Licht, das durch Zedern bricht – mehr als nur Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit…

Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus Christus den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen. (2.Kor 4,6; NGÜ)

sunbeam-76825_640Wanderung in der Eifel. Es geht durch Wälder, in denen noch der Frühnebel hängt, doch die Luft ist weich und voller Erwartung eines sonnigen Tages. Plötzlich brechen Lichtstrahlen durch die Baumwipfel und Sonnenstrahlen wie ein „Finger Gottes“ erreicht den Boden vor mir. Staubteilchen und Insekten leuchten auf und schweben durch den erleuchteten Dunst. Staunen, Schweigen, Freude.

Solche Lichtstrahlen, die urplötzlich durch eine düstere Wolkendecke stoßen, den Dunst vertreiben, lieben wir Menschen. Vielleicht weil solche Erfahrung eine tiefe Sehnsucht in uns widerspiegelt. Dass auch in düsteren Lebensphasen, in denen der Nebel der Traurigkeit, des Zweifels, der Sorge festzuhängen scheint, ein Lichtstrahl erscheint und Hoffnung bringt. Der Apostel Paulus beschreibt ab 2. Kor 4,8 genau solche Zeiten: Bedrängnis, Not, Verfolgung, drohender Tod! Keine Kleinigkeiten also. Und er betont in Vers 7 sogar, dass wir zerbrechliche Gefäße sind, die das aushalten müssen. ABER!

Wenn wir als Kinder Gottes unterwegs sind, können wir in solchen Phasen Licht erleben! Urplötzlich, nicht verfügbar, aber da! Unser Herz wird erhellt, so dass wir „den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit“ erkennen können. Wahnsinn!! Mehr geht kaum! Genau dieses Bewusstsein und Erleben von Gottes Macht, Liebe, Glanz ist es, was wir in solchen Dunkelheiten brauchen! Und vielleicht bietet die Dunkelheit eine besondere Chance, das wahrzunehmen, was längst da ist? Das helle Licht im Herzen, dass Gott ja bereits ausgegossen HAT…

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