Veränderung: Was sie verhindert und was den Turbo einschaltet!

Warum nur antwortet Jesus nie auf die Fragen, die man ihm gestellt hat? Egal ob gegenüber Nikodemus oder gegenüber der Frau am Jakobsbrunnen – sie stellen Fragen und Jesus antwortet sperrig, seltsam, provokativ, um die Ecke gedacht, rätselhaft…

Thomas Härry schreibt in einem aktuellen Beitrag im AUFATMEN-Bog:

Veränderung geschieht, wenn tief eingegrabene Denk- und Verhaltensmuster aufgebrochen werden.

DAS ist das Ziel von Jesus seltsamen Antworten und das ist der erste und wichtigste Auslöser von Veränderung. Dass gewohnte Denkmuster und Prägungen (Gott gibt es nicht, Glaube ist langweilig, ich habe mein Leben im Griff, ich bin der Held…) hinterfragt, teilweise zerbröselt, zerstört werden.

Das fühlt sich oft am Anfang an wie ein kleiner Tod. Sicherheiten gehen verloren, ein Vakuum entsteht – was wird dieses füllen? Die Bibel ist deutlich: Das ist Gottes Aufgabe. Er wird den Raum füllen, heilen, neu strukturieren – so dass wir freier, erfüllter, zufriedener leben können, nicht nach menschlichen, nach göttlichen Maßstäben.

Kann man diese Auslöser menschlich fördern? Natürlich: Indem man sich neuen Gedanken aussetzt und alte hinterfragt und nicht als Dogma versteht. Indem man sich bewusst in neue Lebenssituationen hinein gibt bzw. nicht aus denen flüchtet, die einem in den Weg gelegt werden. Denn das Aufbrechen von Denkmustern geschieht entweder durch neue Gedanken im vorhandenen Kontext oder durch vorhandene Gedanken im neuen Kontext. Verändert sich mein Leben (und dafür sorgt Gott gar nicht so selten aus eben diesem Grund!), dann reiben sich gewohnte Denkmuster am neuen Lebensgefühl – Veränderung kann geschehen…

Das wird aber nur geschehen, wenn wir bereit sind, Sicherheiten aufzugeben, Kontrolle abzugeben, Gott und dem Leben zu vertrauen und neue Gedanken und neue Lebenswege mutig und verwegen anzugehen, anzunehmen und nicht auf Sicherheit, Beständigkeit und „Ich will so bleiben wie ich bin!“ zu pochen. Denn das Motto Gottes für dich heißt vielmehr: „Ich will so werden, wie ich gemeint bin“.

Steh auf und lebe offen, denke neu und mutig und setz dich Gottes Gedanken aus, bürste gegen den Strich und trau dich was – und Veränderung wird geschehen.

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