Dünenhof persönlich erlebt: Eine Tagung voll der Gegenwart Gottes

Dünenhof also. Meine erste Begegnungstagung zur Spiritualität, die ich zu leiten hatte und dementsprechend nervös stieg ich in den Zug nach Cuxhaven…

Angekommen, abgeholt, das schöne Zimmer bezogen und mit meiner supernetten „Betreuerin“ (klingt nach Pflegeheim…) Daniela zu Mittag gegessen. Gleich wohl gefühlt, herzlich, entspannt, persönlich, Lachen… das Gefühl: hier ist ein Schutzraum, hier bin ich auch als Referent jemand, der Fehler machen darf, Gott stellt sich dazu und wirkt in allem! Mal schauen…

Was dann geschah war, neben viel zu kurzen Nächten, Joggen am Watt und unendlich vielen intensiven Seelsorge-Gesprächen, eine wunderbare Erfahrung des konkreten Wirkens und Redens Gottes. Ein bunter Haufen von 50 Leutchen aller Altersklassen, von Jugendlichen angefangen bis hin zu einem süßen 70-jährigen Pärchen, ließ sich ganz offen und transparent auf Vorträge und geistliche Übungen ein, die nun wirklich heftig in die Tiefe führten und halfen, sich Gottes Reden auszuliefern. Und er redete. Und wie. Halt: „Lass dich fallen und flieg!“ – nur jetzt live und in Farbe!!

Ich habe das selbst noch nie in diesem Maße bei einer Gruppe erlebt. Da wurden konkrete Bilder, Bibelverse, Worte empfangen und weiter gegeben. Tränen brachen aus, Freude, Berührung. Menschen wurden seelisch berührt und zart auf den Weg der Heilung gebracht… ich erlebte in der Seelsorge, wie Gott mir vollkommen überraschende Einsichten schenkte, die einfach nicht aus mir kamen und die ich dann vorsichtig weitergab und die weiterhelfen konnten. Beim sogenannten „soaking„, dem Entspannen in Gottes Gegenwart flossen die Tränen nur so… weil Gott spürbar den Raum mit seiner Gegenwart füllte und die Menschen beschenkte… dazu lectio divina, Körpergebet, hörendes Gebet, Jesusduschen (ja!)… 😉

Alles in allem fuhr ich nach vielen tollen Begegnungen mit feinen Menschen und mit Gott erschöpft, aber glücklich und gefüllt nach Hause. Gut, die Bahn machte ihrem Ruf auf der Rückfahrt alle Ehre… aber auch das konnte den positiven Eindruck nicht mehr träben. Ich saß einfach mit einem breiten Grinsen im Zug und genoss: Gott.

Hier ist noch ein Bericht von einer Teilnehmerin (Heike) und noch einmal lege ich jedem den Dünenhof mit seinen feinen Tagungen und dem Festival ans Herz. Ein heiliger Ort. Danke an Daniela Kleinschmidt, Manfred Pagel und das ganze Team vom Dünenhof und der Weggemeinschaft!

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