Lebe Perspektive Ewigkeit – damit der graue Himmel hell wird… (Römer 8,18)

Im Übrigen meine ich, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen, wenn wir an die Herrlichkeit denken, die Gott bald sichtbar machen und an der er uns teilhaben lassen wird. (Römer 8,18)

Ist das jetzt Vertröstung? Griechisch gedacht: ja. Da beginnt die Ewigkeit irgendwann nach dem Tod, später. Im jüdischen Denken beginnt die Ewigkeit bereits hier und jetzt, sie entfaltet sich, und wir wachsen hinein. WAS wäre das für eine Perspektive Ewigkeit? Keine Vertröstung, sondern eine hoffnungsvolle Verwandlung!

Dennoch sind da ein paar Fragen…:

  • Leiden gehören offensichtlich zum Leben als Christ. Hier ist (so wie auch sonst) NICHT Krankheit gemeint, das griechische Wort pathemata meint die Leiden die mit dem Leben als Kind Gottes zusammen hängen. Spott. Verfolgung. Gefangennahme.
  • Wir dürfen dankbar sein, als Christen frei leben zu können, aber: warum unterscheiden wir uns SO wenig von „normalen“ Menschen? Und geben so auch Anstoß? Vielleicht um Leiden zu vermeiden?
  • Christsein als Optimierung eines konsumorientierten und gesättigten Lebensstils ist unbiblisch. Christen leben – wenn sie in der Nachfolge Christi stehen wollen – einen totalen Gegenentwurf zur Raff- und Gier- und Geizgesellschaft.
  • Haben wir den klaren Blick in die Dimension der Ewigkeit? Erahnen wir sie? Wollen wir sie sehen? Bitten wir darum? Oder leben wir gegenwärtig und auf das Sichtbare konzentriert…

Klar ist: Wer mit Perspektive Ewigkeit lebt, der lebt anders. Ganz anders. Der kann lernen zu strahlen inmitten von dunklen Regenwolken im Leben. Da klart sich der Himmel auf und die Menschen staunen.

(Aus aktuellen Anlass hier der Hinweis auf das legendäre Anti-Halloween-Plakat zum Runterladen und Ausdrucken – hier ist es zu finden!)

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