Fasten für Dummies oder: Klar werden, Abhängigkeiten brechen (Teil 1)

 

Water

Water (Photo credit: Paddy’s D90s)

Fasten also. Habe ich vor zwei Wochen zum wiederholten Male gemacht und damit so einige unselige Abhängigkeiten vom Essen gebrochen und Freiheit reingebracht. Ich neige zum Belohnungsessen und zum Gemeinschaftsessen. Das leert erstens den Kühlschrank zur Abendstunde und füllt den Magen zur Nachtstunde, was wiederum den Schlaf nicht unerheblich verschlechtert und die Hosen zwicken lässt. Ich so.

Was eigentlich Fasten soll – und was es nicht soll – dazu später mehr. Hier geht es erst mal um die technischen Details!

Die wesentlichen Fakten:

  • Fasten sollte neben dem Entlastungstag (eher leichte Küche, ballaststoffeich, viel trinken (keinen Alk!) maximal 5 Tage ohne ärztliche Betreuung dauern
  • An den Tagen 1, 3 und 5 sollte der Darm entleert werden. Dadurch stoppt ab Tag zwei das Hungergefühl. Der Darm kommt zur Ruhe, Energie wird gespart und die anderen Körpersysteme funktionieren wesentlich sensibler.
  • Darmentleerung ist möglich durch Glaubersalz (krieg ich nicht runter) oder durch F.X. Passagesalz (Apotheke) – prima! Morgens lauwarm auf nüchternen Magen, Nase dabei zuhalten, dann schmeckt man noch weniger. Jut ist. Darauf folgt eine nette Darmentleerung.
  • Trinken: Viel! Mineralwasser, Kräutertees, ich trinke auch grünen Tee, bei Kreislaufproblemen mit etwas Honig. Keinen Alk. Aber den will man auch nicht.
  • Beim Buchinger-Fasten trinkt man zu den 3 Mahlzeiten klare Brühe, Muvi-Saft und Gemüsesaft – man kann auch andere Suppen fein passieren. Ich vertrage das nicht so gut – zudem geht dabei durch den Eiweißmangel viel Muskelmasse verloren. Da es im wesentlichen wichtig ist, nichts Festes zu sich zu nehmen, um den Darm in Ruhe zu lassen, präferiere ich das: – tadaaa…
  • Eiweißunterstützte Fasten. Drei Eiweißdrinks, nach Anleitung in Wasser aufgelöst – Almased oder die (leckere) günstige Alternative vom DM… damit habe ich volle Arbeitspower und volles Fastengefühl! Man kann auch mit einem hochwertigen Eiweißpräparat aus dem Kraftsport mischen…
  • Zu den Mahlzeiten jeweils zwei Basica-Tabletten zur Entsäuerung – der Körper entgiftet beim Fasten und das tut gut!
  • Nach den 5 Tagen langsam wieder aufbauen mit leichter Ernährung und peu à peu die Eiweißdrinks durch normale Mahlzeiten ersetzen. Dabei langsam essen und bei Sättigungsgefühl stoppen – sonst droht massiver Jojo-Effekt.

Soweit mal – damit gelingt es! Es tut wahnsinnig gut, wenn man psychisch und körperlich gesund ist und sich nach einem break sehnt! Versuche es einfach mal. Der erste Tag ist der härteste – da wird man grantig und spürt die alten Abhängigkeiten… durchhalten! Ist guuut! Teil zwei folgt….

 

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