Pour amusement: Ein genialer Cartoon

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich gerne koche und esse. Mitglied bei slowfood bin, Wert auf hochwertige Produkte lege.  Meine Meinung: Burger King ist besser als McDonalds. Aber fast alles is(s)t besser als die beiden freundlichen Buletten-Quäler. Immer schon habe ich mich gefragt: Was geschieht eigentlich mit diesen Konzernen in der Ewigkeit… nun weiß ich es, dank dem genialen Cartoonisten Ruthe (<- ein täglicher Besuch lohnt sich!). Voilà (danke Heike für den Tipp):

Und sonst? Morgen geht es ins freundliche Siegerland, zu einem Jahresfest CVJM/evangelische Kirche in der Dreisbachhalle. Da halte ich die Predigten, die offiziell Vorträge heißen müssen – wohl, weil ich ja als Freikirchler nicht kirchlich ordiniert bin?! Achja… ich sag mal nix und freu mich auf die Gelegenheit und auf nette Leute!

Advertisements

9 Antworten zu “Pour amusement: Ein genialer Cartoon

  1. Ich wünsche Gottes „fetten“ Segen für das Siegerland – nix Segen Light – nein: Vollfettstufe – abgefüllt mit dem Heiligen Geist!

    Be blessed!

  2. Tja, das mit Predigten und Vorträgen und „ordentlicher“ Ordination wird dann halt doch zur Realsatire, wenn man hört, was die „ordentlich“ Ordinierten von der Kanzel so von sich geben … Aber ist ja wurscht, es kommt ja nicht auf Titel an. Wie schon Mika Häkkinnen sagte: Nur der Inhalt zählt.

    Und: Ich stimme der Beurteilung zu – BK ist besser als MCD. Vor allem die Pommes!

    Viel Segen und Inspiration für die „Vorträge“.

  3. Seit einer gefühlten Ewigkeit veranstaltet mein Großer zu seinem Geburtstag eine LAN-Party. Letztes Mal Kommentar eines Gastes, der auch schon eine gefühlte Ewigkeit jedes Jahr dabei ist: „Das Beste sind die Hamburger!“ – Es gibt traditionell Hamburger zum Selbst-Zusammenstellen. Brötchen, Buletten, Salat, Tomaten, Ketchup, Käse usw. kommt alles auf den Tisch, jeder nimmt, was ihm schmeckt.

  4. Ist schon witzig, die Sache mit den „Vorträgen“. Doch würde ich nicht zu vorschnell über die „Ordinierten“ herziehen (@curioustraveller). Es gibt auch in der institutierten Kirche viele, die ihre Berufung und die Nachfolge Jesu sehr ernst nehmen und leider dabei regelmäßig in ihrem kirchlichen Umfeld an ihre Grenzen stoßen. Ja, es gibt einige bedenkliche Tendenzen, aber die betrifft die Gemeinde Jesu grundsätzlich, denn schliesslich sind wir alle Christi Leib 😉

    Dir Christof viel Segen für den Ausflug ins Siegerland! Wenn du unterwegs mal Hunger bekommst, es gibt mittlerweile an fast jedem zweiten deutschen Rastplatz einen BK Imbiss 🙂

  5. Na na, curioustraveller, welche Vorurteile trägst du denn vor dir her?

    Und vielleicht heißen die Vorträge nur deshalb so, weil die Dreisbachhalle kein Gemeindesaal ist und keine Kirche? Oder auch, weil der Anlaß nicht ein Gottesdienst ist? Predigt gehört in den Gottesdienst, jedenfalls nach dem allgemeinen Sprachgebrauch.
    Oder auch: Predigt hat einen negativen Beiklang, von Salbadern bis langweiliger Moralinsuppe – ebenfalls allgemeiner Sprachgebrauch. Manche Gemeinden nennen darum ihre Predigten nicht Predigt, sondern Verkündigung – dabei fallen sie in eine extreme Engführung, weil doch eigentlich das ganze Leben der Gemeinde und ihrer Glieder Verkündigung sein sollte…

    @Sebastian: auch die sogenannten Freikirchen sind institutionalisiert, verfaßt und strukturiert – ohne das geht es einfach nicht. Und in jeder freikirchlichen Gemeinde gibt es spätestens in der zweiten Generation „Traditionschristen“, das läßt sich auch nicht umgehen. Und die Nachfolge Christi stößt doch wohl meist erst mal an unsere eigenen Grenzen, oder nicht? 😉

  6. @all: huhu, bleibt doch humorvoll. Neinnein, am Sonntag ist das ein offizieller Gottesdienst und es ist wirklich so: ich habe halt keine Vokation, in katholischen Kirchen darf ich gar nicht predigen, sagt mein katholischer Kollege, mit dem ich gerne ein Bier zusammen trinke, in den evangelischen auch nur, wenn man es anders nennt… naja, ich kann damit leben. Ich glaube, die einseitige Meinung vom curioustraveller ist nicht so ganz unberechtigt, neben einzelnen wirklich begabten und engagierten Pfarrern habe ich auch reichlich politische Predigten tiefsten Klischees abbekommen und das Manko an guten Predigern liest sich ja deutlich beim WDR ab, bzw. der evangelischen Rundfunkstelle, die nun auch Freikirchler integriert, weil sie, Zitat, nur noch wenige Pfarrer finden, die packend und treffend eine Andacht schreiben und halten können… traurig, oder? Ich denke schon: es gibt einen Predigtnotstand. Und längst nicht alle Freikirchler sind gute Prediger, auch das ist keine Frage, ich habe mich oft genug gelangweilt…;-)

  7. Ok, ich entschuldige mich für die pauschalisierende Aussage. Ich kenne ja selbst auch Pfarrer, die gut drauf sind – nicht nur predigtmäßig, sondern auch in ihrer Beziehung mit Jesus. Vielleicht verarbeite ich da gerade zu viele eigene frustige Erfahrungen. Wollte niemandem auf die Füße treten.

  8. Ich habe in Kirchen aller Konfessionen schon gute Predigten gehört, und langweilige (aber guten Inhalts, manchmal), und welche, wo sich mir ob der Abstrusitäten die Nackenhaare sträubten.

    In katholischen Kirchen steht meine Predigt quasi auch unter der Verantwortung des diensthabenden Priesters. Kämst du zu uns, dürftest du predigen – das wäre höchstens wgen der Sprache schwierig.
    Vocation heißt übrigens Berufung; daran zweifle ich bei dir nicht… höchstens die vocatio externa durch die Landeskiche, die fehlt. Aber darum so ein Gehecks [sic] zu machen…

  9. @curioustraveller: Ja ich bin durchaus auch gefrustet und geplagt von so mancher Verkündigung, die ich im landeskirchlichen Spektrum erlebt habe. Schliesslich ist das Wort Gottes schärfer wie jedes zweischneidige Schwert, da frage ich mich dann, wie kann es sein, dass so mancher Theologe es zum Wohlfühlevangelium und zur Sozialethik verweichlicht?

    Da der Glaube aus der Predigt kommt, bin ich dankbar hier sein zu dürfen und mitzuerleben, wie es auch richtig geht!

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.