Wenn dein Leben ein großer Seufzer ist, brauchst du Gottes größeres Aber…

Aber ich will mich freuen des HERRN und fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der HERR ist meine Kraft, er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen. (Habakuk 3,18.19; LUT)

Wenn das Leben ein großer Seufzer ist – dann braucht es Gottes noch größeres Aber! Was ist dein Seufzer heute? Welcher Bereich deines Lebens scheint zu scheitern, zu entgleiten, umkämpft? Habakuk sieht auf die leeren Felder, die ausbleibende Ernte und könnte verzweifeln. Und wir? Das Problem an den Seufzern des Lebens ist, dass wir schnell um sie kreisen. Aus dem Seufzer wird so ein Stöhnen, Schreien, Verzweifeln. Seufzer sind additiv – mit jedem Seufzer mehr wird die Last größer, wenn nicht – ja wenn nicht ein großer Unterbrecher daher kommt.

IMG_0290Ich habe ganz bewusst von einem Unterbrecher geschrieben, nicht von einer Unterbrechung. Etwas hilft nicht – einer hilft. Ich kann mich bewusst in meinen berechtigten Seufzern unterbrechen. Durch nette Aktionen, sich „was gönnen“, mal Urlaub… Doch Seufzer überwintern solche Zeiten zäh und warten darauf, wieder genährt zu werden. Ich kann mich in positivem Denken üben – Seufzer sind diesbezüglich aus Goretex. Alle menschlichen Versuche, sie loszuwerden, perlen an ihnen ab. Nein – Seufzer brauchen ein größeres Gegenüber, dem sie sich beruhigt unterordnen können. Seufzer wollen nicht beseitigt werden – sie drücken ja eine berechtigte Not aus! Seufzer wollen verstanden und unter einem Größeren beruhigt werden.

Wie das geht? Sich selbst Gottes erinnern. Dass Er Heil bringt. Seine Verheißungen ernst nehmen und laut aussprechen. Die Seufzer beruhigen wie ein kleines Kind, dem man ins Ohr flüstert: Mama kommt gleich. Mögen unsere Seufzer darauf hin zur Ruhe kommen und am Daumen nuckelnd einschlafen

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