Für deine Seele: Raus aus dem grauen Einerlei – rein ins relaxte Strandfeeling!

Wenn du hier öfter unterwegs bist, bemerkst du deutlich den Designwechsel. Nicht nur der Wegbegleiter strahlt jetzt nicht mehr monochrom verschwommen schwarz-weiß, sondern – äh – lila, genauer gesagt pflaumenlila, auch das Blog-Design ist zum tropischen Strand mutiert (gaaanz unten die Haie sind klasse).

Ich lade dich ein, zu relaxen und die Seele auf Strandurlaub zu schicken, zumindest für 5 Minuten. Klar: Manchmal ist, nein scheint gerade alles schwer und schwierig, kompliziert, verletzt und anstrengend. Das möchte ich gar nicht übertünchen. Aber was geschieht in solchen Momenten?

  • Man verdrängt sie und läuft weg. Man betäubt sich mit Kaufen, Sport, Essen… – keine gute Sache das. Die erlebte (!) Wahrheit macht frei. Sagt Jesus und dem glaube ich das ohne wenn und aber.
  • Man nimmt sie zwar wahr und läuft nicht weg, überlagert sie aber mit anderen intensiven Sinnes-Erfahrungen, anstatt den Moment zu benennen und bei ihm zu bleiben. Das ist eine feinere Art der Verdrängung. Die starken, lauten, intensiven Erfahrungen drücken vielleicht sogar die Gefühlslage aus – aber sie machen es unmöglich, still zu werden und die Feinstruktur wirklich wahrzunehmen und heilsam einzuordnen.
  • Oder aber man kommt bewusst zur Ruhe. Und beginnt einmal, 5 oder 10 Minuten alles zu betrachten. Lässt sich von den schwierigen Eindrücken nicht vereinnahmen, sondern benennt sie. Aber du BIST nicht diese Dinge – du empfindest sie. Aber sie sind nicht alles, sie sind nicht deine Identität. Da ist viel mehr. Du bist unterwegs. Du sollst dir das Leben nicht schönreden, es geht um die Wahrheit – aber die bedeutet auch: selbst am schönsten Strand liegen scharfe Muscheln und nervige Uhrenverkäufer laufen herum… ;-).
    Zerreib dich nicht an einem Idealbild (ich bin stark, habe Kontrolle, alles im Griff), das du von dir und deinem Leben hast. Die schweren Phasen helfen dir, ja bereiten dich vor, das Schöne wertzuschätzen und zu genießen. Und das ist da. In jedem Leben. Im größten Leid. Lauf nicht weg, überlagere nicht, sondern komm an und schau hin.

Zum Runterfahren und Entspannen eines meiner liebsten Relax-Lieder, mit dem ich viel verbinde, von einem soo weit unterschätzen Songschreiber: Chris Rea. Es handelt vom Strand, von der Liebe… und vielleicht kommt dir ja ein Lächeln dabei und du findest den Mut, das Schwere und das Schöne auf ruhige und achtsame Weise anzuschauen. Und mittendrin spürst du dann vielleicht einen Arm auf deiner Schulter, der dir signalisiert: Lehn dich bei mir an, schau dich an, schau mich an und lad ab. Dann tu das einfach. Es ist Gott.

Zuerst das (etwas sinnfreie) Video aus dem 80ern… dann eine großartige Live-Performace in Montreux.

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