Gottes Sorgenschleuder für dich – wie sie funktioniert und wie’s daneben geht!

Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. (Philipper 4,6; NGÜ)

Sorgenschleuder die zweite! Wie funktioniert eine Schleuder? Wenn ich an meine kleine YPS-Steinschleuder denke, dann hatte die zwei kräftige Gummiringe, die beidseitig an der Wurfarmachse befestigt waren und über eine Umlenkachse auf der anderen Seite am Bodengestell. Dann wurde gespannt und – Paff! Ab ging der Felsbrocken – naja, Papierkugel, Erbse… Wäre einer der beiden Gummiringe gerissen, dann wäre der Wurf daneben gegangen! Kraft und Präzision hätten gefehlt. Ähnlich ist es bei der Sorgenschleuder!

sorgeBittgebet, Dankbarkeit, Flehen! Dankbarkeit ist die Grundhaltung, um Sorgen wegzuschleudern. Dankbarkeit ist das ziemlich genaue Gegenteil von dem, was man natürlicherweise produziert in Sorgenphasen! Zugespitzt: Dankbarkeit ist diametral der Sorge entgegen gesetzt. Sie sagt nämlich: „Du hast es im Griff, Gott, es passiert so viel Gutes in meinem Leben. Danke! Danke dass du mich mit diesem Leben beschenkst!“ Der natürliche Mensch würde gegen eine solche Aussage in Sorgenphasen aufbegehren! Gerade deswegen ist das Einüben dieser Haltung so wichtig. Sie entspricht ja der Wahrheit hinter den Tatsachen. Sorgen gaukeln uns ja nur vor, dass es nicht anderes mehr im Leben gibt außer ihnen. Dankbarkeit lebt die Wahrheit hinter den Sorgen.

Aber auch das Flehen muss dazu kommen. Flehen heißt: Wir bringen unsere Sorge nicht abgeklärt vor Gott – sondern bekommen Kontakt mit unseren Ängsten, spüren unsere Verzweiflung, nehmen dieses Chaos wahr (das verlangt Mut!) und werfen es geballt und radikal ehrlich vor Gott. Wenn das alles zusammen kommt – hat die Sorgenschleuder Kraft, unser Leben zu verändern.

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