Blöd: Wenn man sich für Gottes Managementfehler entschuldigt!

Die Situation kennt jeder Christ. Man erlebt Gott. Man erlebt ihn immer wieder. Man erlebt Eingreifen, vielleicht sogar eine Heilung, man erlebt kleine und große Führungen und Wunder. Gott ist real und erfahrbar. Basta!

Dann kommt eigentlich immer jemand daher gelaufen und sagt: „Ja, aber ich habe gebetet und nichts ist passiert. Ich habe meine Arbeit verloren!“. „Warum lässt Gott dann dieses oder jenes zu?“

Und was mache ich dann? Ich beginne Gott zu verteidigen… ich werde plötzlich zum Fürsprecher Gottes, der seine angeblichen Management-Fehler verteidigt und hinbiegt, rechtfertigt, erklärt…

Doch das ist komplett verdreht und ich möchte für deine Entlastung sorgen! Du musst Gott nicht verteidigen, sondern sollst ihn bezeugen. Mehr nicht. Gott verteidigt sich selbst. Er braucht keinen Fürsprecher in dir, er hat dir dagegen einen Fürsprecher geschickt – Jesus Christus. Daran merken wir plötzlich: Wenn man beginnt, Gott zu verteidigen, sitzt er auf der Anklagebank und da ist grundsätzlich etwas schief…, die Dinge werden auf den Kopf gestellt.

Gott ist grundsätzlich keinem Menschen Rechenschaft schuldig. Warum wird Petrus auf wunderbare Weise aus dem Gefängnis gerettet (Apg 12) und Jakobus hingerichtet? Die Frage kann nur stellen, der die Hinrichtung als nicht wünschenswerten Kollateralschaden betrachtet. Wer Gott als Lebensoptimierer betrachtet, der wird ihn auf die Anklagebank setzen, sowie er nicht „liefert“. Anstatt das Wunder zu bezeugen! Und einfach damit zu rechnen, dass das Leben als Christ spannend, steinig, heftig, wild und verwegen ist.

Hör auf, Gott zu verteidigen! Sag einem solchen Menschen: „DAS habe ich mit Gott erlebt. SO hat er sein Wort in meinem Leben verwirklicht. Zu allen anderen Fragen – sprich mit ihm selbst! Ich kann es dir nicht beantworten – ich weiß nur: Es gibt Gott und er ist gut!“ Ein solches Zeugnis wird dem geheimnisvollen und doch so nahen Gott gerecht und ist glaubwürdig! Entspann dich also!

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