Hä? Aber ja: Mit Neid beten und danken lernen!

Neid gehört nicht gerade zu den Tugenden des Glaubens. Und er soll beim Beten helfen? Das war für mich einer der Aha-Effekte der letzten Zeit… doch der Reihe nach… (das Ganze ist übrigens inspiriert von Kerstin Hacks Büchlein „Gebet“ – sehr zu empfehlen!)

Fällt dir danken leicht? Mir nicht. Klar, man dankt dafür, Gottes Kind zu sein, Liebe empfangen zu dürfen, genug zu essen zu haben, auf dem Konto schwarze Zahlen… aber irgendwann wird es mechanisch und mir fällt nicht mehr so viel ein. Dabei liegt auf dem Dankgebet eine Fülle von Versprechen Gottes! Ja, sogar ein Gebot geradezu: Seid dankbar in allen Dingen! (1.Thess 5,18). Könnte also wichtig sein…

Mir hilft folgender Trick: Stell dir vor, du wärest ein naher Bekannter von dir. Worauf würde der – wenn er dich richtig gut kennt – alles neidisch sein….??

Und prompt… fällt einem jede Menge ein… Mann, war ich betriebsblind… und dann prasseln sie vom Himmel wie Goldstücke, die Objekte der Dankbarkeit und man kann sie – wie sie einem in die Hände fallen – Gott weiter reichen und dabei froh werden. Viel Spaß bei dieser Gebetsübung!

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