraft. Ich reagiere empfindlich auf toxische Menschen, auch aus dem christlichen Sektor. Da würde ich mir dann mehr Klartext und Zusammenstehen von Kommentatoren wünschen – sei also eingeladen…;-)

    Spannend finde ich den Grundgedanken von Chambers und auch von den beiden Bibeltexten – dass wir auch Einblick in die unsichtbare Realität bekommen, wie sie uns von der Schrift her beschrieben, oft nur angedeutet ist. Dabei sollen wir keine Phantasiegebäude aufbauen, Dämonen- und Engelhierarchien, die uns biblisch nicht gegeben sind – aber ich denke, einen Blick zu bekommen für das, was wir wissen sollen und dürfen – das kann nur gut sein!

  6. Wow! Heute muss ich aber doch endlich etwas schreiben. Ich lese Dich schon so lange und sehr sehr oft befasse ich mich gerade mit den gleichen Themen und ich erkenn immer mehr, dass wir EINEM Geist geführt, verbunden und geleitet sind.
    Vor etwa einem Jahr begann ich damit, allein, ein nahegelegenes kleines Waldstück und anschließend auf einem Feldweg in der Dunkelheit zunächst mit dem Fahrrad und dann auch zu Fuß zu begehen. Ich sagte dem Herrn, wennes wahr ist, dass Du Realität bist, so will ich Deine Gegenwart erfahren. Ich dachte dabei an Soldatinnen, die ebenso, trotz des Gefühles der Angst, Ihrem Auftrag durchführen und auch nicht wissen, was um die nächste Ecke auf sie lauert. Ich erschrak beim erstenmal schon beim leichtesten Knistern oder beim Vorbeihoppeln eines Hasen. Nach und nach, mit jedem Mal mehr, wurde das Gefühl Angst weniger und ich mir mehr und mehr der gegenwart Gottes und seines Heeres bewußt. Gerade gestern zog es mich, nachdem ich einige Monate ausgesetzt hatte, wieder hin. Es war bewölkt, lauwarm und in dem Wald sehr dunkel. Bewußt schaltete ich das Licht am Fahrrad aus. Und ob ich auch wandere durchs finstere Tal, fürchte ich kein Unglück….. betete ich, die Augen weit geöffnet, körperliches Gefühl in Hochspannung, einen kurzen Abschnitt lang sah ich überhaupt nichts.. weiter, dachte ich, der Herr mit seinen Heerscharen IST bei mir!! Allerdings war ich froh, als ich an die Lichtung kam und den halbwegs hellen Feldweg entlang fahren konnte. Irgendwo da ist eine Bank. Ich legte mich darauf und schloß die augen. Zunächst Unruhe. Immer wieder ängstlich die Augen geöffnet. Dann aber dachte ich an eine kleine Schafherde, oder Kühe auf der Weide, wie ruhig sie doch daliegen. Ich betete, der Herr möge mir auch diese Ruhe schenken. NUn, es waren vielleicht fünf Minuten, doch dann machte ich mich wieder auf und fuhr weiter. Daheim wieder angekommen fühlte ich mich gut und bat Gott mich weiterzuführen und mir seine Gegenwart Stück für Stück deutlicher zu machen und zu offenbaren. ER wird es tun. Heute morgen wachte ich mich dem Wort aus 1. Kor 16, 13 u 14 auf, das mir eine Glaubensschwester schon vor fast 20 Jahren mit auf den Weg gab. „Bleibt wachsam, steht fest im Glauben (Vertrauen?), benehmt Euch wie ein Mann, werdet stark. Lasst alles was Ihr tut, in Liebe geschehen. (Jüd. NT)… super auch die Übersetzung der Amplified bible, wer gut Englisch versteht.
    Also ICH persönlich muss wohl die Furcht vor dem Hineinblicken in die unsichtbare Realität verlieren, wobei ich mich danach sehne, sie zu sehen. God bless you. Let the spirit do his awesome work in and with us.

  7. Also ich möchte noch anfügen, ich bin nicht betrunken und auch nicht auf Drogen. Auch wenn man das, aufgrund der vielen Rechtschreibfehler vermuten könnte. 😉
    Ich hatte einfach drauflosgeschrieben und nicht mehr Korrektur gelesen. Bin halt noch ein Blog-Anfänger! Vielleicht wird ja noch einer aus mir.

    Ich lese seit einigen Monaten die Amplified bible und in Johannes 6, 20 steht (der Abschnitt, wo Jesus durch den Sturm zu seinen Jüngern auf dem See lief )
    I AM, STOP BEEING FRIGHTENED! mit dem Querverweis zu 2. Mos 3,14
    I AM WHO I AM and WHAT I AM, and I WILL BE WHAT I WILL BE …..

    übersetzt:
    ICH BIN, hört auf frightened (angsterfüllt, verängstigt oder eingeschüchtert) zu sein.
    (ICH BIN DER, DER ICH BIN UND WAS ICH BIN und ICH WERDE SEIN WAS ICH SEIN WERDE)

    In mir hat dieses Wort in dieser Übesetzung eingeschlagen wie ein Blitz.
    Der große ICHBIN, der durch seinen Heiligen Geist mit allem, was er ist, IN mir wohnt, sagt mir das.
    Ich war und bin wohl immer noch mit sehr vielen Ängsten und Sorgen behaftet, aber das WORT GOTTES heilt. Innenweltheilung in seiner Vollendung. Mein Verstand versteht es nicht, aber es geschieht. HERR, öffne uns die Augen für Deine Wirklichkeit. Immer mehr!

  8. Ich bin beeindruckt. Das heutige Feedback macht doch deutlich, wieviel hier passiert, was offensichtlich in uns allen arbeitet.
    Besonders die Idee bzw. das Bild vom „Zwiebelmenschen“ finde ich sehr passend, wenn ich meine eigene Situation sehe. Man legt wieder eine Haut ab nachdem man neue Erfahrungen gemacht hat und denkt, man sei beim neuen Menschen angekommen. Doch dann stellt man – unter Tränen – fest, dass weitere Häute noch zu schälen sind.

    Die Heerscharen mit Pferden und Streitwagen aus Feuer sind für mich einerseits Sinnbild der vielen Mitstreiter aber andererseits auch der Kraft, die Gott uns gibt (wenn wir uns denn auf ihn einlassen) und die wir auch nicht sehen, wenn wir nicht den Schleier unseres Zweifels beiseite schieben können.

  9. Hallo,

    ich finde dieses Thema auch spannend. Vom Verstand her ist das schwer zu begreifen, gerade wenn man in Problemen steckt. Dann gibt es aber auch Zeiten, in denen ich Gottes Gegenwart sehr deutlich spüre und das finde ich wiederum sehr ermutigend.

    Grüße und Gottes Segen
    Stefan

  10. Ich bete konkret um ein REINES HERZ um oFFENE AUGEN zu haben. WER REINEN HERZENS IST WIRD GOTT SEHEN!
    Wowh was für eine Zusage, da sind die ENGEL NUR NOCH BEIWERK!!!
    Dennoch ist es so ermutigend sie zu sehen. Ich habe genau das mal gehabt, dass ich in einer Finsteren Zeit Engel sah und GOTT sagte, sie sind um euch und ihr werdet sie brauchen, sie beschützen euch!
    Ich bin dankbar für jeden Blick ins Unsichtbare besonders wenn die Gegenwart nicht so toll ist..;)
    Supertext… kann ich ihn demnächst für http://www.angedacht.eu übernehmen?
    lg elke

  11. Engel haben heutzutage Hochkonjunktur. Die Weise, wie mitunter von Engelerfahrungen berichtet wird, hat sicher auch ihre Berechtigung.
    In der Bibel geht es anders zu, und ich bin gern bei Oswald Chambers. Ich lese von „Menschen wie du und ich“, die ganz unvorbereitet einen Blick in Gottes unsichtbare Welt werfen durften. Nicht jeder von ihnen ist nach einer solchen Begegnungen ein anderer geworden; von den Nachwirkungen jedenfalls wird eher selten berichtet.
    Paulus trägt die Erinnerung an eine überwältigende himmlische Erfahrung (2. Kor. 12, 2-4) als einen Schatz im Herzen, sie war für ihn das einmalige Erlebnis schlechthin.
    Wenn aber unser Herr die Decke vor unsern Augen entfernt (hat), so ist dies ein Leben in einer anderen Welt, in Seiner offenbarten Herrlichkeit. So hast ja auch du, lieber Wegbegleiter, mit anderen Worten geschrieben. Das ist ein Dauerzustand, den die Liederdichter der Erweckungszeit mit „selig“ beschrieben haben.
    Gerade in der vergangenen Woche schickte mir mein lieber Freund seinen Fund aus dem Internet, mit dem Titel: „Mit dem Unsichtbaren leben“. Er war sehr erstaunt, von mir zu hören, dass es sich um ein seelsorgliches Buch von Prof. Hans Rohrbach handelt, das längst zu meinem eisernen Bestand gehört. Sein Titel: „Unsichtbare Mächte und die Macht Jesu“. Man kann es in voller Gänze aus dem Netz herunterladen. Fritz Schroth hat sich um eine Neuauflage bemüht, und es ist sicherlich noch im Brockhaus-Verlag erhältlich.

  12. Ich glaub‘, ich muss noch was hinzufügen, damit jetzt nicht jemand auf falsche Gedanken kommt. Wir bleiben ja Menschen und „wandeln“ eben nicht immer „auf sonnigen Höh’n“. Aber unsre Schwankungen und vielleicht Zweifel ändern nichts mehr an der vollendeten Tatsache: Die Decke ist ein- für allemal weg!

  13. Die unverhüllte Wahrheit!

    „Geld regiert die Welt!“ Ohne Geld geht nichts, aber Geld ist nicht eßbar. Danken wir noch für unser tgl. Brot? Geht uns die Not unseres Bruders noch zu Herzen? „Egoismus regiert die Welt!“ Die Jehovisten sagen: „Satan regiert die Welt!“ Sagen wir Christen nicht: „JESUS regiert die Welt?“ Wer regiert nun wirklich die Welt?

    Gut, dass es eine Offenbarung gibt. „Und ER wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Und Heulen u. Wehgeschrei wird nicht mehr sein. Denn JESUS hat die Herrschaft eingenommen!“

    Glauben wir wirklich, dass der Tod nicht mehr sein wird? Glauben wir wirklich an das „ewige Leben“? So war es von Anfang an von GOTT geplant. Nur der Widersacher war listiger: „Sollte GOTT gesagt haben?…..“ Auch JESUS wurde in der Wüste versucht. Und ER widerstand dem Feind mit dem Wort: „Es steht geschrieben!“

    Darauf läßt sich aufbauen.

  14. Also ich finde den Titel ja wohl absolut geil und ich bin voll dafür: Decke weg. Denn warum so leben als wenn die Engel und das alles nicht da wären, wenn sie doch da sind? Macht doch keinen Sinn. Ich möchte einen Vergleich ziehen, der mir etwas interessantes über die menschliche Psyche aussagt: die gleiche Situation unter anderen Vorzeichen wird zu einer anderen Realität.
    Kennen vielleicht einige: ich sitze im Cafe und bin arbeitslos.
    Weiß ich noch nicht wann ich wieder Arbeit habe, kann ich dort zeimlich betrübt depressiv und pessimistisch sitzen. Wüßte ich aber, dass ich in zwei Wochen schon wieder Arbeit habe, so würde ich die Zeit genießen, mir voller Elan überlegen was ich in den letzten 2 freien Wochen noch alles gerne machen würde etc. Und das nur, weil sich der Blickwinkel geändert hat.
    Deshalb versuche ich mir dieses Decke weg denken anzugewöhnen: ich habe schon… bald werde ich… Gott wird… denn Gott ist großartig!
    Das ist ein genialer Trick finde ich…

  15. @Christof: „Auf unserer Seite stehen noch mehr“ So habe ich das noch nicht gesehen. Damit werde ich diese Woche mal schwanger gehen.
    @gurgelbraut: „Deshalb versuche ich mir dieses Decke weg denken anzugewöhnen: ich habe schon… bald werde ich… Gott wird… denn Gott ist großartig!
    Das ist ein genialer Trick finde ich…“
    Das ist meiner Meinung nach Autosuggestion. Erinnert mich an einen guten Freund, der schon seit Jahren versucht mit „The Secret“ (was ich übrigens als falschen Weg sehe) seine Krankheit und sein Leben in den Griff zu bekommen. In schwierigen Situationen sage ich: „Alles was Gott tut, ist gut“. Selbst wenn ich verzweifle oder mir die Augen aus dem Kopf heule, weiss er doch, was gut für mich ist. Und dann denke ich mir: Gott hat mit mir etwas viel Besseres und Schöneres vor, als das, was ich im Moment als gut und richtig für mich empfinde. Da liegt für mich die Herrlichkeit Gottes drin, uns erkennen zu geben, dass für ihn alles möglich ist, und ich absolut nicht der Meister meines Lebens bin. Ich kann zwar darum bitten dieses oder jenes zu ermöglichen, ob das dann allerdings gut für mich ist, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls rede ich mit besagtem Freund auch über den Glauben und meine Beziehung zu Jesus. Doch solange jemand nur auf die Kraft seiner Gedanken vertraut, also so nach dem Motto: je positiver ich denke und je öfter ich das mache, wird sich auch in meinem Leben alles zum Guten verändern – das glaube ich nicht. Denn dadurch entfernt man sich immer mehr von Gott.

    Was mir immer sehr gut getan hat, ist die Tatsache: Gott ist da. Auch da, wo ich meine, jetzt ist er aber überhaupt nicht da. Das sage ich ihm auch offen ins Gesicht: Ich schreie dann (natürlich innerlich): Wo bist du? Bitte zeig dich mir! Wo bist du denn?

  16. Hallo,
    ist hier noch jemand, der mit mir mal über den Elija und den Elischa reden will?
    Schliesslich hat der Elija dem Elischa den Mantel über geworfen und der hat sich zwei Anteile seines Geistes gewünscht. Also nix mit Decke weg!
    LG,
    Doris

  17. Ich hab heute „Die Realität der unsichtbaren Welt“ von Todd Bentley angefangen. Jetzt lese ich deinen Beitrag, deine Gedanken finden sich auf den ersten 20 Seiten und mit vielen Erfahrungen beschrieben… ein spannendes Buch, ein spannendes Thema.

  18. Hey liebe Leute,
    im Gebet erreichen wir alles, ich habe Gottes Stimme gehört, habe Eindrücke gehabt und vieles mehr. Mein Eindruck von Gott war, dass ich bestärken solle, was hier geschrieben wurde, dem Mann der diesen Blog geschrieben hat zu unterstützen. Mit meiner eigenen Erfahrung also fange ich an:
    Ich war in Süd Afrika auf einem Missions-Einsatz, von meiner Gemeinde aus. Bei einem Angriff in der Nacht vom geist des Todes (Ich habe einen Mörder der in meinem Zimmer an mir vorbei gegangen ist mit einer Pistole und in der Ecke einen erhängten Mann gesehen und zwar mit Leib und Knochen) Danach habe ich mit meinem Zimmer genossen gebetet und die restliche Gruppe geweckt um im Team weiter zu beten, denn wo mehrere vereint beten, ist Gott mitten unter uns. Danach haben wir alle Engel gesehen, auf verschiedenste Arten und Weisen. Ich habe eine Schlacht gesehen, wo Armeen von Engeln gegen das Böse kämpfen. Ausserdem, habe ich uns in der Waffenrüstung Gottes gesehen. Ich will mehr davon, ich will gottes Herrlichkeit sehen und ihn verstehen, will dinge manifestiert sehen. usw…. Hat da jemand erfahrungen gemacht?? Wisst ihr was gott davon denkt?? Ist das gut nach mehr zu streben??? Achjaa…der Name kommt von besagter Nacht, denn wir lasen und erkannten, dass wir alles Gottes Kinder sind und somit Prinzen und Prinzessinen.Danke viele liebe grüße
    Prince Rieno

  19. Was ich jetzt nicht verstehe, warum Du in Frage stellst, ob der Spruch von Oswald Chambers so stimmt. Deine Zitate aus der Bibel unterstreichen das doch gerade!

    Grüssle

    Barbara

  20. @Barbara: die Frage ist eine rhetorische… denn diese Sicht auf die Welt ist nicht gerade häufig und ich stolpere auch immer wieder darüber, dass ich das nicht wahrnehme…

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