Ab dafür: Mut zur radikalen Veränderung!

„Jeder denkt daran, die Menschheit zu ändern, aber keiner denkt daran, sich selbst zu ändern!“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828-1910)

Schon ein bisschen was her der Spruch. Der gute alte Leo. Gut gebrüllt, Löwe… ;-). Gilt heute wohl nicht mehr so. Und da steckt eine tiefe Not drin. Denn beides gilt nicht mehr… und viele erstarren im immer gleichen Trott. Das soll sich nun ändern! Doch zuvor mal nüchtern hingeschaut.

Kein Idealismus (Ich möchte die Welt verbessern). Viele leben für sich, Tag für Tag, überleben, durchkommen, ein bisschen Spaß haben, vielleicht eine Familie? Ok. Wie sollte man auch die Welt verändern – ist doch so kaputt. Richtig. Was soll da ein Einzelner schon ändern. Tja. Stimmt wohl, obwohl…

Also: Sich selbst ändern? Panik!! Unausgesprochen scheint jeder spätestens ab 30 weiter so herumzulaufen wie zuvor. Klappt ja irgendwie. Halbwegs. Gut, hier und da knirscht es aus unerfindlichen Gründen, das nimmt man in Kauf. Gibt sich zufrieden. Mit Mittelmaß. Oder sucht den Kick an den falschen Orten.

Schade. Denn so bleibt man WEIT, sehr WEIT unter dem, was Leben sein könnte. Und sollte. Wie es gedacht ist.

Manche behaupten, die Menschen sind unersättlich, wollen immer mehr. Mag sein, aber von den falschen Dingen. Was tiefe Zufriedenheit angeht, weite Perspektive, radikale Veränderung, authentische Beziehungen, überwältigende Echtheit, pure Energie, da wollen die meisten zu wenig. Wenn da doch mehr Unersättlichkeit wäre!!

Aber wo anfangen? Vielleicht ist das die Zwickmühle? Man würde ja gerne, aber wie? Wie geschieht Veränderung und an welcher Stelle fange ich an? Gibt doch, wenn man ehrlich ist, sooo viele Baustellen…? Richtig. Gute Frage. Unbeantwortbar. Wie? Ja!

Ähhhh… und nu?

„Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ (Neues Testament, Römer 12,2)

Dieser Vers hat bietet ganz große Entspannung und den Weg zur radikalen Veränderung. Toll – und wie? Kommt jetzt.

Alles fängt damit an, dass man endlich beginnt, lange Geglaubtes, Übernommenes, Geprägtes sehr genau anzuschauen und zu hinterfragen. Alles muss auf den Prüfstand. Stimmt etwas, nur weil viele es tun? Unlogisch. Sagen die inneren Stimmen die Wahrheit über mich? Meistens nicht. Haben meine Lehrer und Eltern und Maßstäbe immer Recht gehabt? Nö. Sonst wären sie ja Gott-gleich, sind sie nicht, also: Nö.

Das ist der Anfang. Eine gesunde Hinterfragung. Gehört Mut zu. Weil das vermeintliche Sicherheitsnetz weg bricht… aber es hat ja eh Löcher. Riesenlöcher.

Dann die große Entspannung. Denn der goldene Weg zur Veränderung ist: Auf Gott schauen und sich ihm hingeben. Punkt. So einfach. Im Vers da oben steht: Lass dich verändern. Passiv. Steht so im Griechischen, ist in manchen deutschen Bibeln falsch übersetzt. Entspann dich.

Du musst nicht entscheiden, wo du anfängst und wie schnell du vorgehst. Der Vater macht das. Wenn du dein Herz öffnest. Er macht es manchmal im Schweinsgalopp (wenn er dir schnell helfen will, dich retten will, dich erobern will), meist geht er behutsam vor.

Vertrau ihm. Er kennt dich besser und länger. Er hat dich schließlich gewollt. Und er meint es immer gut. Immer. Halte dich ihm hin, liefere dich ihm aus und er wird dich auf einen radikalen und abenteuerlichen, gleichzeitig liebevollen und zarten Weg der Verletzlichkeit und Veränderung mitnehmen, den du so nicht erlebt hast.

  • Hinterfrage radikal, was „man“ so für richtig hält, dich gelehrt hat, dir an Prägungen – manchmal erzwungenermaßen – mitgegeben hat. „Man“ ist kein Gott! Also gib „Man“ auch nicht dessen Autorität!
  • Relax!
  • Richte dich von Herzen und vom Denken aus auf Gott
  • Vertraue dem Weg.
  • Nichts ist Zufall.
  • Und die Post geht ab!

Versprochen. Und mit jeder kleinen Veränderung – veränderst du auch die Welt um dich herum. Wetten?

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