Stage Diving im Gerste-Feld: Warum sich ein genauer Blick im Glauben lohnt…

Gestern an diesem herrlichen Gerste-Feld vorbei gelaufen. Das sah so puschelig, gemütlich, weich, wogend aus, dass ich mich am liebsten reingeschmissen hätte in der vollen Hoffnung, dass es mich trägt und sanft auf und ab bewegt…

Die Hoffnung trügt – die harte Boden der Realität hätte mich schnell erwischt. Genau hingucken lohnt sich. Was so weich und tragend aussieht, ist oft genug trügerisch. Im Glauben? Nicht anders. Da gibt es wunderbare, fluffige Oberflächen, die vermeintlich tragen…:

  • Gefühle – sind so wichtig, um Glauben ganzheitlich zu leben! Gott gewollt, Gott geschenkt. Wer aber die Beziehung zu Gott auf Gefühlen aufbaut, anstatt sie von ihm prägen zu lassen, der landet unsanft. Denn Hochgefühle lösen craving-Effekte im Gehirn aus. Man will mehr davon, man wird süchtig. Und prompt funktionalisiert man Gott. Er soll neue, stärkere Gefühle auslösen und daran hängt dann der Glaube? Glaube als Opium? Ja! Da kann ich Kritiker verstehen…
  • Kluge Theologie – ist wichtig. Die Lehre der Apostel will durchdacht sein und unser Kopf ist rund, damit wir um die Ecke denken und ihn einsetzen – und das geschieht viel zu wenig! Klar. Aber egal ob konservativ absichernd oder liberal hinterfragend oder postmodern emergent oder… allzu schnell wird das Modell zum Selbstzweck und löst sich von DER Wahrheit, Jesus Christus. Und damit von der tiefen Einsicht, dass Glaube Nachfolge bedeutet und primär kein Erkenntnisprozess, sondern ein Beziehungsgeschehen ist…
  • … wird fort geführt in Teil 2… und vielleicht führst du diese Liste auch für dich gedanklich schon mal weiter?
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