Stille Gedanken für heute: Freude, die von innen kommt (trotz Leid)…

Meine Seele wirst du nicht dem Totenreich überlassen, mich, deinen treuen Diener, wirst du vor dem Grab verschonen. Du zeigst mir den Weg zum Leben. Dort, wo du bist, gibt es Freude in Fülle; ungetrübtes Glück hält deine Hand ewig bereit. (Psalm 16,10.11; NGÜ)

„Ich bin heute irgendwie nicht gut drauf, ich bleib mal liegen.“ Und dann fällt sie eben auch aus. Die Zeit mit Gott. Sei es in der Stille oder im Gottesdienst. Es fällt leichter, ihn zu loben und sich ihm zu nähern, wenn es gerade rund läuft. Mag sein, dass die akute Not einen in seine Arme treibt, aber was passiert, wenn dort erst einmal nichts passiert? Dann scheint Not und Nichtgutdraufsein eher von Gott fern zu halten.

FreudeDie Bibel geht genau den entgegen gesetzten Weg und das fasziniert mich, weil dieser Weg gleichzeitig ein Weg zur immer währenden Freude ist! Wie das? Der Psalmist betet in tiefster Not! Nicht umsonst wird dieser Vers auch als prophetisches Wort auf Jesus hin verstanden, auf die Auferstehung. Aber der Sitz im Leben des Beters – ist die Not. Was rät uns Gott durch David?

Nicht WENN es dir gut geht, geh zu Gott, sondern DAMIT es dir gut geht, geh zu Gott. Denn in seiner Gegenwart findest du Freude, Fülle, Glück! Wenn das aber so ist, findet sich dort auch die Quelle einer Freude, die selbst durch Leid nicht zerstört werden kann! Mache ich Glück und Freude von anderen Dingen abhängig, werden diese Empfindungen mit diesen Dingen schwanken oder gar verschwinden. Hänge ich Glück und Freude an die Gegenwart Gottes, dann sind sie stabil! Unkaputtbar. Weil Gott da ist und verlässlich. Was ist meine Aufgabe? Mich in der Not nicht kapitulierend zurück zu ziehen, sondern erst recht seine Gegenwart zu suchen. Dort finde ich alles, was ich brauche.

Advertisements