Schokolade: Her damit! Was die süße Pracht mit unserem Wachstum zu tun hat.

Heute mit meinem Sohnemann in Köln im wunderschönen Schokoladenmuseum gewesen. Hier gibt es nicht nur Schokoladenbrunnen (!), sondern auch eine ganze transparente Produktionsstraße von Lindt, in der die Herstellung von Schoki gezeigt wird. Faszinierend für kleine und große Jungs!

Was dabei auffällt: Schokolade möchte man nicht sein. Von der Kakaobohne angefangen wird gemahlen, gemischt, gewalkt, gepresst, verteilt, erhitzt, gekühlt und schließlich stundenlang conchiert, was so eine Art Dauervermanschung ist und sehr lecker aussieht. Als Schokoladenbestandteil ist das weniger lustig und führt garantiert zum Schleudertrauma der braunen Masse. Macht ja nix, schmeckt trotzdem.

Was dabei hängen bleibt: jede Form von Veredelung bei Nahrungsmitteln hat irgendwie mit Stress, Belastungen, Zerreißproben und – man möchte sagen – mit Schmerzen zu tun. Warum nur glauben wir – glaube ich viel zu oft – es würde bei uns Menschen anders laufen? Auf die softe Tour? Lässig und cool Veränderung erfahren ohne persönlichen Aufwand und ohne Kosten?

Illusion! Die Bibel sagt, wir sollen es mit Freude begrüßen, wenn wir erprobt werden. Da denkt man als reicher Westler erst mal: Nee, mit mir nicht. Das klingt ja pervers. Aber es ist: die Wahrheit.

In der Hitze des alltäglichen Gefechtes reifen Menschen, unter Spannungen, Erprobungen und Anstrengungen –  nicht auf dem Sofa mit der Chipstüte. Entschuldigung, Schokoladentafel. Auch wenn mir die Sofa-Variante lieber wäre… 😉

Advertisements