Wenn das Leben saugt, dreh dich um und füll dich ab!

Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen. (Epheser 5,18; LUT)

Life sucks!! Das Leben kotzt mich an! Ist so richtig scheisse. Entschuldigung – aber so ist die Übersetzung. Wörtlich aber heißt es: Das Leben saugt! Saugt mich aus, leer, überlässt mich wie eine leere Hülle. Abgesehen von einigen wenigen Superoptimisten ist das eine normale menschliche Erfahrung, so etwas zu erleben. Es gibt nun zwei Strategien, mit dem Life sucks umzugehen…

beeZuerst die Frage: Wer oder was saugt denn da und darf der das? Diffus Opfer sein ist nie hilfreich. Dann bin ich hilflos und ausgeliefert und das per definitionem eine traumatische Situation. Ich muss handlungsfähig bleiben, sonst erlebe ich wirklich: Life sucks! Wer saugt denn da an mir? Das muss ich ja auch zulassen. Vielleicht die Erwartungen meiner Kollegen und Vorgesetzten? Will ich das? Ist das angemessen? Wenn nein – dann gilt: Blutegel abdocken und weg damit! Sind es meine Idealbilder von Freundschaft oder Ehe, die an mir saugen, weil ich sie nie erfülle und erfüllen kann? Weg damit. Das Prinzip ist verstanden. Definiere die Sauger!

Aber noch ein zweites ist wichtig. Da kann jemand mit einem Strohhalm hingehen und versuchen, die Niagarafälle leer zu saugen. Das kratzt die genau: Nichts. Wo an mir gesaugt wird, ist die zweite Frage: Was füllt mich! Alkohol ist ein beliebter (Ab-)Füller in solchen Phasen. Und vieles andere mag uns vermeintlich füllen, saugt aber dann doch eher an uns. Paulus sagt: Du brauchst mehr Heiliger Geist. Bitte um die Fülle. Um mehr. Mit ihm darfst du dich berauschen. Je mehr er dich bestimmt – desto mehr verkommen die Sauger des Lebens zu kleinen Jungs mit Strohhalm an den Niagarafällen. Lass dich füllen!

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