Das höchste Glück: Geliebt werden

Zu Weihnachten habe ich von einer lieben Freundin eine nette Postkarte mit zwei dicken Engeln bekommen (warum ist bei Engeln Übergewicht eigentlich kein Problem? Vielleicht weil sie so harmloser sind als die wilden Burschen aus der Bibel?): „Lieben und geliebt werden ist das höchste Glück auf Erden“.

So ist es. Liebe ist sooo schön. Gleichzeitig ist Liebe immer auch bedingt, weil Menschen verletzen und wenn man – jenseits der Seifenopern – realistisch auf die Liebesbilanz schaut, dann ist da ganz viel Sehnsucht in unserem Land und ganz viel Verletzung durch vermeintliche Liebe, die sich als alles andere rausgestellt hat, nur nicht als Liebe. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen: Wer die echte, wahre und vollkommene Liebe von einem Menschen erwartet, muss irgendwann enttäuscht werden.

Weil diese berechtigte Sehnsucht in uns auf niemanden anderen als Gott hinweist. Der ist die vollkommene Liebe. Und über diese Liebe heisst es:

Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn. (Römer 8,38f)

Das steht. Gottes Liebe zu dir war nie kleiner und wird nie größer sein. Sie ist maximal. Wer sich mit dieser Liebe beschenken lässt – mit dem geschieht zweierlei:

  1. Er (oder sie) erwartet diese Liebe weniger von fehlbaren Menschen und wird
  2. Frei, gelassen und unabhängig, die von Gott empfangene Liebe weiter zu geben, zu verschenken.

Und dann wird das wahr, was die Bibel auch sagt: Dass die Liebe durch ganz normale Menschen wie du und ich weiter gegeben wird, nicht weil wir perfekt sind, sondern weil wir zuerst und über alles geliebt sind. Wer aus dem Liebestank Gottes schöpft, der hat niemals zu wenig Liebe! Lass dich beschenken, bevor du weitergibst.

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