Unsere Möglichkeiten an der Hand eines großen Gottes – und die Blockade…

Er (Jesus) wandte sich an Philippus: »Wo können wir Brot kaufen, damit alle diese Leute zu essen bekommen?« Das sagte er, um Philippus auf die Probe zu stellen; er selbst wusste schon, was er tun würde. Philippus antwortete: »Zweihundert Silberstücke wären nicht genug, um so viel zu kaufen, dass jeder auch nur einen Brocken abbekommt.« (Johannes 6,5-7)

Sag mal Jesus – was sollte diese Frage! Dir war doch wohl klar, dass euer Häufchen von Männern und Frauen es nicht packen würde, mal eben 15000 Menschen zu versorgen…?!

handvaterNun – natürlich weiß ich das! Es ging mir um etwas ganz anderes. Meine Nachfolger sollten lernen, eine ganz andere Realität in den Blick zu nehmen, an meiner Hand zu gehen. Menschen kommen ja dauernd an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen. Ich sprenge diese Grenzen. Nicht, damit ihr Menschen grenzenlos werdet, sondern damit das geschieht, was WIRKLICH wichtig ist.

Ok – das verstehe ich. Sprich: Du wolltest Philippus ganz bewusst an die Grenzen des Machbaren führen und seinen Horizont weiten?

(Mit leisem Kichern) Horizont ist gut! Wenn ihr wüsstet. Es geht ja um eine ganz andere Dimension. Nicht eure begrenzte 3D-Welt – die geistliche Welt ist frei von solchen Beschränkungen. 15000 Menschen versorgen, ohne etwas zu haben, das ist nur in der geistlichen Welt drin! Und meine Männer und Frauen sollten und sollen lernen, dass sie an der Schnittstelle stehen zwischen den Welten und handeln dürfen!

Klappt aber nicht so, hm?

Nein – sie haben es nicht verstanden. Und kurze Zeit später bei der zweiten Speisung schon wieder nicht. Sie haben ein hartes Herz. Das ist die Ursache. Ein hartes Herz rechnet nicht mit der geistlichen Welt, sondern bleibt im Machbaren. Und so ist es auch heute viel zu oft mit meinen Männern und Frauen…

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