Frieden finden in stürmischen Zeiten – Frieden über alles Denken hinaus!

…und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus. (Philipper 4,7; ELB)

steinWozu hat Gott unseren Kopf rund gemacht? Damit wir um die Ecke denken können! Ein herrlicher und tiefsinniger Witz. Manchmal gebe ich mir aber eine andere Antwort, bzw. zweifle die gegebene Antwort an. Denn: Es gibt Zeiten, in denen all unser Denken an seine Grenzen stößt. Es wird am Lebensgebäude gerüttelt und geschüttelt, dass es nur so knirscht und kracht! Dann scheint mir mein Denken nicht „um die Ecke“, also vielseitig und kreativ zu sein, sondern sehr sehr beschränkt. Es BLEIBT eben auch in diesem runden Kopf – und meiner IST rund. Egal wie klug ich kalkuliere und plane: Ich bekomme keinen Frieden in mein Leben hinein. Manches ist eben auch nicht in den Griff zu bekommen! Da muss ich lernen, Kontrolle abzugeben! Gar nicht leicht…

Solche Zeiten sind kein Zufall. Sie lehren uns, unseren Kopf zu verlassen. Nicht nur auf der materiellen Ebene dieser Welt zu bleiben, sondern uns nach Gott auszustrecken. Denn wenn wir an unsere Grenzen stoßen, dann können wir uns daran schmerzhaft die Nase blutig laufen. Oder aber: Die Grenzen sprengen. Indem wir auf Gott schauen und den Himmel als ebenso reale Dimension in den Blick nehmen. Von dort kommt ein Frieden, der höher ist als alles Denken! Das verspricht Paulus hier. Aber damit endet die Zusage nicht. Unsere Herzen, also unser ganzes Wesen und unser frustriertes und an die Grenzen gestoßenes Denken findet diesen Frieden IN Christus. Das ist das große Geheimnis des Glaubens: Dass Christus in uns ist, wenn wir ihm vertrauen – und dass wir in ihm sind. Dieses in ihm sein – dieses geborgen sein in einem Größeren, das verändert alles. Und meine Gedanken? Finden Frieden.

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